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Freisprechungsfeier bei der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe:
281 Junggesellinnen und Junggesellen ausgezeichnet
Bruchsal/Karlsruhe. Rund 700 Gäste und hochrangige Festredner verzeichnete die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe bei ihrer traditionellen Freisprechungsfeier im Foyer des Gewerblichen Bildungszentrums in Bruchsal am vergangenen Freitagabend.
Insgesamt 281 Junggesellinnen und -gesellen - davon 182 männliche und 88 weibliche - haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich abgeschlossen.
"Der Frauenanteil liegt in diesem Jahr bei 36 Prozent, das sind 11 Prozent mehr als 2010", freute sich Gerhard Feldmann, Stellvertretender Kreishandwerksmeister.
Den frisch gebackenen Handwerkerinnen und Handwerkern gratulierte auch Uwe Hück, der Betriebsrats-Vorsitzende der Porsche AG sorgte mit seiner Festansprache für regelrechte Begeisterungsstürme im Publikum. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und gelernte Autolackierer gab nicht nur einen Einblick hinter die Kulissen des Stuttgarter Sportwagenherstellers, der Familienvater und ehrenamtlich Engagierte brachte auch auf humorvoll-kurzweilige Art und Weise die Notwendigkeit gemeinsamer Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen auf einen Nenner. "Qualität übersteht und nicht die Masse", brach der frühere zweifache Europameister im Thaiboxen eine Lanze für das regionale Handwerk.
Während der neue Erste Landesbeamte Knut Bühler den Berufsanfängern im Namen des Landratsamts gratulierte, würdigte auch Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick das Engagement der jungen Erwachsenen. Voller Stolz nahmen 28 Junggesellinnen und Junggesellen Ehrungen und Preise bei der "Olympiade des Handwerks", dem Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend 2011 im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe, entgegen.
Auch die Prüfungsbesten, 16 an der Zahl, wurden im Rahmen der Freisprechungsfeier geehrt. Besondere Anerkennung und Applaus erhielten unter ihnen die vier besten Prüflinge des Jahres 2011 in der Region Karlsruhe: Mit der Note 1,2 sicherte sich Christine Leopold, Sattlerin (Fachrichtung Fahrzeugsattlerei) die beste Gesamtnote. Eine 1,4 erzielte der ausgebildete Stuckateur Florian Janzen. Der Bürokaufmann Daniel Erdmann und die Maßschneiderin Kristina Lang sorgten mit je einer Gesamtnote von 1,5 ebenso für herausragende Leistungen.
Politische Prominenz wie Landtagsabgeordneter Walter Heiler und namhafte Vertreter aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Banken, Versicherungen und Medien verfolgten die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft.
Ob Bürokauffrau, Konditor, Sattler oder Kraftfahrzeugmechatroniker - stellvertretend für alle Gesellinnen und Gesellen brachte Friseurin Milena Ernst die Wertschätzung ihrer Ausbildung und ihres Ausbildungsbetriebs in einer Rede zum Ausdruck. Für abwechslungsreiche Livemusik sorgte der Brettener "Showchor von Trast".

Bild 1: Auszeichnung der Junggesellinnen und Junggesellen.
Bild 2: Moderator Thomas Brockmann, Porsche-Betriebsrats-Vorsitzender Uwe Hück, Gerhard Feldmann.
Bild 3: Bruchsals OB Cornelia Petzold-Schick.
Bild 4: Prominenz aus der Region verfolgte die Freisprechungsfeier
Bild 5: drei der vier Prüfungsbesten.
Bild 6: Geladene Gäste und hochrangige Festredner im Publikum.
Bild 7: Moderator Thomas Brockmannund mit Friseurin Milena Ernst.
Bild 8: Porsche-Betriebsrats-Vorsitzender Uwe Hück
Bild 9: Erster Landesbeamter Knut Bühler.
Bild 10: Brettener Showchor con Trast.
Politische Prominenz bei der Jahreshauptversammlung der Kreishandwerker-schaft Region Karlsruhe
Karlsruhe. Mit politischer Prominenz und namhaften Vertretern aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Banken, Versicherungen und Medien hat die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe in den Räumen der AOK Mittlerer Oberrhein in der Karlsruher Kriegsstraße ihre Jahreshauptversammlung abgehalten.
"Wir müssen Eltern und ihre Kinder gleichermaßen für die Vorteile einer handwerklichen Ausbildung gewinnen", skizzierte Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann den eingeschlagenen Weg der Kreishandwerkerschaft, die Gesellschaft wieder verstärkt für Lehrstellen zu überzeugen. Im Raum Karlsruhe seien derzeit mehr als 300 Lehrstellen nicht besetzt. Mit dem Hinweis auf die laufende Image-Kampagne der Kreishandwerkerschaft, "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan", forderte Hoffmann die Betriebe zur aktiven Teilnahme auf: "In dualen Ausbildungssystemen spielt das Handwerk eine maßgebliche Rolle."
Während der Kreishandwerksmeister mehr Entlastung bei den gesetzlichen Vorgaben für mittelständische Betriebe als notwendig erachtete, bilanzierte er gleichzeitig: "Dem Handwerk geht's gut. Die Umsätze sind da und Investitionen sind möglich".
Das "sehr hohe und stabile Niveau" der Handwerksbranche lobte auch Daniel Rousta. Der Ministerialdirektor aus dem baden-württembergischen Ministerium für Finanzen und Wirtschaft machte in seinem Vortrag über die "Mittelstands- und Handwerkspolitik der neuen Landesregierung" deutlich, dass die Branche gerade bei Energetischen Sanierungen künftig gestärkt werden solle. Mithilfe von Fachkräfteallianzen, innovativen Technologien und Produkten sowie landesweiten Gründungsoffensiven würden Wettbewerbsfähigkeit und qualifizierte Bewerbersuche unterstützt. Im Anschluss nutzten viele der interessierten Zuhörer die Gelegenheit, dem Politiker konkrete Fragen zu stellen und sich auszutauschen. In diesem Zusammenhang gab Friedrich Hoffmann Daniel Rousta seine Bedenken vor zu hohen Anforderungen der KfW-Förderbank für Eigenheimbesitzer mit Beispielen aus der handwerklichen Praxis mit auf den Weg nach Stuttgart.
