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Archiv: News der Kreishandwerkerschaft

  • "Noten der Absolventen sind besser geworden"
    Freisprechungsfeier mit mehr als 300 Gesellen / Festredner war Weihbischof Paul Wehrle / Feinmechaniker beliebtester Beruf

    Bruchsal (mjo) "Ihr Gesellenbrief ist nicht nur ein Freibrief, er ist zugleich ein Zeichen der Anerkennung. Denn es wird Ihnen positiv zugetraut, ihr eigenes Können in einem größeren Horizont zu sehen. Sie werden mit dem heutigen Tag zur eigenverantwortlichen Person in der Gesellschaft," erklärte der katholische Weihbischof Paul Wehrle aus Freiburg bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Karlsruhe in Bruchsal.

    Den 300 frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen wünschte er, dass sie es schaffen mögen, ihre eigenen Fehler zu sehen, dafür um Entschuldigung zu bitten, und die Fehler anderer zu verzeihen. In seiner Festansprache, der das große Auditorium mucksmäuschenstill lauschte, sprach Wehrle auch davon, dass Freiheit und Verbindlichkeit sich nicht gegenseitig ausschließen. Freiheit sei vor allem die Möglichkeit, sich mit Verantwortung und Entschiedenheit für den eigenen Weg zu entscheiden.

    Unter den 300 jungen Menschen, die das Ende ihrer Ausbildung feierten, waren 42 junge Frauen. Wie der stellvertretender Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann mitteilte, "ist die Zahl der Absolventen in diesem Jahr um 20 größer als im vergangenen Jahr". Auch der Notenschnitt habe sich gebessert, und zwar von 3,3 auf 3,13. Die Note "sehr gut" sei viermal vergeben worden. Viel Lob für die Leistung gab es auch von Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann.

    Die Hitliste der Berufe wird von 59 Feinmechanikern (darunter drei Frauen) in drei Fachrichtungen angeführt. Es folgen 50 Tischler (darunter zwei Frauen), und auf Platz drei 39 Kraftfahrzeugmechatroniker (eine Frau). Bei den jungen Frauen ist der Friseurberuf (25) am beliebtesten.

    Geehrt wurden 28 junge Gesellen, die beim Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend Trophäen geholt haben. An der Spitze war die Schuhmacherin Anna Meirer, die vom Badischen Staatstheater in Karlsruhe ausgebildet wurde, und es zur Bundes-, Landes- und Kammersiegerin ihres Faches geschafft hatte. Geehrt wurden außerdem die 27 Nachwuchskräfte mit den Prüfungsergebnissen bei der Gesellenprüfung. Die beste Note, 1,2, konnte der Maurer Tobias Merwald, ausgebildet von Schmid Bauunternehmen in Bretten-Gölshausen, verbuchen.

    Der Bruchsaler Oberbürgermeister Bernd Doll würdigte am Ende die Leistung der vier besten Prüflinge des Jahres, darunter waren neben Anna Meirer und Tobias Merwald auch die Bürokauffrau Jennifer Zapp, ausgebildet von der Handwerkskammer Karlsruhe, sowie der Tischler Benjamin Müller, ausgebildet von Vortisch Innenausbauten in Pforzheim. Auch sie freuten sich über die Note 1,2. "Sie finden gute Arbeitsplätze und beste Fortbildungsmöglichkeiten hier im Landkreis", rief der Erste Landesbeamte Ralph Schlusche den jungen Leuten zu, und auch Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil ermunterte sie, ihr Kenntnis- und Fähigkeitsspektrum zu erweitern.

    Freisprechungsfeier 2008 Freisprechungsfeier 2008

    Bild links: Paul Wehrle ehrte bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft mit Kevin Bantz den besten Konditor.
    Bild rechts: Rechts der stellv. Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann, 2.v.r.: Weihbischof Wehrle.

    Freisprechungsfeier 2008 Freisprechungsfeier 2008

    Bild links: Der Bruchsaler Oberbürgermeister Bernd Doll (Mitte) ehrte den Tischler Benjamin Müller(links) sowie den Maurer Tobias Merwald.
    Bild rechts: Paul Wehrle ehrte bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft mit Janine Rittmann die beste Friseurin.
    Fotos: mjo


  • Finanzkrise macht zu schaffen
    Investitionen in öffentliche Gebäude sollen für mehr Beschäftigung sorgen / Meinungsaustausch mit Politikern

    Karlsruhe (mjo). Auch Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann macht sich Sorgen, dass die Finanzkrise das Karlsruher Handwerk tangieren könnte. "Wenn Arbeitsplätze abgebaut werden, dann fehlt diesen Mitarbeitern das Geld für Aufträge an Handwerker", sagte er bei der Delegiertenversammlung. Er habe erfahren, dass Aufträge storniert worden seien.

    Hoffmann kritisierte den Umgang der Parteien mit der Finanzkrise. Nach seiner Auffassung ist die Politik mitschuldig, weil die Mehrheit der politisch Handelnden auch in entscheidenden Gremien und Aufsichtsräten tätig sei. Zur steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerksrechnung für Privatpersonen meinte er, dass ihm nicht bekannt sei, dass wegen dieser Absetzbarkeit Aufträge an Handwerksbetriebe vergeben worden seien. Einen höheren Effekt verspricht er sich von der Halbierung des geltenden Mehrwertsteuersatzes für personalintensive Dienstleistungen nach französischem Vorbild.

    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther dankte den Handwerksmeistern ausdrücklich für ihre Ausbildungsbereitschaft. "Sie geben den jungen Leuten eine Lebensperspektive", unterstrich er. Im Übrigen bezeichnete er die Bildung als "das" Thema Nummer eins, in das die Politik jetzt investieren werde. Kein Kind solle ohne Abschluss die Schule verlassen müssen, und auch Ausbildungsabbrüche sollten vermieden werden.

    Wellenreuther zählte politische Erfolge der jüngsten Vergangenheit auf, darunter auch den Parkausweis, der den Handwerkern die Arbeit erleichtern solle. Für die nächste Legislaturperiode des Gemeinderates fordere die CDU ein umfassendes Sanierungsprogramm für die Karlsruher Schulgebäude. Davon würde in jedem Fall auch das regionale Handwerk profitieren, meinte er.

