KH Region Karlsruhe
KH & Innung: ein starker Verbund!
KH Region Karlsruhe
KH Region Karlsruhe Logo der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe
KH Region Karlsruhe

KH Region Karlsruhe
Logo KH
KH Region Karlsruhe
KH-Network: Wir geben der jungend eine Chance!
KH Region Karlsruhe
Meister wissen wie's geht
KH Region Karlsruhe
KH Region Karlsruhe copyright by vbs-webdesign
Die Politik der Kreishandwerkerschaft

Politik
Die Kreishandwerkerschaft ist das politische Instrument zur Interessenvertretung der Unternehmer im Handwerk. Die Kreishandwerkerschaft ist eine arbeitgeberorientierte Wirtschaftsorganisation und übt als solche eine Lobby-Funktion im sozialen und politischen System aus, und zwar auf lokaler und regionaler Ebene.

Politische Methoden
Die Kreishandwerkerschaft kann als politische Wirtschaftsorganisation die Interessen ihrer Klientel nur erfolgreich vertreten, wenn sie offensiv und unüberhörbar an den relevanten gesellschaftlichen Themen mitwirkt und politische Begriffe besetzt. Der politische Dialog muss genauso selbstverständlich sein wie der öffentliche Handlungsort ( Marktplatz, Fußgängerzone, Straßenkreuzungen usw. ) und öffentlichkeitswirksame Handlungsmittel und Handlungsmethoden ( Protestaktionen, Demonstrationen, spektakuläre Aktionen bis hin zum Boykott usw. )

Servicezentrale
Mit gleicher Intensität und Konsequenz wie im politischen Raum nach außen wirkt die Kreishandwerkerschaft für ihre Mitglieder, die Handwerksinnungen, nachhaltig nach innen als ein marktabhängiges und kundenorientiertes Serviceunternehmen mit vielfältigen Querschnittsaufgaben. Die Definition und Struktur dieser Aufgaben bestimmen der Markt und die Kunden, die Kriterien für die erfolgreiche Aufgabenlösung sind die Wirtschaftlichkeit, Schnelligkeit, nachhaltige Akzeptanz durch Erfog und Bestandsfähigkeit.

Basisorientierung
Die Kreishandwerkerschaft ist eine historisch gewachsene, von ihren Mitgliedern getragene und von den lokalen und regionalen Strukturen abhängige Basisorganisation. Verliert sie ihren Basisbezug, so verliert sie ihre Orientierung. Zugleich bilden durch den Basisbezug Kreishandwerkerschaft und Mitglieder eine verschworene politische und berufsständische Gemeinschaft.

Zukunftskompetenz
Der Auftrag nach außen ( Politik ) und der Auftrag nach innen ( Serviceunternehmen ) verlangt von der Kreishandwerkerschaft eine organisatorische und strategische Ausrichtung mit dem Nachweis einer Zukunftskompetenz in allen Bereichen. Zukunftskompetenz heißt, dass die Kreishandwerkerschaft in allen Aufgabenbereichen jederzeit in der Lage ist, strategisch und praktisch die Aufgaben so zu erfüllen, dass sie in den Aktionsbereichen und Märkten, in denen sie gefordert ist, bestehen kann.

Synergie und Kooparation
Kreishandwerkerschaft, Innungen und Mitgliedsbetriebe müssen zu umfassenden Marktpartnern werden, um durch gemeinsame Lösungen wirtschaftliche und kostengünstige Lösungen für die Aufgabenanforderung der Zukunft zu finden. Innungen und Mitgliedsbetriebe müssen dort, wo gewerkübergreifende Aufgaben- und Markterfordernisse bestehen, Kooparationsformen entwickeln und einrichten. Die Kreishandwerkerschaft muss diese Kooparation durch Managementleistungen fördern und unterstützen. Grundsatz für Verwaltungsdienstleistungen muss sein; was allen Innungen gemeinsam ist, soll die Kreishandwerkerschaft auch für alle wirtschaftlich und kostengünstig erledigen. Die Ausgestaltung von Synergien, gewerke- und innungsübergreifend durch eine Synergie- und Strategiezentrale bei der Kreishandwerkerschaft, kann Märkte sichern und Kosten senken.