Keine geringeren als die Karlsruher Landtagsabgeordneten Manfred Groh (CDU) und Johannes Stober (SPD) brachten in ihren Grußworten ihre Wertschätzung für die hiesige Kreishandwerkerschaft zum Ausdruck. "Zum Vorhaben der Landesregierung, bis 2020 den Anteil der Windkraft am Stromverbrauch des Landes mehr als zu verzehn-fachen, kann das Handwerk durch energetische Gebäudesanierung einen großen Beitrag leisten", blickte Manfred Groh in die Zukunft. "Das Handwerk ist Teil der Energiewende", unterstrich auch MdL Johannes Stober, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Als Hausherr begrüßte AOK-Geschäftsführer Harald Röcker persönlich die Gäste. Der "Stabilität des Handwerks in allen und auch künftigen Wirtschaftskrisen" zeigte sich Ingo Zenkner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Karlsruhe, gewiss.
Gäste mit Rang und Namen verfolgten die Jahreshauptversammlung: Neben einer Vielzahl von Schulvertretern aus dem Raum Karlsruhe und Bruchsal informierten sich Vertreter der Agentur für Arbeit und die Bruchsaler Unternehmerfrauen über Rück- und Ausblick bei der Kreishandwerkerschaft. Auch Brettens ehemaliger Oberbürgermeister und Ehrenmeister Paul Metzger sowie der frühere Landtagsabgeordnete Günter Fischer demonstrierten ihre Überzeugung für die Arbeit der Dachorganisation von 36 Handwerksinnungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe.
Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann
(links) begrüßte nicht nur die Gäste, sondern dankte mit einem Präsent auch Ministerialdirektor Daniel Rousta (rechts)
für seinen Vortrag.
Die beiden Karlsruher Landtagsabgeordneter Manfred Groh und Johannes Stober
sprachen in ihren Grußworten aktuelle Themen wie die Energiewende an.
Autor: Corinna Neuer
Die Dachdeckerinnung Karlsruhe informiert: "Betriebe sind voll beschäftigt"
Obermeister Hans-Peter Kistenberger im Amt bestätigt / Energetische Sanierung im Aufwind / Nachwuchssicherung
Eggenstein/Leopoldshafen (mjo). "Die Privatimmobilie hat die Aktie abgelöst." Diese Ansicht vertrat Hans-Peter Kistenberger, Obermeister der Dachdeckerinnung Karlsruhe, bei der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung in Eggenstein. Nach seiner Beobachtung sei die Immobilie als Anlageobjekt so begehrt wie noch nie. Entgegen aller Befürchtungen durch den Wegfall von Konjunkturprogrammen und die Euro-Krise habe sich die Auftragslage im Dachdeckerhandwerk weiterhin positiv entwickelt. Energetische Sanierung sei derzeit Top-Thema bei Haus- und Wohnungsbesitzern. "Unsere Betriebe sind voll beschäftigt", sagte Kistenberger.
Den Innungsmitgliedern gab der Obermeister den guten Rat, ihre Betriebe strategisch auszurichten, Rundum-Pakete für die Kunden zu schnüren, die Angebots-Palette zu erweitern und vorausschauend zu planen. Gleichzeitig vertiefte er den Wunsch, dass in die qualifizierte Ausbildung von Mitarbeitern investiert werden solle. Um potenzielle Lehrlinge auf den Beruf aufmerksam zu machen, gehe demnächst in Bruchsal ein Schul-Modell als Pilotprojekt an den Start. Dabei besuchen ganze Klassen die Betriebe. Auch die Eltern seien dabei eingebunden.
Kopfzerbrechen bereiten der Innung derzeit mal wieder die sogenannten "Dach-Haie". Allein in der vergangenen Woche seien zehn Anrufe von aufmerksamen Bürgern eingegangen. "Wir gehen der Sache nach", versprach Kistenberger. Betrüger locken dabei mit überteuerten, oftmals unnötigen Sanierungsangeboten. Hans-Dieter Krüger, Landesgeschäftsführer des Dachdeckerverbandes, präsentierte das neue umfangreiche Werbepaket des Zentralverbandes.
Die Mitglieder honorierten die Arbeit ihres Vorstandes bei den nachfolgengend Wahlen: Obermeister Hans-Peter Kistenberger, der die Innung seit 16 Jahren führt, wurde - wie alle Vorstandsmitglieder - im Amt bestätigt. Einen Wechsel gab es nur beim stellvertretenden Obermeister. Martin Hartmann, der sich seit 15 Jahren in diesem Amt für seinen Berufsstand engagiert, kandidierte nicht mehr. Sein Nachfolger ist Bodo Radke aus Gaggenau-Bad Rotenfels.

Fotos: Optimistisch: Obermeister Hans-Peter Kistenberger (rechts) mit seinem Stellvertreter Bodo Radke.
Gut besucht: Blick in die Versammlung. Foto: mjo/PR
Der Landesverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württember informiert: 116 Auszubildende freigesprochen
Nachwuchssicherung und Weiterbildung waren beherrschende Themen bei der landesweiten Freisprechungsfeier
Karlsruhe (mjo). 116 Auszubildende aus den zehn Dachdeckerinnungen des Landes Baden-Württemberg wurden in diesen Tagen nach alter Tradition von ihren Pflichten freigesprochen. Im Dachdeckerbildungszentrum in Karlsruhe war kein freier Platz mehr zu finden, denn viele Junggesellen waren mit Familienangehörigen, Freunden und ihren Chefs angereist. Diese Feier ist immer etwas ganz Besonderes. Der Landesinnungsmeister begrüßt, Prominente sprechen Grußworte und das Ganze wird musikalisch umrahmt.
