KH Region Karlsruhe
KH & Innung: ein starker Verbund!
KH Region Karlsruhe
KH Region Karlsruhe Logo der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe
KH Region Karlsruhe

KH Region Karlsruhe
Logo KH
KH Region Karlsruhe
KH-Network: Wir geben der jungend eine Chance!
KH Region Karlsruhe
Meister wissen wie's geht
KH Region Karlsruhe
    Impressum
KH Region Karlsruhe
    copyright by vbs-webdesign
Presse zur Kreishandwerkerschaft
Für die Redaktion: Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Kreishandwerkerschaft, Tel.: (0721) 932 84 -0
Presseberichte und die Fotos stehen kostenfrei zur freien Verfügung

Presse-Information 05.12.11
Freisprechungsfeier bei der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe:
281 Junggesellinnen und Junggesellen ausgezeichnet

Bruchsal/Karlsruhe. Rund 700 Gäste und hochrangige Festredner verzeichnete die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe bei ihrer traditionellen Freisprechungsfeier im Foyer des Gewerblichen Bildungszentrums in Bruchsal am vergangenen Freitagabend.

Insgesamt 281 Junggesellinnen und -gesellen - davon 182 männliche und 88 weibliche - haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich abgeschlossen.

"Der Frauenanteil liegt in diesem Jahr bei 36 Prozent, das sind 11 Prozent mehr als 2010", freute sich Gerhard Feldmann, Stellvertretender Kreishandwerksmeister.

Den frisch gebackenen Handwerkerinnen und Handwerkern gratulierte auch Uwe Hück, der Betriebsrats-Vorsitzende der Porsche AG sorgte mit seiner Festansprache für regelrechte Begeisterungsstürme im Publikum. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und gelernte Autolackierer gab nicht nur einen Einblick hinter die Kulissen des Stuttgarter Sportwagenherstellers, der Familienvater und ehrenamtlich Engagierte brachte auch auf humorvoll-kurzweilige Art und Weise die Notwendigkeit gemeinsamer Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen auf einen Nenner. "Qualität übersteht und nicht die Masse", brach der frühere zweifache Europameister im Thaiboxen eine Lanze für das regionale Handwerk.

Während der neue Erste Landesbeamte Knut Bühler den Berufsanfängern im Namen des Landratsamts gratulierte, würdigte auch Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick das Engagement der jungen Erwachsenen. Voller Stolz nahmen 28 Junggesellinnen und Junggesellen Ehrungen und Preise bei der "Olympiade des Handwerks", dem Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend 2011 im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe, entgegen.

Auch die Prüfungsbesten, 16 an der Zahl, wurden im Rahmen der Freisprechungsfeier geehrt. Besondere Anerkennung und Applaus erhielten unter ihnen die vier besten Prüflinge des Jahres 2011 in der Region Karlsruhe: Mit der Note 1,2 sicherte sich Christine Leopold, Sattlerin (Fachrichtung Fahrzeugsattlerei) die beste Gesamtnote. Eine 1,4 erzielte der ausgebildete Stuckateur Florian Janzen. Der Bürokaufmann Daniel Erdmann und die Maßschneiderin Kristina Lang sorgten mit je einer Gesamtnote von 1,5 ebenso für herausragende Leistungen.

Politische Prominenz wie Landtagsabgeordneter Walter Heiler und namhafte Vertreter aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Banken, Versicherungen und Medien verfolgten die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft.

Ob Bürokauffrau, Konditor, Sattler oder Kraftfahrzeugmechatroniker - stellvertretend für alle Gesellinnen und Gesellen brachte Friseurin Milena Ernst die Wertschätzung ihrer Ausbildung und ihres Ausbildungsbetriebs in einer Rede zum Ausdruck. Für abwechslungsreiche Livemusik sorgte der Brettener "Showchor von Trast".

Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011 Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011

Bild 1: Auszeichnung der Junggesellinnen und Junggesellen.
Bild 2: Moderator Thomas Brockmann, Porsche-Betriebsrats-Vorsitzender Uwe Hück, Gerhard Feldmann.

Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011 Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011

Bild 3: Bruchsals OB Cornelia Petzold-Schick.
Bild 4: Prominenz aus der Region verfolgte die Freisprechungsfeier

Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011 Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011

Bild 5: drei der vier Prüfungsbesten.
Bild 6: Geladene Gäste und hochrangige Festredner im Publikum.

Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011 Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011

Bild 7: Moderator Thomas Brockmannund mit Friseurin Milena Ernst.
Bild 8: Porsche-Betriebsrats-Vorsitzender Uwe Hück

Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011 Freisprechungsfeier in Bruchsal 2011

Bild 9: Erster Landesbeamter Knut Bühler.
Bild 10: Brettener Showchor con Trast.


Presse-Information 14.11.2011
Politische Prominenz bei der Jahreshauptversammlung der Kreishandwerker-schaft Region Karlsruhe

Karlsruhe. Mit politischer Prominenz und namhaften Vertretern aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Banken, Versicherungen und Medien hat die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe in den Räumen der AOK Mittlerer Oberrhein in der Karlsruher Kriegsstraße ihre Jahreshauptversammlung abgehalten.

"Wir müssen Eltern und ihre Kinder gleichermaßen für die Vorteile einer handwerklichen Ausbildung gewinnen", skizzierte Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann den eingeschlagenen Weg der Kreishandwerkerschaft, die Gesellschaft wieder verstärkt für Lehrstellen zu überzeugen. Im Raum Karlsruhe seien derzeit mehr als 300 Lehrstellen nicht besetzt. Mit dem Hinweis auf die laufende Image-Kampagne der Kreishandwerkerschaft, "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan", forderte Hoffmann die Betriebe zur aktiven Teilnahme auf: "In dualen Ausbildungssystemen spielt das Handwerk eine maßgebliche Rolle."

Während der Kreishandwerksmeister mehr Entlastung bei den gesetzlichen Vorgaben für mittelständische Betriebe als notwendig erachtete, bilanzierte er gleichzeitig: "Dem Handwerk geht's gut. Die Umsätze sind da und Investitionen sind möglich".

Das "sehr hohe und stabile Niveau" der Handwerksbranche lobte auch Daniel Rousta. Der Ministerialdirektor aus dem baden-württembergischen Ministerium für Finanzen und Wirtschaft machte in seinem Vortrag über die "Mittelstands- und Handwerkspolitik der neuen Landesregierung" deutlich, dass die Branche gerade bei Energetischen Sanierungen künftig gestärkt werden solle. Mithilfe von Fachkräfteallianzen, innovativen Technologien und Produkten sowie landesweiten Gründungsoffensiven würden Wettbewerbsfähigkeit und qualifizierte Bewerbersuche unterstützt. Im Anschluss nutzten viele der interessierten Zuhörer die Gelegenheit, dem Politiker konkrete Fragen zu stellen und sich auszutauschen. In diesem Zusammenhang gab Friedrich Hoffmann Daniel Rousta seine Bedenken vor zu hohen Anforderungen der KfW-Förderbank für Eigenheimbesitzer mit Beispielen aus der handwerklichen Praxis mit auf den Weg nach Stuttgart.

Keine geringeren als die Karlsruher Landtagsabgeordneten Manfred Groh (CDU) und Johannes Stober (SPD) brachten in ihren Grußworten ihre Wertschätzung für die hiesige Kreishandwerkerschaft zum Ausdruck. "Zum Vorhaben der Landesregierung, bis 2020 den Anteil der Windkraft am Stromverbrauch des Landes mehr als zu verzehn-fachen, kann das Handwerk durch energetische Gebäudesanierung einen großen Beitrag leisten", blickte Manfred Groh in die Zukunft. "Das Handwerk ist Teil der Energiewende", unterstrich auch MdL Johannes Stober, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Als Hausherr begrüßte AOK-Geschäftsführer Harald Röcker persönlich die Gäste. Der "Stabilität des Handwerks in allen und auch künftigen Wirtschaftskrisen" zeigte sich Ingo Zenkner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Karlsruhe, gewiss.

Gäste mit Rang und Namen verfolgten die Jahreshauptversammlung: Neben einer Vielzahl von Schulvertretern aus dem Raum Karlsruhe und Bruchsal informierten sich Vertreter der Agentur für Arbeit und die Bruchsaler Unternehmerfrauen über Rück- und Ausblick bei der Kreishandwerkerschaft. Auch Brettens ehemaliger Oberbürgermeister und Ehrenmeister Paul Metzger sowie der frühere Landtagsabgeordnete Günter Fischer demonstrierten ihre Überzeugung für die Arbeit der Dachorganisation von 36 Handwerksinnungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe.