    Der SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober sieht Sanierungsbedarf auch an den Gebäuden der Uni, speziell um Energiekosten zu minimieren. Auf Vergaberegelungen und die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen ging der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Groh ein. Ein Referat über die Hintergründe und Auswirkungen der Finanzkrise hielt Hubert Meier, Vorstandsvorsitzender der Karlsruher Volksbank.

    Auch Ehrungen standen an: Der ehemalige Obermeister der Schreinerinnung, Gerhard Nagel, erhielt die silberne Ehrennadel der Handwerkskammer. Oskar Weber, ehemals Obermeister der Stukkateurinnung, bekam die große Ehrenurkunde der Handwerkkammer. Geehrt wurden auch die ehemaligen Obermeister Manfred Beimel (Zimmerer) und Josef Lehn (Maler).

    Foto: Ehrung für besondere Verdienste. Von links: KH-Geschäftsführer Engelbert Wangler, Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Josef Lehn, Gerhard Nagel, Oskar Weber und Rolf Meinzer von der Handwerkskammer Karlsruhe. Foto: mjo

    Jahrehauptversammlung 2008 Jahrehauptversammlung 2008 Jahrehauptversammlung 2008 Jahrehauptversammlung 2008

  • Gespräch der Vertreter der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe mit der CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat

    Zu einem Gedankenaustausch traf sich die CDU-Gemeinderatsfraktion mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Gabriele Luczak-Schwarz an der Spitze mit Vertretern der Kreishandwerkerschaft.

    Zusammen mit Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Bauinnungs-Obermeister Gerhard Rudolph und Geschäftsführer Engelbert Wangler wurden einige für das Handwerk wichtige Themen erörtert.

    Ein wesentlicher Punkt war die Vergabepraxis der Stadt Karlsruhe sowie der städtischen Tochtergesellschaften. Herr Hoffmann erläuterte in diesem Zusammenhang, dass die Anfrage bei den Gemeinden im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zum Ergebnis hatte, dass bis auf eine, alle anderen Gemeinden die höheren Wertgrenzen anwenden. Die Vertreter der CDU-Fraktion erklärten bei diesem Gespräch, dass immer dort, wo Spielraum vorhanden ist, sich die CDU-Fraktion auch künftig nachhaltig für die Vergabe an Karlsruher Betriebe bzw. solche aus der Technologie-Region einsetzen werde.

    Weitere Themen waren die Feinstaubrichtlinie, die Situation an den Hauptschulen usw. Die Vertreter der CDU-Fraktion sowie der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe waren sich darüber einig, dass das vertrauensvolle Gespräch für beide Seiten gut und wichtig war und in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden soll.

    CDU-Fraktion und KH im Gespräch CDU-Fraktion und KH im Gespräch

  • Meinungsaustausch zwischen der Jungen Union Karlsruhe-Land und der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe

    Im Zusammenhang mit einer Kreisausschusssitzung der Jungen Union Karlsruhe-Land in den Räumen der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe wurden mit den Vertretern der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe in einer Diskussionsrunde unter anderem das Thema „Situation und Zukunft des Handwerks in der Region“ erörtert.

    Bei diesem Meinungsaustausch wurden unter anderem Fragen der Ausbildung im jetzt dreigliedrigen Schulsystem, die Ausbildungsreife der Schulabgängerinnen und Schulabgänger und die Sozialkompetenz usw. erörtert. Ein wesentliches Thema des Meinungsaustausches war auch die gegenwärtige Finanzkrise und die etwaigen Auswirkungen auf die mittelständisch orientierten Betriebe des Handwerks.

    Nach Einschätzung der Jungen Union Karlsruhe-Land und den Vertretern der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe war dies eine sinnvolle und wichtige Veranstaltung.

    Man war sich von beiden Seiten darüber einig, dass solche Begegnungen in Zukunft in regelmäßigen Abständen stattfinden sollen.

    Junge Union und KH im Gespräch Junge Union und KH im Gespräch Junge Union und KH im Gespräch Junge Union und KH im Gespräch

  • SPD-Landtagsfraktion von Baden-Württemberg zu Gast bei der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe

    In einem nahezu zweistündigen intensiven Meinungsaustausch zwischen Vertretern der SPD-Landtagsfraktion unter Leitung von Herrn Fraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Klaus Schmiedel und den Vertretern der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe hatte das Handwerk die Möglichkeit, die Sorgen und Anregungen der Mitgliedsbetriebe vorzutragen. An diesem Gespräch nahmen von Seiten der SPD Herr Klaus Schmiedel MdL - Vorsitzender der Landtagsfraktion, Herr Landtagsabgeordneter Johannes Stober MdL, Herr Landtagsabgeordneter Walter Heiler MdL und der ehemalige Landtagsabgeordnete Günter Fischer - Mitglied des Ehrenrates der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe teil.

    Bei dieser Unterredung wurden unter anderem folgende Themengebiete behandelt: Einführung von Umweltzonen und die entstehenden Probleme für Handwerksbetriebe, die Abzugsfähigkeit von Handwerkerrechnungen und die Notwendigkeit einer Erhöhung der hierfür geltenden Grenze, die Halbierung des Mehrwertsteuersatzes im Bereich des Handwerks, die Erarbeitung eines Energiekonzeptes unter Einbeziehung des Handwerks, die Beachtung der höheren Wertgrenzen bei der öffentlichen Auftragsvergabe, die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen ohne Berücksichtigung des Handwerks usw.. Ein weiteres wichtiges Thema war die Frage der Schulausbildung, die Umgestaltung der Allgemeinbildenden Schulen und die darauf resultierende Ausbildungsreife unserer jungen Generation. Die Auswirkungen der gegenwärtigen Finanzkrise auf das Handwerk wurde ebenfalls behandelt.