Landesinnungsmeister Hans-Peter Kistenberger verwies gleich zu Beginn der Veranstaltung darauf, wie wichtig die Weiterbildung im Dachdeckerhandwerk ist. Das Berufsbild habe sich im Laufe der letzten Jahrzehnte gewaltig verändert. Neue Techniken stellten immer höhere Anforderungen an Unternehmer und Mitarbeiter.
"Steigende Energiekosten und die strengen Auflagen der Energieeinsparverordnung (EnEV) haben dem Dachdeckerhandwerk ganz besonders im Bereich der energetischen Gebäudesanierung zu vielen Aufträgen", betonte der Landesinnungsmeister. Durch die EnEV seien Dachdecker als Berater der Kunden zu technischen und bauphysikalischen Fragen, zu Förderprogrammen und Bankzinsen, zur Einspeisevergütung für Solarstrom und zum kompletten Bereich "Kosten und Nutzen für Hausbesitzer" gefragt. Schließlich hätten viele Menschen in Zeiten wirtschaftlicher Krise und sinkender Zinsen den Werterhalt ihrer Immobilie als sinnvolle Geldanlage entdeckt, sagte Hans-Peter Kistenberger.
Schon seit vielen Jahren reisen die Dachdecker-Lehrlinge aus ganz Baden-Württemberg zur schulischen und überbetrieblichen Ausbildung nach Karlsruhe. Hier gehen sie in die Heinrich-Hübsch-Schule und besuchen das Dachdeckerbildungszentrum in der Hertz-Straße. Deshalb sagen viele, die in der Branche tätig sind, "Karlsruhe ist eine Dachdecker-Stadt", so Hans-Peter Kistenberger.
Von der Freude der Lehrer an den zumeist fleißigen Dachdecker-Auszubildenden berichtete Hannes Ludwig, Leiter der Heinrich-Hübsch-Schule während der Freisprechungsfeier.

Veranstaltung des Arbeitskreises “Schule/Wirtschaft Karlsruhe“ am 22.09.2011 - Autohaus Stoppanski GmbH
In diesem Jahr hat sich mit dem Autohaus Stoppanski GmbH in Ettlingen wieder ein mittelständischer Handwerksbetrieb den Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitskreises „Schule/Wirtschaft“ geöffnet. Die Firma Stoppanski GmbH ist ein innovativer und moderner Betrieb im Bereich des Kraftfahrzeuggewerbes. Das Unternehmen hat zwei Betriebsstätten in Ettlingen - Audi und VW.
Die Firma Stoppanski GmbH bildet in den Bereichen Kraftfahrzeug Mechatroniker/Mechatronikerin, Automobilkaufmann/Automobilkauffrau, Fahrzeuglackierer/Fahrzeuglackiererin und Mechaniker für Karosserie Instandhaltungstechnik aus. Zur Zeit sind ca. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Firma Stoppanski GmbH beschäftigt. Die Firma Stoppanski GmbH ist ein nach DIN ISO 9000 zertifizierter „Top-Fachbetrieb“ auf dem gesamten Gebiet des Kraftfahrzeuggewerbes.
Bei der Befragung im Rahmen des 2. Ettlinger Kundenspiegels kann das inhabergeführte Autohaus Stoppanski (Martina und Rolf Stoppanski) mit dem ersten Platz das beste Ergebnis der Studie feiern. Damit bewährt sich das Motto persönlich-kompetent-nah vom „Persönlichen Autohaus in Ettlingen“ einmal mehr.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises „Schule/Wirtschaft Karlsruhe“ haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, hinter die Kulissen eines modernen Autohauses und seiner Arbeitsräume zu schauen. Frau Martina Stoppanski und ihr Vater Rolf Stoppanski haben eindrucksvoll die Berufe des Kraftfahrzeughandwerks vorgestellt. Dabei wurden den Anwesenden auch die notwendigen Eigenschaften und die Vorbildung für diese Berufe nähergebracht.
Herr Geschäftsführer Engelbert Wangler hat bei seinem Dank an Martina und Rolf Stoppanski darauf abgehoben, dass es nach Auffassung der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe sehr wichtig ist, dass den Mitgliedern des Arbeitskreises „Schule/Wirtschaft“ auch im Bereich des Handwerks Einblick in die Berufswelt und in die Chancen und Möglichkeiten des Handwerks gegeben wird. So haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in diesem Jahr bleibende Eindrücke über ein wie wir meinen „Vorzeigeunternehmen“ des Handwerks mitnehmen dürfen.
wa - khs
Fotos: wa / khs
Das Regierungspräsidium am Rondellplatz informiert: Ausgefallenes aus Holz
Ausstellung "Schreiner - gut in Form" präsentiert mehr als 50 attraktive Meister- und Gesellenstücke
Karlsruhe (mjo). Die fahrbare Kaffeebar aus Nussbaum mit Platz für Geschirr und Schüben für Vorräte sowie Edelstahlgefäßen für die Entsorgung von Abfällen ist eines der außergewöhnlichen Meister- und Gesellenstücke, die bis zum 9. Oktober im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen sind. Jungmeister Marco Wünschel freute sich bei der Eröffnung der Ausstellung "Schreiner - gut in Form" über viele anerkennenden Worte.
Mehr als 50 Gesellen- und Meisterstücke werden präsentiert, darunter auch Arbeiten, die der elsässische Schreinerverband zur Verfügung gestellt hat. Ferner zeigt eine integrierte Sonderschau Exponate aus der Orgelbauerschule in Eschau im Elsass.