2. Jahreshauptversammlung 2011 2. Jahreshauptversammlung 2011 2. Jahreshauptversammlung 2011

Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann (links) begrüßte nicht nur die Gäste, sondern dankte mit einem Präsent auch Ministerialdirektor Daniel Rousta (rechts) für seinen Vortrag.

2. Jahreshauptversammlung 2011 2. Jahreshauptversammlung 2011

Die beiden Karlsruher Landtagsabgeordneter Manfred Groh und Johannes Stober sprachen in ihren Grußworten aktuelle Themen wie die Energiewende an.

Autor: Corinna Neuer


Presse-Information 31.10.2011
Die Dachdeckerinnung Karlsruhe informiert: "Betriebe sind voll beschäftigt"
Obermeister Hans-Peter Kistenberger im Amt bestätigt / Energetische Sanierung im Aufwind / Nachwuchssicherung

Eggenstein/Leopoldshafen (mjo). "Die Privatimmobilie hat die Aktie abgelöst." Diese Ansicht vertrat Hans-Peter Kistenberger, Obermeister der Dachdeckerinnung Karlsruhe, bei der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung in Eggenstein. Nach seiner Beobachtung sei die Immobilie als Anlageobjekt so begehrt wie noch nie. Entgegen aller Befürchtungen durch den Wegfall von Konjunkturprogrammen und die Euro-Krise habe sich die Auftragslage im Dachdeckerhandwerk weiterhin positiv entwickelt. Energetische Sanierung sei derzeit Top-Thema bei Haus- und Wohnungsbesitzern. "Unsere Betriebe sind voll beschäftigt", sagte Kistenberger.

Den Innungsmitgliedern gab der Obermeister den guten Rat, ihre Betriebe strategisch auszurichten, Rundum-Pakete für die Kunden zu schnüren, die Angebots-Palette zu erweitern und vorausschauend zu planen. Gleichzeitig vertiefte er den Wunsch, dass in die qualifizierte Ausbildung von Mitarbeitern investiert werden solle. Um potenzielle Lehrlinge auf den Beruf aufmerksam zu machen, gehe demnächst in Bruchsal ein Schul-Modell als Pilotprojekt an den Start. Dabei besuchen ganze Klassen die Betriebe. Auch die Eltern seien dabei eingebunden.

Kopfzerbrechen bereiten der Innung derzeit mal wieder die sogenannten "Dach-Haie". Allein in der vergangenen Woche seien zehn Anrufe von aufmerksamen Bürgern eingegangen. "Wir gehen der Sache nach", versprach Kistenberger. Betrüger locken dabei mit überteuerten, oftmals unnötigen Sanierungsangeboten. Hans-Dieter Krüger, Landesgeschäftsführer des Dachdeckerverbandes, präsentierte das neue umfangreiche Werbepaket des Zentralverbandes.

Die Mitglieder honorierten die Arbeit ihres Vorstandes bei den nachfolgengend Wahlen: Obermeister Hans-Peter Kistenberger, der die Innung seit 16 Jahren führt, wurde - wie alle Vorstandsmitglieder - im Amt bestätigt. Einen Wechsel gab es nur beim stellvertretenden Obermeister. Martin Hartmann, der sich seit 15 Jahren in diesem Amt für seinen Berufsstand engagiert, kandidierte nicht mehr. Sein Nachfolger ist Bodo Radke aus Gaggenau-Bad Rotenfels.

Versammlung Dachdecker 2011 Versammlung Dachdecker 2011

Fotos:
Optimistisch: Obermeister Hans-Peter Kistenberger (rechts) mit seinem Stellvertreter Bodo Radke.
Gut besucht: Blick in die Versammlung.
Foto: mjo/PR


Presse-Information 04.10.2011
Der Landesverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württember informiert: 116 Auszubildende freigesprochen
Nachwuchssicherung und Weiterbildung waren beherrschende Themen bei der landesweiten Freisprechungsfeier

Karlsruhe (mjo). 116 Auszubildende aus den zehn Dachdeckerinnungen des Landes Baden-Württemberg wurden in diesen Tagen nach alter Tradition von ihren Pflichten freigesprochen. Im Dachdeckerbildungszentrum in Karlsruhe war kein freier Platz mehr zu finden, denn viele Junggesellen waren mit Familienangehörigen, Freunden und ihren Chefs angereist. Diese Feier ist immer etwas ganz Besonderes. Der Landesinnungsmeister begrüßt, Prominente sprechen Grußworte und das Ganze wird musikalisch umrahmt.