    Die Vertreter der SPD-Landtagsfraktion sowie der Kreishandwerkerschaft Karlsruhe waren sich darüber einig, dass das vertrauensvolle Gespräch für beide Seiten gut und wichtig war. Bei dem anschließenden Empfang der SPD-Landtagsfraktion im Schloss Gottesau hat Herrn Klaus Schmiedel MdL - Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion nochmals ausführlich auf den Meinungsaustausch mit der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe abgehoben. Die Vertreter der Kreishandwerkerschaft waren zu diesem Empfang eingeladen und nahmen diese Einladung auch gerne an.

    SPD-Landtagsfraktion von Baden-Württemberg zu Gast SPD-Landtagsfraktion von Baden-Württemberg zu Gast

  • Veranstaltung des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" am 09.10.2008 in Waghäusel: Schornsteinfeger-Handwerk stellt sich vor

    Im Rahmen eines Fortbildungsangebotes der Kreishandwerkerschaft Stadt und Region Karlsruhe hatten sich im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft 25 Lehrerinnen und Lehrer in der Eremitage Waghäusel versammelt, um sich mit dem Berufsfeld der Schornsteinfeger vertraut zu machen. Hierzu begrüßte für den Veranstalter SÜDWESTMETALL Friedrich Johann und Bürgermeister Walter Heiler für die Stadt Waghäusel die Gäste, bevor Josef Mörder das Ensemble Eremitage und Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann und seine Mitarbeiter ihre Aufgaben vorstellten.

    Eingebettet in ein qualitätsorientiertes Zertifizierungssystem ist die heutige Arbeit des Schornsteinfegers weit mehr als mit dem Kaminbesen den Ruß aus dem Schornstein zu entfernen. Auszubildender Pierre Pauli erklärte hierzu die Entstehung und Entfernung von Glanzruß und der beim Ausbrennen bestehenden Gefahren. Meister Steffen Klug nannte Kriterien, die sich gegenüber dem Kunden als objektiver Energieberater ergeben. Aus seinem Aufgabenbereich berichtete Bezirksschornsteinfeger-Meister (BSM) Frank Meyer, welcher nicht nur die Arbeiten der Mitarbeiter, sondern auch Mängel bei bestehenden Feuerstätten oder in Neubauten zu begutachten und mit den Behörden zu regulieren hat. Von der Bauphysik, Schimmelproblemen, Ausbildung von Auszubildenden, Mieterberatung bis Energie- und Gebäudepass spanne sich der Bogen der Merkmale der Schornsteinfeger, über die Kreishandwerks-Meister, BSM und Gebäudeenergieberater Friedrich Hoffmann berichtete und zu künftigen Aufgaben meinte: "Unser Handwerk ist gut vorbereitet und geschult."

    Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Karlsruhe Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Karlsruhe Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Karlsruhe Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Karlsruhe

    Text und Fotos: RARO


  • Vom Frühjahrsputz bis zum Bewerbungstraining
    Unternehmen für gemeinnütziges Engagement ausgezeichnet

    [BNN: 24.09.08] Von unserem Mitarbeiter Mario Beltschak

    Wirtschaftsunternehmen sind vor allem dafür bekannt, dass sie gewinnorientiert arbeiten. "In Baden-Württemberg engagieren sich jedoch auch rund 80 Prozent der Unternehmen gemeinnützig", sagt Erster Bürgermeister Siegfried König. "Sie tun dies in erster Linie, weil sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen möchten und mit ihrem Standort verwurzelt sind." Mehrere Unternehmen wurden nun von König für ihr gemeinnütziges Engagement zertifiziert.
    Karlsruhe greift damit eine Praxis auf, die bislang nur im Zusammenhang mit ehrenamtlich tätigen Bürgern gepflegt wurde.
    Das Engagement der Unternehmen nimmt dabei viele Form& an. Die Michelin Reifenwerke unterstützten in diesem Jahr beispielsweise krebskranke Kinder. Zudem ist die Firma, ihrem Sitz entsprechend, vielfach in Grünwinkel tätig. So fanden in diesem und im vergangenen Jahr Computer-Schulungen für die Grund- und Hauptschüler in Grünwinkel statt und die Michelin-Mitarbeiter unterstützen den Bürgerverein beim Frühjahrsputz. Zudem engagiert sich Michelin für das Kinderhaus "Gummibärchen". Bereits seit 1996 arbeitet der Reifenhersteller auch mit der Schule für Körperbehinderte in Karlsbad-Langensteinbach zusammen. Dabei werden unter anderem Projekte zur Berufsvorbereitung für die Schüler getroffen.
    "Die Formen des unternehmerischen und bürgerschaftlichen Engagements sind außerordentlich facettenreich", lobte König. Sie reichten von Bewerbungstrainings für benachteiligte junge Menschen, wie sie Michelin anbietet, bis zu Stiftungsgründungen oder Spendensammlungen. In diesem Bereich engagierte sich unter anderem die Firma "burger Inneneinrichtungen". Sie verteile Kalender an Kunden und sammelte damit Spenden für die Karlsruher Kinderklinik. Zudem stellt das Unternehmen seine Geschäftsräume für Ausstellungen von Architekturstudenten zur Verfügung und spendet Möbel an öffentliche Einrichtungen und Vereine.
    Auch die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) engagiert sich ehrenamtlich. Das Unternehmen kooperiert dabei mit der Arbeiterwohlfahrt im Ausbildungsprojekt "Soziales Lernen". Dabei werden Schülern soziale Kompetenzen vermittelt wie zum Beispiel die grundlegenden Regeln in einer Gemeinschaft. Die Auszubildenden der EnBW unterstützten in diesem Sommer zudem die Ausrichtung der Special Olympics in Karlsruhe. König betonte, dass alle Formen des Engagements zur Lösung von Problemen beitragen und auch als "gute Beispiele für andere Firmen" dienen.