Eine neutrale Jury hat die drei besten Gesellen- und Meisterstücke mit dem Prädikat "gute Form" gewürdigt. Unter den ausgezeichneten Gesellenstücken ist der Geschirrschrank von Marc Höllbarth, dessen Fachwerkerarbeit im vergangenen Jahr ebenfalls mit der "guten Form" prämiert worden war. "Zweimal prämiert, darauf kann er stolz sein", unterstrich Gesellenprüfungsvorsitzender Torsten Müller.
Bürgermeister Michael Obert lobte die Kreativität der jungen Leute und Christian Renz vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gratulierte zur "hohen handwerklichen Qualität und gekonnten Formgebung".
Hartmut Beyer, Abteilungsleiter beim Regierungspräsidium Karlsruhe, betonte in der Begrüßung die Beliebtheit der Schreinerausstellung. Es werden mehr als 8000 Besucher erwartet. Diese dürfen sich auch als Jury betätigen. Am Ende der Ausstellung werden Besucherpreise vergeben.
Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen findet man im Internet unter der Adresse: www.rp-karlsruhe.de
Fotos:
Gute besuchte Schreinerausstellung, Kaffeebar, Sideboard, Kochinsel mit ausziehbarem Kinderstuhl.
Fotos: pr/mjo
Handwerkswelten 2011 rund um die Pyramide
20 Innungen stellten sich vor /Aktivitäten, Musik und Unterhaltung für die Jugend
Karlsruhe (mjo). Um kommenden Schulabgängern, Jugendlichen, Eltern und Lehrern einen Überblick über die Vielfalt handwerklicher Berufe zu geben, präsentierte die Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe "Handwerkswelten 2011" auf dem Marktplatz rund um die Pyramide.
20 Innungen sowie der Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk informierten über die zahlreichen Ausbildungs- und Karrierechancen im Handwerk.
Gleichzeitig hatten die Besucher gute Gelegenheit, die Berufe von der praktischen Seite kennenzulernen. Erste Bürgermeisterin Margret Mergen zeigte beispielsweise an den Ständen von Schreinern und Zimmerern keinerlei Berührungsängste mit Hammer und Nägeln und ging am Stand der Glaser- und Fensterbauerinnung ganz geschickt mit einem Glasschneider um.
Frank Mentrup, Parlamentarischer Staatssekretär im baden-württembergischen Kultusministerium, ließ sich begeistert von Dachdeckermeister Heiko Kistenberger in die Geheimnisse des virtuellen Skatens einweihen. "Unser Handwerk ist schließlich ein sportliches", meinte Alex Sussmann, Vorstandsmitglied der Dachdeckerinnung Karlsruhe. Mentrup unterstrich die Bedeutung der beruflichen Orientierung, und dass die Landesregierung sich diesem Thema besonders widmen werde.
Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann versprach, dass seine Organisation auf die Politik zugehen werde, um mit ihr gemeinsam die Vorzüge der handwerklichen Ausbildung in den Fokus zu rücken.
So war der Marktplatz zu einem munteren Handwerksmarkt mutiert, an dessen vielen Ständen die jungen Leute selbst Hand anlegen konnten. Bei den Metallern schmiedete so mancher sein erstes Eisen, bei den Fliesenlegern bekam man einen Einblick in alte Handwerkskünste und beim Bauhandwerk durfte man eine "flotte" Kelle schwingen, um nur einiges zu nennen.
Ferner gab es den ganzen Tag über auf der Bühne ein unterhaltsames Programm mit viel Rock'n'Roll mit der Band "The Hot Rolls". Kurzweilig und humorvoll führte Moderator Peter Mackowiack durch das Programm mit vielen informativen Interviews. Außerdem verwandelten Ausbildende des Friseurhandwerks den Marktplatz in einen Laufsteg, es gab Gewinnspiele und die Kriminalpolizei informierte über sicheres Wohnen und Einbruchschutz.
Fotos, mjo/PR, (v.l.n.r.):
Am Stand der Dachdecker zeigt von links: Staatssekretär Frank Mentrup, Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Alexander Geiger Stadtrat Bündnis 90/Die Grünen, Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil, und Alex Sussmann von der Dachdeckerinnung Karlsruhe.
Am Stand der Zimmerer: von links: KH-Geschäftsführer Engelbert Wangler, Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, Uwe Ratzel, Obermeister der Zimmerer-Innung Karlsruhe, und Moderator Peter Mackowiack.
Das Eisen schmieden: Angehende Schulabgänger durften ihr erstes Eisen schmieden.
Erich-Feldmann-Gedächtnispreis übergeben Nach der Krise macht sich Optimismus breit
Bruchsal/Untergrombach (mjo). Auch in diesem Jahr ehrte die Innung für Feinwerktechnik Karlsruhe-Bruchsal-Mittelbaden wieder den Prüfungsbesten der aktuellen Gesellenprüfung mit dem Gerhard-Feldmann-Gedächtnispreis. Obermeister Gerhard Feldmann freute sich, dass es ihm gelungen war, Gisela Splett, die neue Bündnis90/Die Grünen-Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, für die Überreichung des Preises zu gewinnen. Für den Feinwerktechniker Markus Raff, der seine Gesellenprüfung mit der Note 1,9 abgeschlossen hatte, war dies eine ganz besondere Ehre.
Der Junggeselle hat sich für eine neue Ausbildungsform entschieden, die von der Handwerkskammer Karlsruhe zusammen mit der SRH Hochschule Heidelberg initiiert wurde. Dabei legt Raff in nur vier Jahren den Weg vom Abitur über die Gesellen- und Meisterprüfung bis zum Bachelor für Maschinenbau zurück. Die Staatssekretärin gratulierte zu dieser Entscheidung und zur guten Leistung und wünschte dem jungen Mann für die Zukunft alles Gute.