Landesinnungsmeister Hans-Peter Kistenberger verwies gleich zu Beginn der Veranstaltung darauf, wie wichtig die Weiterbildung im Dachdeckerhandwerk ist. Das Berufsbild habe sich im Laufe der letzten Jahrzehnte gewaltig verändert. Neue Techniken stellten immer höhere Anforderungen an Unternehmer und Mitarbeiter.

"Steigende Energiekosten und die strengen Auflagen der Energieeinsparverordnung (EnEV) haben dem Dachdeckerhandwerk ganz besonders im Bereich der energetischen Gebäudesanierung zu vielen Aufträgen", betonte der Landesinnungsmeister. Durch die EnEV seien Dachdecker als Berater der Kunden zu technischen und bauphysikalischen Fragen, zu Förderprogrammen und Bankzinsen, zur Einspeisevergütung für Solarstrom und zum kompletten Bereich "Kosten und Nutzen für Hausbesitzer" gefragt. Schließlich hätten viele Menschen in Zeiten wirtschaftlicher Krise und sinkender Zinsen den Werterhalt ihrer Immobilie als sinnvolle Geldanlage entdeckt, sagte Hans-Peter Kistenberger.

Schon seit vielen Jahren reisen die Dachdecker-Lehrlinge aus ganz Baden-Württemberg zur schulischen und überbetrieblichen Ausbildung nach Karlsruhe. Hier gehen sie in die Heinrich-Hübsch-Schule und besuchen das Dachdeckerbildungszentrum in der Hertz-Straße. Deshalb sagen viele, die in der Branche tätig sind, "Karlsruhe ist eine Dachdecker-Stadt", so Hans-Peter Kistenberger.

Von der Freude der Lehrer an den zumeist fleißigen Dachdecker-Auszubildenden berichtete Hannes Ludwig, Leiter der Heinrich-Hübsch-Schule während der Freisprechungsfeier.

Freisprechung Dachdecker 2011

Presse-Information 22.09.2011
Veranstaltung des Arbeitskreises “Schule/Wirtschaft Karlsruhe“ am 22.09.2011 - Autohaus Stoppanski GmbH

In diesem Jahr hat sich mit dem Autohaus Stoppanski GmbH in Ettlingen wieder ein mittelständischer Handwerksbetrieb den Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitskreises „Schule/Wirtschaft“ geöffnet. Die Firma Stoppanski GmbH ist ein innovativer und moderner Betrieb im Bereich des Kraftfahrzeuggewerbes. Das Unternehmen hat zwei Betriebsstätten in Ettlingen - Audi und VW.

Die Firma Stoppanski GmbH bildet in den Bereichen Kraftfahrzeug Mechatroniker/Mechatronikerin, Automobilkaufmann/Automobilkauffrau, Fahrzeuglackierer/Fahrzeuglackiererin und Mechaniker für Karosserie Instandhaltungstechnik aus. Zur Zeit sind ca. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Firma Stoppanski GmbH beschäftigt. Die Firma Stoppanski GmbH ist ein nach DIN ISO 9000 zertifizierter „Top-Fachbetrieb“ auf dem gesamten Gebiet des Kraftfahrzeuggewerbes.

Bei der Befragung im Rahmen des 2. Ettlinger Kundenspiegels kann das inhabergeführte Autohaus Stoppanski (Martina und Rolf Stoppanski) mit dem ersten Platz das beste Ergebnis der Studie feiern. Damit bewährt sich das Motto persönlich-kompetent-nah vom „Persönlichen Autohaus in Ettlingen“ einmal mehr.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises „Schule/Wirtschaft Karlsruhe“ haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, hinter die Kulissen eines modernen Autohauses und seiner Arbeitsräume zu schauen. Frau Martina Stoppanski und ihr Vater Rolf Stoppanski haben eindrucksvoll die Berufe des Kraftfahrzeughandwerks vorgestellt. Dabei wurden den Anwesenden auch die notwendigen Eigenschaften und die Vorbildung für diese Berufe nähergebracht.