    Zertifikat für Firmen
    Bei der Zertifizierung im Rathaus wurden neben Michelin, "burger international" und EnBW auch der Badische Genossenschaftsverband, die Kreishandwerkerschaft Karlsruhe, die Spar- und Kreditbank, die Sparkasse Karlsruhe und die Wirtschaftsjunioren der Stadt ausgezeichnet. Letztere engagieren sich vor allem durch Bewerbungstrainings an so genannten "Problemschulen" und bieten Trainings für junge Existenzgründer an. Die Sparkasse errichtete unter anderem eine Jugendstiftung und eine Kulturstiftung. Die verschiedenen Formen des zertifizierten Engagements verdeutlichen, dass die Firmen mehr als reine Geldspenden leisten müssen, um mit der Auszeichnung bedacht zu werden. Die endgültige Entscheidung zur Verleihung des Zertifikats unterliegt dem Oberbürgermeister. -iob-

    Zertifikat für die KH

  • Gespräch der Kreishandwerkerschaft mit dem Hauptzollamt - Finanzkontrolle Schwarzarbeit und dem Polizeipräsidium Karlsruhe - Gewerbeüberwachung / Umweltschutz

    Die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe hat mit den Vertretern des Hauptzollamtes Karlsruhe - Finanzkontrolle Schwarzarbeit und dem Polizeipräsidium Karlsruhe - Gewerbeüberwachung / Umweltschutz über die Fragen der Schwarzarbeit und der unerlaubten Handwerksausübung ein Gespräch geführt und die gegenseitigen Erfahrungen ausgetauscht. Von Seiten des Zolls und der Polizei wurden die jeweiligen Zuständigkeiten und die daraus resultierenden Arbeitsgebiete erläutert. Hierbei wurde auch deutlich, dass Schwarzarbeit und unerlaubte Handwerksausübung auch weitere Tatbestände, wie z.B. Steuerstraftaten, Hinterziehung von Sozialabgaben usw. betrifft.

    Die Vertreter der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhen hatten die Möglichkeit, ihre Wünsche und Anregungen vorzutragen und Sachverhalte zu hinterfragen.

    Die Vertreter des Zolls und der Polizeibehörde haben versichert, dass in der Regel allen Anzeigen mit konkretem Inhalt und Hintergrund nachgegangen wird.

    Zum Schluss dieser Besprechung ist man sich darüber einig gewesen, dass solche Gespräche für beide Seiten nützlich und sinnvoll sind.

    Gespräch der Kreishandwerkerschaft mit dem Hauptzollamt Gespräch der Kreishandwerkerschaft mit dem Hauptzollamt

  • Vorzeitige Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung im Winter 2008/2009

    Bitte beachten Sie, dass Anträge auf vorzeitige Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung im Winter 2008/2009 oder auf Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung unter Befreiung vom Nachweis der Lehre oder auf Lehrzeitverkürzung

    spätestens am 01. September 2008

    bei der Handwerkskammer Karlsruhe bzw. der zuständigen Handwerkskammer beantragt werden müssen. Anträge können Sie bei der Handwerkskammer Karlsruhe, Friedrichsplatz 4 - 5, 76133 Karlsruhe, Tel.: 0721/1600-151 anfordern. Später eingehende Anträge können in der Regel nicht mehr berücksichtigt werden.

    Bitte beachten Sie, dass die Lehrlinge, die ohnehin zwischen dem 01.10.2008 und dem 31.03.2009 regulär auslernen, keinen gesonderten Antrag auf Zulassung zur Gesellenprüfung stellen müssen. Hier werden die Lehrlinge von der Handwerkskammer rechtzeitig über den Ausbildungsbetrieb zur Anmeldung zur Gesellenprüfung aufgefordert.

    Legt der Lehrling die Gesellenprüfung vor einem Prüfungsausschuss ab, der nicht der Handwerkskammer in Karlsruhe angehört, so ist der Termin der zuständigen Handwerkskammer anzuwenden.

    Wir bitten gegebenenfalls um Beachtung. (wa)


  • Flyer "Steuerbonus" aktualisiert

    Der ZDH hat den Flyer "Steuerbonus" neu aufgelegt. Er informiert über Voraussetzungen, zu erbringende Nachweise und Höhe des Steuerbonus auf Handwerksleistungen und fasst die wichtigsten Details für Betriebe und Kunden knapp und verständlich zusammen.

    Ein Muster dieses Flyers kann über folgende Internetadresse abgerufen werden:
    http://www.zdh.de//?RDCT=fd88c3405e1719f34e6a

    Der Flyer kann auch über die Marketing Handwerk GmbH, Bestellservice, Ritterstr. 21, 52072 Aachen, Fax: 0241/89493-29 bezogen werden.


  • Parlamentarisches Partnerschafts-Programm (PPP) - Junge Leute für ein Jahr in die USA

    Auslandserfahrungen im Anschluss an die Ausbildung - ist für junge Berufstätige ein weiterer Baustein in ihrer beruflichen Entwicklung. Wir möchten Sie und Ihre Auszubildenden auf die derzeit laufende Ausschreibung des Parlamentarischen Partnerschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige aufmerksam machen.

    Das Parlamentarische Partnerschafts-Programm ist ein deutsch-amerikanisches Austauschprogramm, das vom Deutschen Bundestag und US-Kongress seit 1983 gefördert und von der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH für die jungen Berufstätigen durchgeführt wird.

    Alles Weitere können Sie im Internet unter www.inwent.org/usappp entnehmen.


  • Handwerkswelten 2009

    Der Termin für die "Handwerkswelten" 2009 steht nun fest: Samstag, 04. Juli 2009. Wir bitten um Vormerkung.

    Eine Einladung zur Vorbesprechung über diese Veranstaltung erhalten Sie rechtzeitig.


  • Energiebewusstes Sanieren und Bauen in Karlsruhe - Broschüre der Stadt Karlsruhe

    Der Klimawandel begegnet uns auf Schritt und Tritt, nicht nur in den Medien, wir können ihn auch selbst spüren: häufigere Trockenzeiten im Sommer, mehr Regen im Winter, häufig Sturm und starke Regenfälle, Hochwasser. Nicht jeden Winter und nicht jeden Sommer, aber eben immer häufiger.
    Energiebewusst Handeln ist bei Altbauten wichtig, bei Neubauten sollte dies schon bei der Planung ein Muss sein. Die Energieeinsparverordnung schreibt einen Mindeststandard vor, aber es gibt gute Gründe, darüber hinaus zu gehen. Über noch bessere Energiestandards berichtet diese Broschüre. Dabei liegt der Schwerpunkt aber bei der Sanierung von Altbauten. Aus gutem Grund, denn hier ist die Situation oft kompliziert. Während bei einem Neubau gewöhnlich immer ein Fachmann (etwa der Architekt) an der Vorbereitung und Ausführung beteiligt ist, wäre das bei der Sanierung von Altbauten zwar ebenfalls sinnvoll, das ist aber noch nicht selbstverständlich.