In ihrem Grußwort informierte sie über die Politik der neuen grün-roten Landesregierung, über den Ausbau der erneuerbaren Energie, darüber, dass mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden soll und über die Vorhaben in der Bildungspolitik. Demnach soll die Hauptschule gestärkt werden. Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann skizzierte die Zukunftsaufgaben der Kreishandwerkerschaft. In erster Linie ist das Gewinnung neuer, junger Mitglieder sowie der Gebrauch neuer Informationssysteme wie Facebook oder E-Post-Brief.
Obermeister Gerhard Feldmann ging in seinem Jahresbericht auf die gute Auftragslage ein. "Jetzt endlich können wir optimistisch sein", sagte er. Sorge bereite freilich der Mangel an guten Fachkräften, wie man sie gerade in Zeiten des Aufschwungs benötigen würde. Gleichwohl sei das Berufsbild des Feinwerkmechanikers so attraktiv, dass derzeit genügend Bewerber für Lehrstellen zu verzeichnen seien.

Den Erich-Feldmann-Gedächtnispreis überreichte Staatssekretärin Gisela Splett an Markus Raff. Ganz rechts Obermeister Gerhard Feldmann. Links stellvertretender Obermeister Bernhard Winter.
Foto: PR
Ehrenurkunde für Kreishandwerksmeister Hoffmann zum 60. Geburtstag Empfang mit vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung
Karlsruhe (mjo) Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann feierte am Freitag seinen 60. Geburtstag. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Schulen folgten der Einladung der Kreishandwerkerschaft zu einem Festakt in der Bildungsakademie der Handwerkskammer.
Erste Bürgermeisterin Margret Mergen dankte Hoffmann für sein Engagement als Experte im Schornsteinfegerhandwerk, als Unternehmer und Ausbilder der Jugend sowie für die "sehr gute Zusammenarbeit der Kreishandwerkerschaft mit der Stadt". "Sie sind ein wertvoller Gesprächspartner", sagte sie. Viele Impulse für Innovationen kämen aus dem Handwerk.
Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil erinnerte an das gemeinsame Engagement für das Handwerk in der Region und hielt Rückblick auf die jüngste Vergangenheit. "Begeisterung steht vor dem Erfolg", stellte er fest. Hoffmann sei immer begeisterungsfähig gewesen. Als Dank für die langjährige verdienstvolle Tätigkeit für die Berufsorganisation überreichte Wohlfeil dem Jubilar die Große Ehrenurkunde der Handwerkskammer. Auch Walter Heiler, SPD-Mitglied des Landtags und Bürgermeister von Waghäusel, dem Heimatort Hoffmanns, gratulierte herzlich und bedankte sich für vielfältige Unterstützung. Begrüßt wurde das Auditorium vom stellvertretende Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann.
Die Laudatio hielt Jürgen Braun, Obermeister der Schornsteinfegerinnung. Demnach hat Friedrich Hoffmann sich bald nach der Prüfung zum Schornsteinfegermeister für seinen Berufsstand eingebracht. Von 1990 bis 2005 war er Obermeister und Geschäftsführer der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Karlsruhe,seit 1999 bis heute ist er Kreishandwerksmeister für die Region Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Ehrenamtlich ist Hoffmann auch als Richter beim Arbeitsgericht Karlsruhe tätig.

Gratulation zum 60. Geburtstag: Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil (rechts) dankt Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann für sein langjähriges Engagement mit der Großen Ehrenurkunde der Handwerkskammer.
Foto: mjo/PR
Die Metallinnung Karlsruhe informiert: Ehrung für junge Metaller / Innungsabend betont Bedeutung der Fortbildung
Karlsruhe (mjo). Im Mittelpunkt der Feierstunde der Metallinnung Karlsruhe stand neben den Ehrungen der jahresbesten Prüflingen der Gesellenprüfung auch ein besonderes Theater-Erlebnis: Der Intendant des Kammertheaters, Bernd Gnann, trug zusammen mit Igor Ernst Kies, "Die Made", Gedichte und Lieder von Heinz Erhardt und anderen vor. Dabei hatte das Publikum viel zu lachen. "Es war ein Hochgenuss", meinte Obermeister Matthias Baumstark nach der Zugabe, die ebenfalls mit begeistertem Beifall gefeiert wurde.
Im Rahmen des Innungsabend erhielten 45 "frischgebackene" Junggesellen ihre Gesellenbriefe. Drei von ihnen wurden außerdem besonders geehrt. Der Metallbauer Manuel Gablenz und der Feinwerkmechaniker Mehran Adineh erhielten den Förderpreis der Firma Schrauben-Jäger, den der Seniorchef der Firma, Ernst Jäger, überreichte. Beide hatten bei der Gesellenprüfung einen Notenschnitt von 1,9 erreicht. Über eine Belobigung freute sich der Feinwerkmechaniker Nicolai Tuischer.
"Bilden Sie sich weiter", schrieb der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther den jungen Menschen ins Stammbuch. "Denn wer nicht dauernd dran bleibt, findet sich bald auf der Ersatzbank wieder." Wellenreuther beglückwünschte die Junggesellen zu ihrer Leistung. Zugleich forderte er sie auf, "nach dem hervorragenden Dribbling nicht kurz vor dem Karrieretor stehen zu bleiben. Nehmen Sie den Ball wieder auf", rief er ihnen zu, "stürmen Sie mit ihm weiter und versenken Sie ihn ab und zu mit Schmackes in den Maschen".