Herr Geschäftsführer Engelbert Wangler hat bei seinem Dank an Martina und Rolf Stoppanski darauf abgehoben, dass es nach Auffassung der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe sehr wichtig ist, dass den Mitgliedern des Arbeitskreises „Schule/Wirtschaft“ auch im Bereich des Handwerks Einblick in die Berufswelt und in die Chancen und Möglichkeiten des Handwerks gegeben wird. So haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in diesem Jahr bleibende Eindrücke über ein wie wir meinen „Vorzeigeunternehmen“ des Handwerks mitnehmen dürfen.
wa - khs

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2011 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2011 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2011 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2011

Fotos: wa / khs


Presse-Information 14.09.2011
Das Regierungspräsidium am Rondellplatz informiert: Ausgefallenes aus Holz
Ausstellung "Schreiner - gut in Form" präsentiert mehr als 50 attraktive Meister- und Gesellenstücke

Karlsruhe (mjo). Die fahrbare Kaffeebar aus Nussbaum mit Platz für Geschirr und Schüben für Vorräte sowie Edelstahlgefäßen für die Entsorgung von Abfällen ist eines der außergewöhnlichen Meister- und Gesellenstücke, die bis zum 9. Oktober im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen sind. Jungmeister Marco Wünschel freute sich bei der Eröffnung der Ausstellung "Schreiner - gut in Form" über viele anerkennenden Worte.

Mehr als 50 Gesellen- und Meisterstücke werden präsentiert, darunter auch Arbeiten, die der elsässische Schreinerverband zur Verfügung gestellt hat. Ferner zeigt eine integrierte Sonderschau Exponate aus der Orgelbauerschule in Eschau im Elsass.

Eine neutrale Jury hat die drei besten Gesellen- und Meisterstücke mit dem Prädikat "gute Form" gewürdigt. Unter den ausgezeichneten Gesellenstücken ist der Geschirrschrank von Marc Höllbarth, dessen Fachwerkerarbeit im vergangenen Jahr ebenfalls mit der "guten Form" prämiert worden war. "Zweimal prämiert, darauf kann er stolz sein", unterstrich Gesellenprüfungsvorsitzender Torsten Müller.

Bürgermeister Michael Obert lobte die Kreativität der jungen Leute und Christian Renz vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gratulierte zur "hohen handwerklichen Qualität und gekonnten Formgebung".

Hartmut Beyer, Abteilungsleiter beim Regierungspräsidium Karlsruhe, betonte in der Begrüßung die Beliebtheit der Schreinerausstellung. Es werden mehr als 8000 Besucher erwartet. Diese dürfen sich auch als Jury betätigen. Am Ende der Ausstellung werden Besucherpreise vergeben.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen findet man im Internet unter der Adresse: www.rp-karlsruhe.de

Ausstellung: Schreiner guut in Form 2011 Ausstellung: Schreiner guut in Form 2011 Ausstellung: Schreiner guut in Form 2011 Ausstellung: Schreiner guut in Form 2011

Fotos:
Gute besuchte Schreinerausstellung, Kaffeebar, Sideboard, Kochinsel mit ausziehbarem Kinderstuhl.
Fotos: pr/mjo


Presse-Information 18.07.2011
Handwerkswelten 2011 rund um die Pyramide
20 Innungen stellten sich vor /Aktivitäten, Musik und Unterhaltung für die Jugend

Karlsruhe (mjo). Um kommenden Schulabgängern, Jugendlichen, Eltern und Lehrern einen Überblick über die Vielfalt handwerklicher Berufe zu geben, präsentierte die Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe "Handwerkswelten 2011" auf dem Marktplatz rund um die Pyramide.

20 Innungen sowie der Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk informierten über die zahlreichen Ausbildungs- und Karrierechancen im Handwerk.

Gleichzeitig hatten die Besucher gute Gelegenheit, die Berufe von der praktischen Seite kennenzulernen. Erste Bürgermeisterin Margret Mergen zeigte beispielsweise an den Ständen von Schreinern und Zimmerern keinerlei Berührungsängste mit Hammer und Nägeln und ging am Stand der Glaser- und Fensterbauerinnung ganz geschickt mit einem Glasschneider um.

Frank Mentrup, Parlamentarischer Staatssekretär im baden-württembergischen Kultusministerium, ließ sich begeistert von Dachdeckermeister Heiko Kistenberger in die Geheimnisse des virtuellen Skatens einweihen. "Unser Handwerk ist schließlich ein sportliches", meinte Alex Sussmann, Vorstandsmitglied der Dachdeckerinnung Karlsruhe. Mentrup unterstrich die Bedeutung der beruflichen Orientierung, und dass die Landesregierung sich diesem Thema besonders widmen werde.

Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann versprach, dass seine Organisation auf die Politik zugehen werde, um mit ihr gemeinsam die Vorzüge der handwerklichen Ausbildung in den Fokus zu rücken.