    Wir haben jeder Innung ein Exemplar dieser Broschüre zugestellt. Falls Sie eine weitere Broschüren benötigen, so können Sie diese gerne bei uns (Tel.: 0721/93284-0) oder bei der Stadt Karlsruhe - Umwelt- und Arbeitsschutz (Tel.: 0721/133-1002 - Umwelttelefon oder Tel.: 021/133-3120 - Herrn Hahn) anfordern (soweit der Vorrat reicht).


  • Gespräch am Dienstag, den 22.04.2008 um 16.00 Uhr mit den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bretten und der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe
    Anregungen und Fragen des Handwerks, unter anderem Vergabe von Bauaufträgen der Stadt Bretten

    Oberbürgermeister Metzger stellt die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bretten kurz vor. Herr Metzger betont bei seinen Ausführungen, dass ihm diese Gespräche mit der Kreishandwerkerschaft und dem Handwerk sehr wichtig sind. In seinen weiteren Ausführungen geht er auf die Wirtschaftszahlen im Bereich der Stadt Bretten, auf den Neujahrsempfang und das dort vertretene Handwerk, auf die allgemeinen Gebühren, z.B. für Wasser, Abwasser usw., die in Bretten durchgeführten ehrenamtlichen Initiativen usw. ein.

    Herr Kreishandwerksmeister Hoffmann bedankt sich im Namen der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe und der angeschlossenen Innungen für die heute möglich gewordene Unterredung und den Meinungsaustausch. Auch Herr Hoffmann betont die Bedeutung solcher Unterredungen für beide Seiten. Er stellt anschließend kurz die Beteiligten des Handwerks vor. Herr Hoffmann skizziert die Themen, die er von Seiten des Handwerks behandelt haben möchte. Er spricht unter anderem die Beachtung der Wertgrenzen der freihändigen Vergabe und beschränkten Ausschreibung, den Umfang und die Art der Arbeiten der Bauhöfe in Bretten und geplante Public Private Partnership-Projekte an.

    Herr Oberbürgermeister Metzger hebt in seinen weiteren Ausführungen darauf ab, dass die Stadt Bretten bemüht ist, die Privatisierung bestimmter städtischer Einrichtungen voranzutreiben (z.B. Bauhof von ursprünglich 72 Mitarbeitern auf jetzt 33 Mitarbeiter). Er informiert auch darüber, dass die Stadt Bretten mit der Wohnungsbau GmbH, der Kommunalbau GmbH und den Stadtwerken drei 100 %ig eigene Tochterunternehmen hat. Hier gilt nach Angaben von Herrn Metzger die VOB nicht. Er betont außerdem, das die Stadt Bretten nach Möglichkeit gewerkespezifisch ausschreibt und in der Regel nicht Generalunternehmer beauftragt.

    Herr Oberbürgermeister Metzger weist außerdem darauf hin, dass in den nächsten Jahren sehr viel von der Stadt Bretten in Renovierungs- und Erhaltungsmaßnahmen bestehender Gebäude investiert wird.

    Im weiteren Verlauf wird unter anderem über die Einführung von Umweltzonen und den eventuellen daraus resultierenden Fahrverboten gesprochen. Nach Angaben von Herrn Metzger und den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bretten ist dies im Augenblick zumindest noch kein Thema.

    Im Zusammenhang mit der geplanten Energieagentur im Landkreis Karlsruhe unter Beteiligung der Städte Bretten, Bruchsal, Ettlingen und Einbeziehung der EnBW und des Landratsamtes Karlsruhe findet ein umfangreicher Meinungsaustausch statt. Herr Hoffmann bittet darum, hier das Handwerk und die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe mit einzubeziehen. Herr Geschäftsführer Stefan Kleck von den Stadtwerken Bretten wird sich nochmals mit Herrn Hoffmann in Verbindung setzen.

    Auch auf dem Gebiet des PPP - Public Private Partnership ist im Augenblick in Bretten nichts Konkretes geplant.

    Als weiteres Thema wird die Zukunft der Hauptschule und die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgängerinnen und Schulabgänger besprochen.

    Die Vertreter der Stadt Bretten und des Handwerks waren sich bei der Schlussbesprechung darüber einig, dass das stattgefundene Gespräch nützlich und sinnvoll war. Es hat sich gezeigt, dass ein regelmäßiger Meinungsaustausch (z.B. alle zwei bis drei Jahre) zum kennen lernen der gegenseitigen Ansichten und das daraus resultierende bessere Verständnis sinnvoll wäre.

    Anregungen und Fragen des Handwerks an OB Metzger, BrettenAnregungen und Fragen des Handwerks an OB Metzger, Bretten


  • Gelungene Exkursion der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe im Zusammenhang mit der alternativen Energiegewinnung - Besichtigung des Rheinkraftwerkes Iffezheim (Staustufe)

    Mit Unterstützung der EnBW hat die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe im Rahmen des Arbeitskreises "Umwelt" zu einer Besichtigung des Rheinkraftwerkes Iffezheim (Staustufe) eingeladen. Am Mittwoch, den 07. Mai 2008 war es soweit. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem extra gecharterten Bus zum Rheinkraftwerk Iffezheim. Herr Geschäftsführer Jörg Launer von der EnBW Baden-Württemberg begleitete die gesamte Veranstaltung.