Obermeister Matthias Baumstark skizzierte den Metallberuf als "sehr schön, handwerklich anspruchsvoll, zukunftsstark und innovativ". Die Produkte könnten über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg bewundert werden. Nach der dreieinhalbjährigen Lehrzeit und der Erreichung des Lernziels dürfte das Lernen freilich noch kein Ende haben.
Baumstark verwies auf die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, die von verschiedenen Seiten geboten werden. Beispielsweise die Meisterprüfung, um dann einen der vielen Betriebe, die in nächster Zeit zur Übernahme anstehen, zu übernehmen. Im Übrigen sei auch ein Studium nach bestandener Meisterprüfung möglich.
Foto: Freude über die Ehrung.
Von links: Stellvertretender Obermeister Valent Vlasic, Ernst Jäger Seniorchef der Firma Jäger, Obermeister Matthias Baumstark, die Junggesellen Mehran Adineh, Manuel Gablenz und Nicolai Tuischer sowie MdB Ingo Wellenreuther. (CDU) .
Frühjahreshauptversammlung und Obermeistersitzung der Kreishandwerker-schaft Region Karlsruhe am Mittwoch, den 12. Mai 2011
Bei der Frühjahreshauptversammlung / Obermeistersitzung der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe am Mittwoch, den 12. Mai 2011 um 19.00 Uhr im Gesundheitszentrum der Innungskrankenkasse Karlsruhe standen neben den Regularien auch drei Vorträge auf der Tagesordnung.
Zunächst geht Herr Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann in seinem ausführlichen Bericht stichpunktartig auf die vielfältigen Aktivitäten der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe seit der letzten Jahreshauptversammlung ein. Er erläutert u.a. folgende Themen:
Handwerkswelten 2011, Goldene Meisterfeier, Freisprechungsfeier, Nachwuchsgewinnung und Nachwuchssicherung, Gespräch mit Herrn Finanzminister Willi Stächele MdL und Frau Kartrin Schütz MdL, Tag der Berufsinformation des Handwerks, Gespräche mit den Gemeinden und den Abgeordneten, Gespräch mit Frau Oberbürgermeisterin Pezold-Schick, Arbeitskreis "Schule/Wirtschaft" beim Museum Auto-Vision und bei der Firma Stoppanski, Freisprechungsfeier 2011, Wirtschaftsgespräch mit der Stadt Karlsruhe.
Herr Hoffmann gibt zu diesen einzelnen Themen Erläuterungen und weist ergänzend darauf hin, dass die Termine in der Regel auch im Internet veröffentlicht sind. Zu den einzelnen Veranstaltungen erhält außerdem jede Innung (Obermeister und Geschäftsführer) Einladungen per Post, per Fritz-Fax oder per E-Mail.
Herr Hoffmann bedankt sich bei Herrn Geschäftsführer Wangler und den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle für die geleistete Arbeit.
Herr Rechtsanwalt Joachim Dorschel von der Rechtsanwaltskanzlei Bartsch und Kollegen in Karlsruhe referierte über "Die neuen Entwicklungen im Internet, z.B. Facebook, Xing usw. (Social Media)". In einem grandiosen Vortrag führt er die Anwesenden in die neuen Entwicklungen im Internet ein und gibt hierzu Hinweise. Bei der Bedeutung des Internets geht er auf die technischen Möglichkeiten, die soziale Entwicklung und die wirtschaftliche und politische Bedeutung ein.
Herr Sebastian Hochmuth vom Direkt Marketing Center der Deutschen Post AG in Karlsruhe hielt einen Kurzvortrag über "E-Postbrief - das neue Kommunikationsportal der Deutschen Post". Er stellt in einer PowerPoint-Vorführung die Möglichkeiten des E-Postbriefes dar. Er gibt Informationen über das System selbst, die entstehenden Kosten und die Handhabung. Auch die Ausführungen von Herrn Hochmuth kamen hervorragend bei den Zuhörern an.
Zum Stand der Innungskampagne des Handwerks sprach Frau Franziska Loy von der Handwerkskammer Karlsruhe. Sie erläutert hierbei die für dieses Jahr und die Zukunft geplanten Aktivitäten. Zum Abschluss ihres Vortrages zeigt sie den Anwesenden Filme aus der Reihe "SIMON - die linke Hand des Handwerks".
Unter dem Punkt "Verschiedenes" geht Herr Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann nochmals kurz auf die Imagekampagne des Handwerks ein. Er informiert darüber, dass in einem der nächsten Rundschreiben Bestellzettel für die Werbemittel beigelegt werden. Dort können dann auch die Aufkleber bzw. Werbemittel mit dem Hinweis "Ihr Innungsfachbetrieb" angefordert werden.
Veranstaltung des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" am 31.03.2011 - Museum Autovision - Die Technologie-Arena in Altlußheim
Am 31.03.2011 hat die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe im Jahr des Automobils zu einer Besichtigung mit Führung in das Museum "AUTOVISION - Die Technologie-Arena" in Altlußheim eingeladen. Dieses aktuelle Thema "Automobil" wird bei vielen Gelegenheiten im Jahr 2011 aufgegriffen, weil vor 125 Jahren im Jahr 1886 der Erfinder Carl Benz ein Dreirad mit Verbrennungsmotor patentieren ließ. Seine Frau Berta fuhr den Wagen durch Deutschland - die Geburtsstunde des modernen Autos.
