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Presse zur Kreishandwerkerschaft

Presse-Information 08.03.2007
Schüler lernen Berufe kennen (08.03.07)

Die Kreishandwerkerschaft erwartet 1 800 Schüler zum Tag der Berufsinformation
Drei Gewerbeschule sind gerüstet


Karlsruhe (mjo). Nächsten Mittwoch stehen die Heinrich-Hübsch-Schule, die Carl-Hofer-Schule und die Gewerbeschule Durlach Kopf. Das vermutet Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann. Denn an diesem Tag werden fast 1 800 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Region die gewerblichen Bildungsanstalten stürmen. Schließlich geht es um die Berufsaussichten von jungen Menschen. Und die sind in der Regel nur dann richtig gut, wenn auch der richtige Beruf gewählt wurde.
Damit da nichts schief läuft, hat die Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe schon vor Jahren begonnen, zusammen mit ihren Partnern, darunter auch das Staatliche Schulamt und die Agentur für Arbeit, den Jugendlichen die vielfältigen Möglichkeiten im Handwerk praktisch und lebendig vorzuführen. Wie? Im Rahmen von sogenannten "lebenden Werkstätten" beim Tag der Berufsinformation. Ob Bäcker, Friseur, Dachdecker, Maler, Metallbauer, Elektriker oder Fotograf - um nur einige Berufe zu nennen -, die Schülerinnen und Schüler können die Tätigkeiten einen ganzen Vormittag lang hautnah kennen lernen.
In jeder Branche stehen Auszubildende parat, die zeigen, erklären und sich gerne "Löcher in den Bauch" fragen lassen. Die Azubis sprechen "Altersmundart" wie der ehemalige Schulamtsdirektor Klaus Goerke feststellte, und das kommt gut an. Insgesamt 59 Schulen aus der ganzen Region haben ganze Schulklassen angemeldet, berichtete Hoffmann. Gleichwohl seien aber auch interessierte Eltern herzlich willkommen.
An der Berufspräsentation beteiligen sich 17 Innungen und Organisationen, 28 Berufe und Berufsfelder werden vorgestellt. "Wir sind für den Ansturm bestens gerüstet und freuen uns darauf", betonten die Schulleiter Hannes Ludwig von der Heinrich-Hübsch-Schule, Rolf Bader von der Gewerbeschule Durlach und Gerold Greiff von der Carl-Hofer-Schule.
"Das Interesse am Handwerk steigt", unterstrich der Chef der Karlsruher Agentur für Arbeit, Hartmut Pleier. Er verwies darauf, dass der Prozess der Berufsfindung etwa ein Jahr umfasse. Daher sei es sinnvoll, so früh wie möglich zu informieren. Auch darüber, dass nach der dreijährigen handwerkliche Ausbildung eine Reihe von Fortbildungsangeboten vom Meisterbrief bis zum Studium ergriffen werden können.
Schulrätin Margarethe Frenzel vom Landratsamt wies darauf hin, dass die Schreinerinnung und die Malerinnung am gleichen Tag Eignungsprüfungen anbieten, "um die Selbsteinschätzung der Schüler etwas zu optimieren". Das Zertifikat darüber könne der Bewerbung beigelegt werden. Peter Neubarth, Leiter des Staatlichen Schulamtes, nannte das Handwerk einen wichtigen Partner in der Ausbildung junger Menschen.