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Presse zur Kreishandwerkerschaft

Presse-Information 22.04.08
Gespräch am Dienstag, den 22.04.2008 um 16.00 Uhr mit den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bretten und der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe
Anregungen und Fragen des Handwerks, unter anderem Vergabe von Bauaufträgen der Stadt Bretten

Oberbürgermeister Metzger stellt die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bretten kurz vor. Herr Metzger betont bei seinen Ausführungen, dass ihm diese Gespräche mit der Kreishandwerkerschaft und dem Handwerk sehr wichtig sind. In seinen weiteren Ausführungen geht er auf die Wirtschaftszahlen im Bereich der Stadt Bretten, auf den Neujahrsempfang und das dort vertretene Handwerk, auf die allgemeinen Gebühren, z.B. für Wasser, Abwasser usw., die in Bretten durchgeführten ehrenamtlichen Initiativen usw. ein.

Herr Kreishandwerksmeister Hoffmann bedankt sich im Namen der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe und der angeschlossenen Innungen für die heute möglich gewordene Unterredung und den Meinungsaustausch. Auch Herr Hoffmann betont die Bedeutung solcher Unterredungen für beide Seiten. Er stellt anschließend kurz die Beteiligten des Handwerks vor. Herr Hoffmann skizziert die Themen, die er von Seiten des Handwerks behandelt haben möchte. Er spricht unter anderem die Beachtung der Wertgrenzen der freihändigen Vergabe und beschränkten Ausschreibung, den Umfang und die Art der Arbeiten der Bauhöfe in Bretten und geplante Public Private Partnership-Projekte an.

Herr Oberbürgermeister Metzger hebt in seinen weiteren Ausführungen darauf ab, dass die Stadt Bretten bemüht ist, die Privatisierung bestimmter städtischer Einrichtungen voranzutreiben (z.B. Bauhof von ursprünglich 72 Mitarbeitern auf jetzt 33 Mitarbeiter). Er informiert auch darüber, dass die Stadt Bretten mit der Wohnungsbau GmbH, der Kommunalbau GmbH und den Stadtwerken drei 100 %ig eigene Tochterunternehmen hat. Hier gilt nach Angaben von Herrn Metzger die VOB nicht. Er betont außerdem, das die Stadt Bretten nach Möglichkeit gewerkespezifisch ausschreibt und in der Regel nicht Generalunternehmer beauftragt.

Herr Oberbürgermeister Metzger weist außerdem darauf hin, dass in den nächsten Jahren sehr viel von der Stadt Bretten in Renovierungs- und Erhaltungsmaßnahmen bestehender Gebäude investiert wird.

Im weiteren Verlauf wird unter anderem über die Einführung von Umweltzonen und den eventuellen daraus resultierenden Fahrverboten gesprochen. Nach Angaben von Herrn Metzger und den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bretten ist dies im Augenblick zumindest noch kein Thema.

Im Zusammenhang mit der geplanten Energieagentur im Landkreis Karlsruhe unter Beteiligung der Städte Bretten, Bruchsal, Ettlingen und Einbeziehung der EnBW und des Landratsamtes Karlsruhe findet ein umfangreicher Meinungsaustausch statt. Herr Hoffmann bittet darum, hier das Handwerk und die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe mit einzubeziehen. Herr Geschäftsführer Stefan Kleck von den Stadtwerken Bretten wird sich nochmals mit Herrn Hoffmann in Verbindung setzen.

Auch auf dem Gebiet des PPP - Public Private Partnership ist im Augenblick in Bretten nichts Konkretes geplant.

Als weiteres Thema wird die Zukunft der Hauptschule und die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgängerinnen und Schulabgänger besprochen.

Die Vertreter der Stadt Bretten und des Handwerks waren sich bei der Schlussbesprechung darüber einig, dass das stattgefundene Gespräch nützlich und sinnvoll war. Es hat sich gezeigt, dass ein regelmäßiger Meinungsaustausch (z.B. alle zwei bis drei Jahre) zum kennen lernen der gegenseitigen Ansichten und das daraus resultierende bessere Verständnis sinnvoll wäre.

Anregungen und Fragen des Handwerks an OB Metzger, BrettenAnregungen und Fragen des Handwerks an OB Metzger, Bretten