    Die im Rheinkraftwerk gegebenen Informationen und die anschließende Besichtigung waren für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckend. Die Bedeutung des Rheinkraftwerks bei der alternativen Energiegewinnung wurde hierbei von der EnBW deutlich hervorgehoben. So wurde unter anderem erläutert, dass die vier Turbinen des Kraftwerks ca. 740 Millionen Kilowatt Strom pro Jahr erzeugen. Das entspricht einem Verbrauch von ca. 220.000 Zweipersonenhaushalten. Die Besichtigung der Turbinenanlage tief unter der Wasseroberfläche war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein weiteres Highlight. Die vier horizontalen Kaplanrohrturbinen mit einem Laufraddurchmesser von ca. 5,80 Meter im Betrieb zu erleben, ist beeindruckend. Jedes dieser Laufräder (Turbinen) verarbeitet bis zu 1.100 Kubikmeter Wasser in der Sekunde.

    Ebenfalls sehr beeindruckend sind die im Rahmen des Umweltschutzes angelegten Fischpässe in Iffezheim. Diese Fischpässe ermöglichen den Fischen flussaufwärts zu steigen, da der natürliche Weg durch Maschinenhaus und Wehr weitgehend abgeschnitten ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ausführliche Informationen über diesen Fischpass in Iffezheim, der einer der größten in Europa ist.

    Bei dem anschließenden gemeinsamen Abendessen im "Hopfenschlingel" in Rastatt war genügend Gelegenheit gegeben, sich gegenseitig auszutauschen. Eine nicht nur für die Umweltbeauftragten der Innungen, sondern für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Veranstaltung, bei der neben den interessanten Informationen auch der Meinungsaustausch nicht zu kurz kam.


  • Betriebsurlaub der Geschäftsstelle in der Zeit vom 04.08. bis 15.08.2008

    Bitte beachten Sie, dass in diesem Jahr im Rahmen der Baubetriebsferien die Geschäftsstelle in der Zeit vom 04. bis 15.08.2008 Betriebsferien macht. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Planungen.

    Wir weisen Sie bereits jetzt hierauf hin, damit Sie Gelegenheit haben, Ihre Wünsche und Anregungen rechtzeitig mitzuteilen.


  • Die passgenaue Ausbildungsvermittlung - ein Service der Handwerkskammer Karlsruhe

    Aus einer Mitteilung der Handwerkskammer Karlsruhe haben wir folgenden Hinweis entnommen:

    Die passgenaue Ausbildungsvermittlung - ein Service der Handwerkskammer Karlsruhe

    Für Betriebe, denen es trotz eigener Bemühungen nicht gelungen ist, offene Ausbildungsstellen zu besetzen, sollen im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe qualifizierte Bewerber/innen gefunden werden.

    Im Vordergrund stehen dabei die Bedürfnisse der Betriebe. Zu den Projektmaßnahmen gehört das Erstellen von Anforderungsprofilen an künftige Auszubildende in Abstimmung mit den Betrieben. Parallel sucht unser Matcher gezielt ausbildungsfähige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Bei Passgenauigkeit zwischen Anforderungs- und Bewerberprofil wird ein Vermittlungsverfahren gestartet.

    Die Handwerkskammer Karlsruhe setzt einen gezielt geschulten Handwerksmeister ein, der die Aufgaben der passgenauen Vermittlung von Ausbildungsplätzen übernimmt.

    Die Leistungen für die Betriebe:

  • Wir erfassen das spezifische Anforderungsprofil des Ausbildungsplatzes
  • Wir suchen gezielt und umfassend nach geeigneten Bewerbern für den Ausbildungsplatz. Dabei nutzen wir unsere umfangreiche Bewerberdatei sowie Internetveröffentlichungen, Ausbildungsbörsen, die Direktansprache von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen usw.

  • Die Anonymität des Angebotes bleibt selbstverständlich gewahrt
  • Wir laden die in Frage kommenden Bewerber zu einem persönlichen Gespräch, überprüfen deren Voraussetzungen und treffen eine Vorauswahl - die Entscheidung bleibt selbstverständlich dem Betrieb vorbehalten

    Die Leistungen für Bewerber:

  • Wir erfassen das persönliche Profil für unseren Bewerberpool
  • Wir vermitteln geeignete Bewerber gezielt an Betriebe, die entsprechende Ausbildungsplätze anbieten
  • im Rahmen dieser Vermittlungen beraten und unterstützen wir beim Bewerbungsverfahren

    Die passgenaue Ausbildungsvermittlung ist eine Dienstleistung der Handwerkskammer Karlsruhe zur Sicherung des Nachwuchses und der Vorbeugung von Fachkräftemangel.

    Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

    Handwerkskammer Karlsruhe
    Gert Wicke
    Mo. bis Do. zwischen 8:00 und 12:00
    Tel. 0721 / 1600 - 104
    Fax 0721 / 1600 - 204
    mail: wicke@hwk-karlsruhe.de

    Dieses Programm wird gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und den Europäischen Sozialfonds (ESF)


  • Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2008

    Kleine und mittlere Unternehmen der Industrie, des Handwerks sowie technologischer Dienstleistungen aus Baden-Württemberg, die bei der Umsetzung innovativer Ideen erfolgreich waren, können sich um den mit insgesamt 50.000,-- Euro dotierten Innovationspreis des Landes Baden- Württemberg bewerben. Beteiligen können sich im Land ansässige Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von nicht mehr als 100 Millionen Euro.

    Bewerbungen nehmen die zuständigen Handwerkskammern, die Industrie- und Handelskammer, der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e.V. und das Regierungspräsidium Stuttgart bis zum Bewerbungsschluss am 30. Mai 2008 entgegen. Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen zum Landeswettbewerb können auch im Internetportal des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg unter der Adresse

    www.wm.baden-wuerttemberg.de/sixcms/detail.php/113363

    abgerufen werden.


  • Wertgrenze bei öffentlichen Aufträgen angehoben

    Die Kommunen können künftig mehr Aufträge ohne öffentliche Ausschreibung vergeben. Nach intensiven Bemühungen auch der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe und des Handwerks insgesamt hat das Innenministerium die Regierungspräsidien und die Gemeindeprüfanstalt Baden-Württemberg angewiesen, die höheren Wertgrenzen anzuwenden, bis zu denen die Kommunen öffentliche Bauaufträge Freihändig vergeben oder Beschränkt ausschreiben können, ohne dann die Rechtsaufsicht dies rügen darf. Im Betriebsalltag ist nunmehr von den Kommunen ein entsprechendes Verhalten einzufordern.