Seitdem das Museum "AUTOVISION" im Jahre 2002 seine Pforten öffnete, ist neben den Erweiterungen der Lehrausstellung und der seit 2005 ständig wechselnden Sonderausstellungen die Sammlung der ausgestellten Zweiräder und Automobile ständig gewachsen. So können auf 3 Etagen inzwischen über 120 Fahrzeuge bestaunt werden. Beginnend bei dem Laufrad von Karl Drais aus dem Jahre 1816, den ersten Automobilen ab 1907 bis hin zu zukunftsorientierten, Wasserstoff betriebenen Konzeptfahrzeugen zeigt die AUTOVISION als europaweit einziges Museum durchgängig sowohl die Anfänge als auch die Aussichten der Automobilität unter einem Dach. Zudem beherbergt die AUTOVISION die weltweit einzige Wankel-Dauerausstellung mit seltenen Fahrzeugen und Motoren zu diesem Thema. In der "Technologie-Arena", welche in die Abteilung "Physik kompakt", "Einstein kompakt" und "Science Arena" unterteilt ist, soll besonders jungen Leuten bzw. Schulklassen Physik und Technik näher gebracht werden.
Hier wird das Credo des Museums-Erbauers Horst Schultz besonders deutlich. Das Museum AUTOVISION soll in der Hauptsache junge Menschen über das Faszinosum Automobil für Technik begeistern und dadurch bei der Berufswahl behilflich sein. Natürlich kommen die Enthusiasten historischer Fahrzeuge bei einem Besuch in der AUTOVISION trotzdem nicht zu kurz. Immerhin wurde hier eine der weltgrößten NSU-Sammlungen mit Zweirädern und Automobilien aus der Vor- und Nachkriegszeit aufgebaut.
Weitere Informationen über das Museum "AUTOVISION" können unter der Internetadresse http://www.museum-autovision.de abgerufen werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" wurden von dem Gründer und Inhaber des Museums, Herrn Horst Schultz, persönlich durch die Ausstellung und die verschiedenen Themengebiete geführt. Herr Schultz gab in seinen mit viel Herzblut vorgetragenen Ausführungen umfangreiche Einblicke in die einzelnen Themenwelten.
Alle beteiligten Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft" haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, anhand der Besichtigung und der Führung im Museum "AUTOVISION - Die Technologie-Arena" und den interessanten Ausführungen von Herrn Schultz die Visionen der Mobilität zu erfahren. Ein breites Feld nahmen dabei auch die Techniken der Zukunft einer automobilen Welt ohne Erdöl ein. Es wurden die Möglichkeiten und die Bedeutung von Wasserstofftechnologie und Brennstoffzellen und von alternativen Kraftstoffen und Antrieben erläutert.
Die Veranstaltung im Museum AUTOVISION wird durch eine weitere Veranstaltung im Automobiljahr 2011 am 22. September 2011 vom Autohaus Stoppanski in Ettlingen, in einem wie wir meinen "Vorzeigeunternehmen" des Handwerks, ergänzt und komplettiert.
Gespräch der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe über "Fragen und Anregungen des Handwerks an die Stadt Bruchsal" mit Frau Oberbürger-meisterin Cornelia Petzold-Schick und den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bruchsal im Rathaus von Bruchsal
Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick von der Stadt Bruchsal hat die Vertreterinnen und Vertreter der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe am Mittwoch, den 30.03.2011 zu einem routinemäßigen Gespräch ins Rathaus nach Bruchsal eingeladen.
Bei diesem offenen Meinungsaustausch wurde über "Fragen und Anregungen des Handwerks an die Stadt Bruchsal" gesprochen.
Bei diesem routinemäßigen Meinungsaustausch wurde unter anderem über die Vergabe von Bauaufträgen, die beschränkte Ausschreibung und die freihändige Vergabe, über den Umfang und die Art der Arbeiten des Bauhofes in Bruchsal, über PPP - Public Private Partnership und über die Energieagentur im Landkreis Karlsruhe gesprochen. Außerdem wurden Fragen der energetischen Betreuung, der Gebäudesanierungen, des Programms "Wirtschaft macht Schule" und viele andere Themen und Berührungspunkte besprochen.
Die Vertreter der Stadt Bruchsal und des Handwerks waren sich darüber einig, dass das stattgefundene Gespräch nützlich und sinnvoll war. Es hat sich dabei auch gezeigt, dass ein regelmäßiger Meinungsaustausch (z.B. ca. alle 2 Jahre) zum Kennenlernen der gegenseitigen Ansichten und das daraus resultierende bessere Verständnis sinnvoll ist.
Das Handwerk lockte Hunderte Schüler an
16 Innungen stellten beim Informationstag in vier Berufsschulen über 30 Berufe vor
Karlsruhe (mjo). Der Schulleiter der Heinrich-Hübsch-Schule, Hannes Ludwig, hatte schon im Vorfeld des Tags der Berufsinformation, den die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, seit Jahren veranstaltet, viel Trubel erwartet. Und in der Tat. Mehr als 1500 Schülerinnen und Schülern bevölkerten die Gänge und Werkstätten seines Hauses und durch die der Carl-Hofer-Schule.
An der Gewerbeschule Durlach, wo das Nahrungsmittelhandwerk unterrichtet wird, und an der Heinrich-Meidinger-Schule, die für das Sanitärhandwerk zuständig ist, waren weitere Schulklassen aus der Stadt und der Region mit ihren Lehrkräften auf Berufs-Info-Tour. Dort waren laut Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann insgesamt 350 Schüler angemeldet.
16 Handwerksinnungen zeigten sich von ihrer besten Seite und stellten 33 verschiedene Berufe vor. Wieder mit dabei war in der Heinrich-Hübsch-Schule die Elektroinnung Karlsruhe, die auch wieder freie Lehrstellen zu bieten hat, wie Peter Oesterlin und Stephan Schmiederer erklärten. Die Schüler durften bei ihnen mit der programmierbaren Gebäudetechnik spielen, Messtechnik ausprobieren und erste Erfahrungen mit Sicherheits- und Kommunikationstechnik machen. Und nicht nur die männlichen Schüler waren davon fasziniert. In den großen Werkstätten etwa von Dachdeckern, Bauhandwerk und bei den Schreinern war ebenfalls das "Handanlegen" angesagt.