So war der Marktplatz zu einem munteren Handwerksmarkt mutiert, an dessen vielen Ständen die jungen Leute selbst Hand anlegen konnten. Bei den Metallern schmiedete so mancher sein erstes Eisen, bei den Fliesenlegern bekam man einen Einblick in alte Handwerkskünste und beim Bauhandwerk durfte man eine "flotte" Kelle schwingen, um nur einiges zu nennen.

Ferner gab es den ganzen Tag über auf der Bühne ein unterhaltsames Programm mit viel Rock'n'Roll mit der Band "The Hot Rolls". Kurzweilig und humorvoll führte Moderator Peter Mackowiack durch das Programm mit vielen informativen Interviews. Außerdem verwandelten Ausbildende des Friseurhandwerks den Marktplatz in einen Laufsteg, es gab Gewinnspiele und die Kriminalpolizei informierte über sicheres Wohnen und Einbruchschutz.

Handwerkswelten 2011 Handwerkswelten 2011 Handwerkswelten 2011

Fotos, mjo/PR, (v.l.n.r.):
Am Stand der Dachdecker zeigt von links: Staatssekretär Frank Mentrup, Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Alexander Geiger Stadtrat Bündnis 90/Die Grünen, Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil, und Alex Sussmann von der Dachdeckerinnung Karlsruhe.

Am Stand der Zimmerer: von links: KH-Geschäftsführer Engelbert Wangler, Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, Uwe Ratzel, Obermeister der Zimmerer-Innung Karlsruhe, und Moderator Peter Mackowiack.

Das Eisen schmieden: Angehende Schulabgänger durften ihr erstes Eisen schmieden.


Presse-Information 13.06.2011
Erich-Feldmann-Gedächtnispreis übergeben
Nach der Krise macht sich Optimismus breit

Bruchsal/Untergrombach (mjo). Auch in diesem Jahr ehrte die Innung für Feinwerktechnik Karlsruhe-Bruchsal-Mittelbaden wieder den Prüfungsbesten der aktuellen Gesellenprüfung mit dem Gerhard-Feldmann-Gedächtnispreis. Obermeister Gerhard Feldmann freute sich, dass es ihm gelungen war, Gisela Splett, die neue Bündnis90/Die Grünen-Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, für die Überreichung des Preises zu gewinnen. Für den Feinwerktechniker Markus Raff, der seine Gesellenprüfung mit der Note 1,9 abgeschlossen hatte, war dies eine ganz besondere Ehre.

Der Junggeselle hat sich für eine neue Ausbildungsform entschieden, die von der Handwerkskammer Karlsruhe zusammen mit der SRH Hochschule Heidelberg initiiert wurde. Dabei legt Raff in nur vier Jahren den Weg vom Abitur über die Gesellen- und Meisterprüfung bis zum Bachelor für Maschinenbau zurück. Die Staatssekretärin gratulierte zu dieser Entscheidung und zur guten Leistung und wünschte dem jungen Mann für die Zukunft alles Gute.

In ihrem Grußwort informierte sie über die Politik der neuen grün-roten Landesregierung, über den Ausbau der erneuerbaren Energie, darüber, dass mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden soll und über die Vorhaben in der Bildungspolitik. Demnach soll die Hauptschule gestärkt werden. Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann skizzierte die Zukunftsaufgaben der Kreishandwerkerschaft. In erster Linie ist das Gewinnung neuer, junger Mitglieder sowie der Gebrauch neuer Informationssysteme wie Facebook oder E-Post-Brief.

Obermeister Gerhard Feldmann ging in seinem Jahresbericht auf die gute Auftragslage ein. "Jetzt endlich können wir optimistisch sein", sagte er. Sorge bereite freilich der Mangel an guten Fachkräften, wie man sie gerade in Zeiten des Aufschwungs benötigen würde. Gleichwohl sei das Berufsbild des Feinwerkmechanikers so attraktiv, dass derzeit genügend Bewerber für Lehrstellen zu verzeichnen seien.

Erich-Feldmann-Gedächtnispreis für Markus Raff

Den Erich-Feldmann-Gedächtnispreis überreichte Staatssekretärin Gisela Splett an Markus Raff.
Ganz rechts Obermeister Gerhard Feldmann. Links stellvertretender Obermeister Bernhard Winter.
Foto: PR


Presse-Information vom 06.06.2011
Ehrenurkunde für Kreishandwerksmeister Hoffmann zum 60. Geburtstag
Empfang mit vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung

Karlsruhe (mjo) Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann feierte am Freitag seinen 60. Geburtstag. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Schulen folgten der Einladung der Kreishandwerkerschaft zu einem Festakt in der Bildungsakademie der Handwerkskammer.