    Folgende Werte, ab denen Bauleistzungen ausgeschrieben werden, gelten künftig: Freihändige Vergabe VOB 20.000 Euro, Beschränkte Vergabe VOB 40.000 Euro, im Hoch- und Tiefbau sowie Verkehrswegebau 75.000 Euro, für die Beschränkte Vergabe unter Vorschaltung eines regionalen Teilnahmewettbewerbs nach VOB 100.000 Euro. Prinzipiell haben jetzt auch kleinere, regionale Betriebe größere Chancen an öffentliche Aufträge zu kommen.


  • Fahrverbote in den Umweltzonen in Baden-Württemberg

    In verschiedenen Gemeinden in Baden-Württemberg gelten ab dem 01. März 2008 die Feinstaubfahrverbote innerhalb der örtlich ausgewiesenen Umweltzonen.

    Fahrverbote gelten in folgenden Städten und Gemeinden:
    ab 01. März 2008 -> in Ilsfeld, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart und Tübingen

    ab Sommer 2008 -> in Pleidelsheim

    ab dem Frühjahr 2009 -> in Karlsruhe und voraussichtlich in Freiburg, Heidelberg und Mühlacker

    Nur Fahrzeuge mit farbiger Plakette oder Fahrzeuge, die vom Fahrverbot ausgenommen sind - generell oder mit Ausnahmegenehmigung - dürfen in die Umweltzonen.

    Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat eine Aufstellung der Ausnahmen von Fahrverboten in Umweltzonen ins Internet eingestellt. Sie können diese Informationen abrufen unter: www.um.baden-wuerttemberg.de.

    Aufgrund der vielen Veröffentlichungen in nahezu allen Tageszeitungen und in verschidenen Fachzeitschriften verzichten wir hier bewusst auf weitere Ausführungen. Alles Weitere können Sie den Informationen des Umweltministeriums entnehmen. Interessante Ausführungen finden Sie auch auf den Seiten der Stadt Stuttgart unter: www.stuttgarrt.de "Umweltzone und Feinstaub-Plakette: Fragen und Antworten".


  • Der demographische Wandel ist im vollen Gange - jetzt ausbilden und die Facharbeiter für Morgen sichern

    Der demographische Wandel ist voll im Gange und betrifft auch das Handwerk. Deutlich zu spüren ist er bereits beim Mangel an Auszubildenden und Fachkräften sowie Problemen bei Betriebsübergaben.

    Es ist für die Handwerksbetriebe daher jetzt besonders wichtig, sich durch Ausbildung von Jugendlichen um den Nachwuchs zu kümmern und damit Facharbeiter für die Zukunft zu sichern. Wir werden auch von verschiedenen Schulen immer wieder auf Praktikumplätze angesprochen. Auch hier sollten im eigenen Betrieb geprüft werden, ob nicht eine solche Praktikumstelle zur Verfügung gestellt werden kann.

    Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie auf die Notwendigkeit einer verstärkten Ausbildung Ihre Mitgliedsbetriebe hinweisen würden.


  • Qualipass - Dokumentation der persönlichen und fachlichen Kompetenzen

    Für viele Jugendliche ist der Qualipass ein Sprungbrett in die Arbeitswelt und für Betriebe eine Entscheidungshilfe bei Einstellungen. Der Qualipass ist gleichermaßen ein wichtiges Instrument zur Förderung und Feststellung der Ausbildungsreife und motiviert die Jugendlichen, sich frühzeitig zu erproben und zu engagieren.

    Der Qualipass wird herausgegeben vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und der Servicestelle Jugend der Jugendstiftung Baden-Württemberg. Es ist eine Dokumentenmappe, in der Jugendliche ihre Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Lernorten sammeln können: Betriebspraktika, Sprachkurse, Auslandsaufenthalte, Schülerinitiativen, Vereinsmitarbeit oder die Mithilfe in sozialen Einrichtungen sind nur einige Beispiele.

    Mittlerweile nutzen 240.000 Jugendliche den Qualipass. Er fördert das Engagement und stärkt die Eigeninitiative und Selbstverantwortung junger Menschen. Zusätzlich ist der Qualipass eine Orientierungshilfe für die Wirtschaft. Der Qualipass ist hierbei eine wichtiger Ergänzung zu den Schulzeugnissen und rundet das Persönlichkeitsbild der jungen Erwachsenen ab.

    Weitere Informationen können auch über www.jugendnetz.de oder über www.qualipass.info der Servicestelle Jugend nachgelesen werden.

    Gerne können Sie auch bei uns weitere Unterlagen, bei Bedarf auch in digitaler Form, anfordern (z.B. ausführliche Beschreibung, Flyer usw.).

    Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie diese Informationen Ihren Mitgliedsbetrieben zugänglich machen würden. Vielen Dank.


  • Neues Angebot des Umwelt- und Arbeitsschutzes: Klimabrief - Karlsruher Klimaschutznachrichten

    Die Stadt Karlsruhe - Umwelt- und Arbeitsschutz hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass es einen neuen Service des Umwelt- und Arbeitsschutzes gibt: den Klimabrief.

    Mit diesem Klimabrief sollen Hintergrundinformationen, Tipps und Termine zu Karlsruher Klimaaktivitäten mitgeteilt werden.

    Um das kostenlose Angebot nutzen zu können, ist eine einmalige Registrierung im Internet unter www.karlsruhe.de/umwelt (Rubrik Klima und Luft) erforderlich. Abonnenten erhalten die aktuelle Ausgabe des Klimabriefes danach automatisch alle vier bis sechs Wochen per E-Mail zugesandt. Erscheinungsdatum der ersten Ausgabe ist Montag, der 05. Mai. Der Klimabrief kann darüber hinaus auch direkt im Internet abgerufen werden. Die Bestellseite und den Link auf das "Archiv" finden Sie unter www.karlsruhe.de/rathaus/buergerdienste/umwelt/klima/klimabrief.de.


