KH Region Karlsruhe
KH & Innung: ein starker Verbund!
KH Region Karlsruhe
KH Region Karlsruhe Logo der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe
KH Region Karlsruhe

KH Region Karlsruhe
Logo KH
KH Region Karlsruhe
KH-Network: Wir geben der jungend eine Chance!
KH Region Karlsruhe
Meister wissen wie's geht
KH Region Karlsruhe
KH Region Karlsruhe copyright by vbs-webdesign
Presse zur Kreishandwerkerschaft

Presseveröffentlichung der Stadt Bruchsal vom 09.03.2007:
Kreishandwerkerschaft zum Gespräch im Rathaus

Aufschwung in der Wirtschaft gibt auch lokalem Handwerk Perspektive

Bruchsal (pa) Um prinzipielle gemeinsame Anliegen zu besprechen, trafen sich Vertreter der Kreishandwerkerschaft unter der Leitung von Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann mit Oberbürgermeister Bernd Doll, zu einem turnusmäßigen Gespräch im Rathaus Bruchsal.
Die Stadt Bruchsal liege in einem Gebiet in Deutschland, in dem man auch zukünftig mit einem Wachstum rechnen könne, sagte der Oberbürgermeister einleitend. Der Gemeinderat strebe daher ein natürliches Wachstum für ein weiterhin prosperierendes Gemeinwesen an.
Des Weiteren führte er aus, dass die Stadtverwaltung den Trend der Privatisierung weiter führen werde, der in den vergangenen Jahren bereits begonnen hat. Als Beispiel für Bereiche, die heute von der freien Wirtschaft erledigt werden, nannte er die Müllabfuhr, Straßenbauarbeiten, Landschaftspflege und Pflege von Grünanlagen. In Folge davon sei das Personal des städtischen Bauhofs innerhalb von 10 Jahren von 140 auf 90 Mitarbeiter zurück gegangen.
Der städtische Bauhof übernehme heute vor allem Aufgaben, wo ein schneller Einsatz erforderlich ist, beispielsweise den Winterdienst, kleinere Reparaturen oder das Entsorgen wilder Müllablagerungen.
Aber auch in anderen Bereichen komme man den Handwerkern weitest möglich entgegen, z.B. bei den freihändigen und beschränkten Vergaben, wo man sich an den Obergrenzen der von der Gemeindeprüfungsanstalt vorgegebenen Beträge orientiert, oder indem grundsätzlich keine Generalunternehmer beauftragt werden.
Die Kreishandwerkerschaft im Rathaus Bruchsal Die Vertreter der Handwerkerschaft präsentierten sich willens und in der Lage, kompetent und flexibel auf alle Anforderungen reagieren zu können - auch für kleinere Reparaturaufträge. Auf Unverständnis stößt deshalb, wenn für Bruchsal tätige Unternehmer oder bauausführende Architekten externe Firmen beauftragen, ohne das örtliche Handwerk überhaupt zur Angebotsabgabe aufzufordern.
Der Oberbürgermeister sagte zu, hier entsprechend nachzuhaken. Kein Verständnis hatten die Innungsmeister für die Gründung einer Energieagentur beim Landkreis. Für derartige Beratungsleistungen seien die Handwerker prädestiniert und zudem speziell ausgebildet. OB Doll sagte zu, auch hier nachzufassen.
Zufrieden nahm die Kreishandwerkerschaft zur Kenntnis, dass demnächst wieder große Bauvorhaben in der Stadt Bruchsal anstehen. Als Beispiele nannte der Oberbürgermeister den Schulhausbau in Untergrombach, die Erweiterung des Schönborn-Gymnasiums und die Bebauung des Alten Marktplatzes. Auch im Wohnungsbau ist dank zahlreicher Neubaugebiete wieder mit mehr Aufträgen zu rechnen.
Man trennte sich mit der Vereinbarung, das Gespräch zwischen Kreishandwerkern und Oberbürgermeister auch zukünftig in zweijährigem Turnus stattfinden zu lassen.