Erste Bürgermeisterin Margret Mergen dankte Hoffmann für sein Engagement als Experte im Schornsteinfegerhandwerk, als Unternehmer und Ausbilder der Jugend sowie für die "sehr gute Zusammenarbeit der Kreishandwerkerschaft mit der Stadt". "Sie sind ein wertvoller Gesprächspartner", sagte sie. Viele Impulse für Innovationen kämen aus dem Handwerk.

Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil erinnerte an das gemeinsame Engagement für das Handwerk in der Region und hielt Rückblick auf die jüngste Vergangenheit. "Begeisterung steht vor dem Erfolg", stellte er fest. Hoffmann sei immer begeisterungsfähig gewesen. Als Dank für die langjährige verdienstvolle Tätigkeit für die Berufsorganisation überreichte Wohlfeil dem Jubilar die Große Ehrenurkunde der Handwerkskammer. Auch Walter Heiler, SPD-Mitglied des Landtags und Bürgermeister von Waghäusel, dem Heimatort Hoffmanns, gratulierte herzlich und bedankte sich für vielfältige Unterstützung. Begrüßt wurde das Auditorium vom stellvertretende Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann.

Die Laudatio hielt Jürgen Braun, Obermeister der Schornsteinfegerinnung. Demnach hat Friedrich Hoffmann sich bald nach der Prüfung zum Schornsteinfegermeister für seinen Berufsstand eingebracht. Von 1990 bis 2005 war er Obermeister und Geschäftsführer der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Karlsruhe,seit 1999 bis heute ist er Kreishandwerksmeister für die Region Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Ehrenamtlich ist Hoffmann auch als Richter beim Arbeitsgericht Karlsruhe tätig.

Ehrung für Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann

Gratulation zum 60. Geburtstag: Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil (rechts) dankt Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann für sein langjähriges Engagement mit der Großen Ehrenurkunde der Handwerkskammer. Foto: mjo/PR


Presse-Information vom 27.05.2011
Die Metallinnung Karlsruhe informiert:
Ehrung für junge Metaller / Innungsabend betont Bedeutung der Fortbildung


Karlsruhe (mjo). Im Mittelpunkt der Feierstunde der Metallinnung Karlsruhe stand neben den Ehrungen der jahresbesten Prüflingen der Gesellenprüfung auch ein besonderes Theater-Erlebnis: Der Intendant des Kammertheaters, Bernd Gnann, trug zusammen mit Igor Ernst Kies, "Die Made", Gedichte und Lieder von Heinz Erhardt und anderen vor. Dabei hatte das Publikum viel zu lachen. "Es war ein Hochgenuss", meinte Obermeister Matthias Baumstark nach der Zugabe, die ebenfalls mit begeistertem Beifall gefeiert wurde.

Im Rahmen des Innungsabend erhielten 45 "frischgebackene" Junggesellen ihre Gesellenbriefe. Drei von ihnen wurden außerdem besonders geehrt. Der Metallbauer Manuel Gablenz und der Feinwerkmechaniker Mehran Adineh erhielten den Förderpreis der Firma Schrauben-Jäger, den der Seniorchef der Firma, Ernst Jäger, überreichte. Beide hatten bei der Gesellenprüfung einen Notenschnitt von 1,9 erreicht. Über eine Belobigung freute sich der Feinwerkmechaniker Nicolai Tuischer.

"Bilden Sie sich weiter", schrieb der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther den jungen Menschen ins Stammbuch. "Denn wer nicht dauernd dran bleibt, findet sich bald auf der Ersatzbank wieder." Wellenreuther beglückwünschte die Junggesellen zu ihrer Leistung. Zugleich forderte er sie auf, "nach dem hervorragenden Dribbling nicht kurz vor dem Karrieretor stehen zu bleiben. Nehmen Sie den Ball wieder auf", rief er ihnen zu, "stürmen Sie mit ihm weiter und versenken Sie ihn ab und zu mit Schmackes in den Maschen".

Obermeister Matthias Baumstark skizzierte den Metallberuf als "sehr schön, handwerklich anspruchsvoll, zukunftsstark und innovativ". Die Produkte könnten über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg bewundert werden. Nach der dreieinhalbjährigen Lehrzeit und der Erreichung des Lernziels dürfte das Lernen freilich noch kein Ende haben.

