Presse-Information 21.09.2006
Netzwerk bei Weißwurst und Bier geknüpft
Frühschoppen der Kreishandwerkerschaft bei Firma Kalesse / Schreinerei feiert Jubiläum
Karlsruhe (mjo). "Herr Kreishandwerksmeister, es ist Ihr Frühschoppen, jetzt müssen Sie auch mittrinken", schmunzelte der Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich, während er mit nur einem Schlag das Bierfass zum Sprudeln brachte. Danach stießen das Stadtoberhaupt, Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann und Schreinermeister Thomas Kalesse die Steinkrüge zum Prosit zusammen. Anlass war ein Handwerkerfrühschoppen, zu dem die Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe kürzlich zu ersten Mal seit vielen Jahren wieder einmal eingeladen hatte. Und weil die Schreinerei Kalesse in der Ostendstraße derzeit ihr 75-jähriges Bestehen feiert, fand das zwanglose Treffen dort statt.
Zwischen Weißwurst und Fleischkäse wurde diskutiert, gescherzt und gelacht, Verbindungen wurden geknüpft oder wiederbelebt. Neben OB Fenrich gratulierten auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther, Erster Bürgermeister Siegfried König und Landrat Carl Kretz zu der "guten Idee Handwerkerfrühschoppen" wie auch zum Firmenjubiläum.
Unter den Gästen waren auch Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil sowie der Chef der Heinrich-Hübsch-Schule, Hannes Ludwig, der mit Stellvertreter Haimo Stemmler sowie etlichen Lehrern gekommen war. Auch der Chef der Innungskrankenkasse Jochen Hagmayer sowie zahlreiche andere Freunde des Handwerks hatten sich auf den zünftigen Frühschoppen gefreut, wie sie wissen ließen.
Thema war natürlich auch das Jubiläum des Familienbetriebs Kalesse: Es war im Jahr 1931, als Karl Kalesse zwei Jahre nach seiner Meisterprüfung ie "Mechanische Bau- und Möbelschreinerei/Glaserei" gründete. Weitere zwei Jahre später bildete er den ersten Lehrling aus und gleich nach dem zweiten Weltkrieg, 1949, baute er ein Haus dort, wo der Familienbetrieb noch heute seinen Sitz hat.
Im Jahre 1962 übernahm Karlheinz Kalesse, der jetzige Senior des Hauses, die Firma und erweiterte sie 1980 um ein Holz- und Plattenlager sowie um eine Möbelwerkstatt. OB Fenrich erinnerte an diese Jahre: An die 60er mit ihrer riesigen Nachfrage und die 70er, die geprägt waren von Rezession. Sohn Thomas Kalesse legte 1977 die Meisterprüfung ab und übernahm den Betrieb 1994. Seine erste Amtshandlung war die Umstellung der Fensterproduktion auf CNC-gesteuerte Maschinen.
Der Sohn von Thomas Kalesse, Stefan, reihte sich nahtlos in die Familientradition ein und legte 2003 die Meisterprüfung im Schreinerhandwerk ab. Die Spezialität des Juniors ist der Innenausbau und die Möbelschreinerei, während sein Vater Thomas sich mehr auf Bauschreinerei und Sicherheitseinrichtungen konzentriert.
Foto links: Anstoßen zum Handwerkerfrühschoppen: Das gefiel auch Oberbürgermeister Heinz Fenrich (rechts). Von links: Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann und Schreinermeister Thoma Kalesse.
Foto rechts: Das Gute mit dem Nützlichen verbunden: Beim Handwerkerfrühschoppen führte Thomas Kalesse (2.v.r.) das Stadtoberhaupt (rechts) und andere Gäste durch seinen Betrieb, der 75-jähriges Bestehen feiert. Links im Bild Seniorchef Karlheinz Kalesse.
Fotos: John
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