Da versuchte auch schon mal eine Lehrerin, den Hobel richtig aufzusetzen, bei den Dachdeckern griffen auch Mädchen beherzt zum Schieferhammer und beim Bauhandwerk durften Fliesen verlegt und Mauern aufgerichtet werden. Dazu berichteten Lehrlinge von ihren Berufserfahrungen, gaben Tipps und beantworteten Fragen.
Die Achtklässlerinnen Lea, Anna und Lia allerdings zog es in die Friseur-, Kosmetik und Fotografenabteilung. Joachim Spatz, der neue Schulleiter an der Carl-Hofer-Schule, freute sich über den Andrang bei den kreativen Berufen, zu denen sich sehr viele Mädchen hingezogen fühlten.
An der Gewerbeschule Durlach war in der Metzgerei Sebastian, Lehrling im dritten Lehrjahr, umringt von Mädchen, die er wort- und gestenreich von den Vorzügen seines Berufes zu überzeugen suchte. Er sei über Praktika zu dem Beruf gelangt, erzählte er.
Lehrlinge zerlegten in der Metzgerei halbe Schweine und brutzelten appetitlich duftende Minutensteaks. Auch in der Bäckerei und Konditorei sowie in den Unterrichtsräumen der entsprechenden Fachverkäufer war der Andrang groß.
Solide Finanzpolitik als Markenzeichen für Baden-Württemberg
Fachgespräch, Dialog und Gedankenaustausch der Kreishanderkerschaft Karlsruhe mit Herrn Willi Stächele, Finanzminister des Landes Baden-Württemberg am Montag, 21. März 2011, in der Badischen Bäckerfachschule in Karlsruhe
Baden-Württemberg ist auch wegen seiner gesunden mittelständischen Wirtschaft ein starkes Land. Ein ständiger Dialog zwischen Politik und den Fachleuten aus der Praxis ist dabei unerlässlich. Aus diesem Grund haben sich der Finanzminister Baden-Württembergs Willi Stächele und Vertreter aus der Kreishandwerkerschaft in Karlsruhe getroffen. Kreishandwerkermeister Friedrich Hoffman, Geschäfts-führer der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, Engelbert Wangler, stv. Kreishandwerkmeister und Obermeister der Bäckerinnung Karlsruhe, Karl-Heinz Jooß, Geschäftsführerin des Bäckerinnungsverbands Baden e. V., Ute Sagebiel-Hannich sowie weitere Unternehmer des Mittelstandes waren zugegen. Der Dialog im kleinen Kreis ermöglichte allen Beteiligten, ihre dringendsten Anliegen vorzutragen. Wichtige Themen dabei waren die Auftragsverteilung zwischen Generalunternehmen und kleineren, örtlichen Handwerkern, Bürokratieabbau, Ausbildungsmöglichkeiten und -voraussetzungen der Jugendlichen sowie Steuerreformen. Die Runde traf sich in der Badischen Bäckerfachschule und wurde von dieser auch kulinarisch verwöhnt.
Goldene Meisterbriefe für 50 Jahre Meisterschaft vergeben
44 Handwerksmeister in Feierstunde gewürdigt / Ehrung auch für Hartmut Pleier
Karlsruhe (mjo). Vor 50 Jahren haben sie ihre Meisterprüfung abgelegt, am Dienstagabend wurden sie dafür mit dem goldenen Meisterbrief geehrt: 44 Handwerksmeister verschiedener Berufe, darunter drei Damen. "Sie hatten den Mut sich selbständig zu machen. Ihr Kapital war Einsatzfreude und gute Kondition im Wettbewerb", bemerkte Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil in der Feierstunde der Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe. Sie fandim Atrium der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen statt.
Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann begrüßte die Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung und dankte den Jubilaren für ihre Lebensleistung mit den Worten: "Sie haben dafür gesorgt, dass das Handwerk nach wie vor goldenen Boden hat." Auch Sparkassendirektor Ralph Ganz beglückwünschte die Damen und Herren zu ihrem Ehrentag. Das Handwerk sei das Rückgrad der Gesellschaft, betonte er.
Landrat Christoph Schnaudigel gratulierte den "goldenen Meistern zu 50 Jahren Meisterschaft in den bewegten Zeiten des Nachkriegswirtschaftswunders". Er verwies darauf, dass 70 Prozent aller Arbeitsplätze und 83 Prozent der Ausbildungsplätze im Handwerk und Mittelstand ihren Platz haben. Die Nähe zum Kunden sei wichtig, da man beispielsweise weder Bad noch Dach aus dem Internet herunterladen könne. Schnaudigel ging auch auf die Qualität der dualen Ausbildung ein. "Das Abitur an beruflichen Schulen wird zunehmend attraktiver", stellte er fest.
Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil, sein Vorgänger, Ehrenhandwerkskammerpräsident Harro Leverkus und Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann überreichten die gerahmten goldenen Meisterbriefe an die Jubilare aus der Region. Die Liste wurde von neun Bäckermeistern, sechs Metzgermeistern und fünf Malermeistern angeführt.
Noch eine weitere Ehrung gab es: Der ehemalige Chef der Karlsruher Agentur für Arbeit, Hartmut Pleier, wurde feierlich in den Ehrenrat der Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe aufgenommen. Damit wolle man sich bei Pleier für die langjährige, intensive Begleitung bedanken, unterstrich Hoffmann. Der Chef der Arbeitsagentur habe auf Innungsversammlungen über Neuerungen informiert und sehr viel für die Lehrlingswerbung getan. Pleier war nach 19 Jahre lang in Karlsruhe tätig.

Goldjubilare im Atrium der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen: Die Kreishandwerkerschaft verlieh goldene Meisterbriefe an 44 Handwerker, die vor 50 Jahren ihre Meisterprüfung gelegt haben. Foto: mjo/PF
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