    Kfz-Motoren und Süßes lagen hoch im Kurs

    Mehr als 1 500 Schüler informierten sich über realistische Chancen in Handwerksberufen

    Karlsruhe (mjo). Ein ungewohntes Bild vor dem Bildungszentrum der Handwerkskammer in der Hertzstraße: Der Platz davor ist schwarz von Menschen. Es sind mehr als 1 500 Schülern, die in einer schier endlosen Schlangenlinie ins Haus drücken. Fröhlich lärmend, aber durchweg diszipliniert, ziehen sie am Stand der Kreishandwerkerschaft vorbei, warten, bis ihre Lehrer sich angemeldet haben, um sich dann in eine der Gruppe einzureihen, die von Mitarbeitern des Bildungszentrums durchs Haus geführt werden.

    Tag der Berufsinformation des Handwerks 2008Es ist der 19. Tag der Berufsinformation, initiiert von der Kreis-handwerkerschaft Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Karls-ruher Handwerkskammer und den Gewerbeschulen: In der Halle des Kfz-Handwerks sind die Jungen aus den achten und neunten Klassen von Haupt-, Real- und Förderschulen in ihrem Element. Unbefangen stellen sie tausend Fragen. Auch ein Mädchen ist ganz vorne dran: Svenja von der Wilhelm-Lorenz-Realschule. "Ich will Kfz-Mechatronikerin werden", sagt sie.

    Bei den Dachdeckern wird es eng. Hier können die Jungs ihre Schlagfestigkeit an lange Nägeln und dicken Balken testen, die Mädchen zieht es zu den Schieferherzen, die von Auszubildenden produziert werden.
    "Unsere Schüler werden ein ganzes Jahr lang mit Berufen konfrontiert", erzählt Sonderschullehrer Franz Rabung von der Carl-Orff-Schule in Ettlingen. "An Tagen wie diesen sammeln wir Informationen, in den Praktika lernen die Jugendlichen Arbeitstugenden wie Pünktlichkeit und Durchhaltevermögen. Im Unterricht werden die Erlebnisse aufbereitet. Die Schüler geben sich dann sogar gegenseitig Tipps."

    Tag der Berufsinformation des Handwerks 2008Bei den Bäckern und Konditoren steht Süßes hoch im Kurs. Romina, Vanessa und Alisei von der Bolanden-Werkrealschule Wiesental sind hin- und hergerissen vom Anblick der in dunklem Schokoladenteig rührenden Auszubildenden. "Ja, ja, wir machen daraus Pralinen", verrät einer und zeigt auf das Backblech mit den fertigen Köstlichkeiten. Prompt wollen alle davon kosten. "Ihr dürft zulangen", erlauben Bäcker-obermeister Karlheinz Jooß und Konditorobermeister Reinhold Block.

    Bei den Malern will Christine Strehlau, Lehrerin an der Pestalozzi-Schule Bretten, ihre Schüler von den realistischen Chancen in diesem Beruf überzeugen. "Viele haben noch überhaupt keine Vorstellung", meint sie. Bei den Metallern fällt die ängstliche Frage, ob man dafür Englisch braucht, bei den Maurern und Stuckateuren geht es ruhig zu, dafür ist in der Kantine der Bär los. "Es waren auch viele Eltern da", resümiert zufrieden Engelbert Wangler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

    Tag der Berufsinformation des Handwerks 2008 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2008

    Großer Andrang: Mehr als 1 500 Schülerinnen und Schüler aus Haupt-, Real- und Förderschulen informierten sich gestern über die verschiedenen Handwerkberufe. Teilweise durften sie selbst Hand anlegen. Foto: mjo


    Der Bäckerberuf war beliebt

    68 Handwerker freuen sich über den goldenen Meisterbrief / Wandel in vielen Handwerksbereichen

    Karlsruhe (mjo) Vor 50 Jahren waren Handwerksberufe noch eindeutig die Domäne der Männer. Leicht zu erkennen war dies bei der jüngsten feierlichen Verleihung goldener Meisterbriefe in der AOK in Karlsruhe. Für 68 Handwerksmeister aus 23 Berufen war es ein bewegender Moment, als sie die große, gerahmte Urkunde von Kammerpräsident Joachim Wohlfeil und Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann erhielten.

    Die beliebtesten Berufe jener Zeit waren Bäcker (14) und Maler- und Lackierer (14), gefolgt von den Stuckateuren (8), Elektroinstallateuren(4) und Schreinern (4). Vergleicht man diese Hit-Liste der Berufe mit einer aktuellen, so hat sich viel verändert. "Speziell im Bereich des Lebensmittelhandwerks sind Rückläufe nicht zu übersehen", erklärte Günter Fischer, früherer SPD Landtagsabgeordneter und Mitglied des Ehrenrats der Kreishandwerkerschaft, in seiner Festrede.

    Auch im Bereich Bau und Ausbau sei durch die industrielle Entwicklung handwerkliches Geschick nicht mehr so gefragt wie früher. Auf der anderen Seite fordere der technische Fortschrift eine immer höhere Qualifikation. Notwendig sei daher auch eine bessere schulische Grundbildung. In diesem Zusammenhang lobte Fischer die Handwerksbetriebe für ihre Bereitschaft, junge Menschen auszubilden.

    Übergabe Goldener Meisterbrief 2008Übrigens waren unter den Geehrten drei, die sich über zwei goldene Meisterbriefe freuten: Dieter Lohnert ist Installateur- und Zentralheizungs-bauermeister, Lorenz Siegel ist Blechner- und Gas- und Wasserinstallateurmeister und Heinz Vogel ist Mechaniker- und Modellbaumeister. Letzterer sprach das Schlusswort, spazierte dabei ein wenig durch die Vergangenheit und rief den goldenen Meistern die Zeit der Vorbereitung auf die Meisterprüfung in Erinnerung. Veranstalter der Feier war die Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe.

    Große Freude: 68 Handwerkmeister erhielten in diesen Tagen ihren goldenen Meisterbrief. Darunter waren 14 Bäcker. Unser Foto zeigt sie zusammen mit Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil (rechts), Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann (links) und Bäcker-Innungsobermeister Karlheinz Jooß (2.v. links).
    Foto: mjo