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Presse zur Kreishandwerkerschaft

Presse-Information 09.05.2008
Gelungene Exkursion der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe im Zusammenhang mit der alternativen Energiegewinnung - Besichtigung des Rheinkraftwerkes Iffezheim (Staustufe)

Mit Unterstützung der EnBW hat die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe im Rahmen des Arbeitskreises "Umwelt" zu einer Besichtigung des Rheinkraftwerkes Iffezheim (Staustufe) eingeladen. Am Mittwoch, den 07. Mai 2008 war es soweit. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem extra gecharterten Bus zum Rheinkraftwerk Iffezheim. Herr Geschäftsführer Jörg Launer von der EnBW Baden-Württemberg begleitete die gesamte Veranstaltung.

Die im Rheinkraftwerk gegebenen Informationen und die anschließende Besichtigung waren für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckend. Die Bedeutung des Rheinkraftwerks bei der alternativen Energiegewinnung wurde hierbei von der EnBW deutlich hervorgehoben. So wurde unter anderem erläutert, dass die vier Turbinen des Kraftwerks ca. 740 Millionen Kilowatt Strom pro Jahr erzeugen. Das entspricht einem Verbrauch von ca. 220.000 Zweipersonenhaushalten. Die Besichtigung der Turbinenanlage tief unter der Wasseroberfläche war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein weiteres Highlight. Die vier horizontalen Kaplanrohrturbinen mit einem Laufraddurchmesser von ca. 5,80 Meter im Betrieb zu erleben, ist beeindruckend. Jedes dieser Laufräder (Turbinen) verarbeitet bis zu 1.100 Kubikmeter Wasser in der Sekunde.

Ebenfalls sehr beeindruckend sind die im Rahmen des Umweltschutzes angelegten Fischpässe in Iffezheim. Diese Fischpässe ermöglichen den Fischen flussaufwärts zu steigen, da der natürliche Weg durch Maschinenhaus und Wehr weitgehend abgeschnitten ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ausführliche Informationen über diesen Fischpass in Iffezheim, der einer der größten in Europa ist.

Bei dem anschließenden gemeinsamen Abendessen im "Hopfenschlingel" in Rastatt war genügend Gelegenheit gegeben, sich gegenseitig auszutauschen. Eine nicht nur für die Umweltbeauftragten der Innungen, sondern für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Veranstaltung, bei der neben den interessanten Informationen auch der Meinungsaustausch nicht zu kurz kam.