Partner
Die Kreishandwerkerschaft muss noch stärker als bisher alle in der Politik und auf dem Markt Beteiligten in ihre strategischen Überlegungen einbinden und an den Entscheidungsprozessen beteiligen. Vertreter aus Industrie, Handel, Forschung und Lehre müssen genauso selbstverständliche Partner in diesem Prozess sein, wie die nicht in den Innungen repräsentierten Handwerksbetriebe und Handwerkszweige z.B. aus dem handwerksähnlichen Gewerbe. Sie müssen in geeigneter Form, z.B. über den Förderverein Handwerk Region Karlsruhe e.V., angesprochen und für die strategischen Visionen der Kreishandwerkerschaft gewonnen werden.

Professionalität
Die Kreishandwerkerschaft muss das gesamte Ehrenamt, insbesondere aber die Innungsobermeister und die nachwachsenden Führungskräfte systematisch aus- und fortbilden und für das Verbandsmanagement trainieren. Zukunftsbewältigung und Zukunftskompetenz sind nur durch Professionalität zu erreichen. Wer Ehrenamt und Professionalität trennt, hat den Zugang zu Aufgaben und Märkten der Zukunft bereits verloren.

Digitale Welt
Ohne vollständigen Einsatz und intelligente Nutzung der modernen digitalen und virtuellen Informations- und Kommunikationstechnologien ist erfolgreiche Aufgabenbewältigung nicht zu leisten und ist die Zukunft nicht zu gestalten. Die eigene Internetpräsenz ist dabei genauso wichtig wie der nachhaltige Aufbau eigener Internetdienste ( z.B. www.kh-network.de ). Ebenso wichtig ist die Vernetzung mit bestehenden Datenbanken und digitalen Angeboten z.B. der Städte, der Gemeinden und der wirtschaftlichen Dienstleister. Ohne die konsequente Nutzung der bestehenden digitalen Strukturen ist zukunftsorientierte Aufgabenteilung und Aufgabenbewältigung nicht möglich.
Die virtuelle Welt wird die klassischen Handwerksorganisationen umformen und neu ausrichten, aber sie wird sie nicht überflüssig machen, wenn sich die Organisationen nicht selbst durch Ignorierung dieser Entwicklung überflüssig machen wollen.

Erst das eigene Haus, dann die Welt
Eine chinesische Weisheit sagt:
"Bevor Du Dich daran machst die Welt zu verändern, gehe dreimal durch Dein eigenes Haus"
Die Kreishandwerkerschaft hat eine Zukunft, wenn ihre Mitglieder dreimal durch ihr eigenes Haus gegangen sind und dann ihre eigene und die Zukunft der Kreishandwerkerschaft mit Herz und Verstand wollen.


Politische Kernforderungen der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe

  1. Einrichtung und Pflege fester und ständiger Gesprächskreise ( "Wirtschafts-Colloquium Handwerk", Koordinierungskreise usw. ) in allen Städten mit OB/Dez.Ltr.
  2. Beratende Tätigkeit in den Gesellschaften und Vereinen des "zweiten Arbeitsmarktes".
  3. Einbindung in Stadt-, Wirtschafts- und Marketingentwicklungs-Konzepte der großen Städte und Gemeinden.
  4. Bindung von privatrechtlich organisierten Gesellschaften der Städte, Gemeinden und des Landkreises an die VOB und sonstige Landesrichtlinien durch Selbstverpflichtungserklärungen oder Aufnahme in die Verträge.
  5. Verzicht der "öffentlichen Hand" auf wirtschaftliche direkte, eigene Betätigung im privaten und öffentlichen Bereich.
  6. Transparenz und Wirtschaftlichkeit von politischen Entscheidungen, insbesondere mittelstandsgerechte Ausschreibung und Vergabe von öffentlichen Aufträgen.
  7. Integration des selbständigen Handwerks in das "Digitale Rathaus".
  8. Schul- und bildungspolitische Forderungen ( "Ausbildungsreife", PC-/LAP-TOP's an die Schulen, Lehrer ins Praktikum ).
  9. Verkehrs- und infrastrukturpolitische Forderungen ( in Karlsruhe: dass der "Kreisel" ein echter Kreisel wird ).
  10. Vorab-Info über politische/wirtschaftliche Großprojekte und Durchführung von Hearings in den politischen Entscheidungsgremien bei Grundsatzfragen und großen Planungs- und Bauforhaben.