Baumstark verwies auf die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, die von verschiedenen Seiten geboten werden. Beispielsweise die Meisterprüfung, um dann einen der vielen Betriebe, die in nächster Zeit zur Übernahme anstehen, zu übernehmen. Im Übrigen sei auch ein Studium nach bestandener Meisterprüfung möglich.

Gesellenbriefe für 45 Metaller

Foto: Freude über die Ehrung.
Von links: Stellvertretender Obermeister Valent Vlasic, Ernst Jäger Seniorchef der Firma Jäger, Obermeister Matthias Baumstark, die Junggesellen Mehran Adineh, Manuel Gablenz und Nicolai Tuischer sowie MdB Ingo Wellenreuther. (CDU) .


Frühjahreshauptversammlung und Obermeistersitzung der Kreishandwerker-schaft Region Karlsruhe am Mittwoch, den 12. Mai 2011

Bei der Frühjahreshauptversammlung / Obermeistersitzung der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe am Mittwoch, den 12. Mai 2011 um 19.00 Uhr im Gesundheitszentrum der Innungskrankenkasse Karlsruhe standen neben den Regularien auch drei Vorträge auf der Tagesordnung.

Zunächst geht Herr Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann in seinem ausführlichen Bericht stichpunktartig auf die vielfältigen Aktivitäten der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe seit der letzten Jahreshauptversammlung ein. Er erläutert u.a. folgende Themen:

Handwerkswelten 2011, Goldene Meisterfeier, Freisprechungsfeier, Nachwuchsgewinnung und Nachwuchssicherung, Gespräch mit Herrn Finanzminister Willi Stächele MdL und Frau Kartrin Schütz MdL, Tag der Berufsinformation des Handwerks, Gespräche mit den Gemeinden und den Abgeordneten, Gespräch mit Frau Oberbürgermeisterin Pezold-Schick, Arbeitskreis "Schule/Wirtschaft" beim Museum Auto-Vision und bei der Firma Stoppanski, Freisprechungsfeier 2011, Wirtschaftsgespräch mit der Stadt Karlsruhe.

Herr Hoffmann gibt zu diesen einzelnen Themen Erläuterungen und weist ergänzend darauf hin, dass die Termine in der Regel auch im Internet veröffentlicht sind. Zu den einzelnen Veranstaltungen erhält außerdem jede Innung (Obermeister und Geschäftsführer) Einladungen per Post, per Fritz-Fax oder per E-Mail.

Herr Hoffmann bedankt sich bei Herrn Geschäftsführer Wangler und den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle für die geleistete Arbeit.

Herr Rechtsanwalt Joachim Dorschel von der Rechtsanwaltskanzlei Bartsch und Kollegen in Karlsruhe referierte über "Die neuen Entwicklungen im Internet, z.B. Facebook, Xing usw. (Social Media)". In einem grandiosen Vortrag führt er die Anwesenden in die neuen Entwicklungen im Internet ein und gibt hierzu Hinweise. Bei der Bedeutung des Internets geht er auf die technischen Möglichkeiten, die soziale Entwicklung und die wirtschaftliche und politische Bedeutung ein.

Herr Sebastian Hochmuth vom Direkt Marketing Center der Deutschen Post AG in Karlsruhe hielt einen Kurzvortrag über "E-Postbrief - das neue Kommunikationsportal der Deutschen Post". Er stellt in einer PowerPoint-Vorführung die Möglichkeiten des E-Postbriefes dar. Er gibt Informationen über das System selbst, die entstehenden Kosten und die Handhabung. Auch die Ausführungen von Herrn Hochmuth kamen hervorragend bei den Zuhörern an.

Zum Stand der Innungskampagne des Handwerks sprach Frau Franziska Loy von der Handwerkskammer Karlsruhe. Sie erläutert hierbei die für dieses Jahr und die Zukunft geplanten Aktivitäten. Zum Abschluss ihres Vortrages zeigt sie den Anwesenden Filme aus der Reihe "SIMON - die linke Hand des Handwerks".

Unter dem Punkt "Verschiedenes" geht Herr Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann nochmals kurz auf die Imagekampagne des Handwerks ein. Er informiert darüber, dass in einem der nächsten Rundschreiben Bestellzettel für die Werbemittel beigelegt werden. Dort können dann auch die Aufkleber bzw. Werbemittel mit dem Hinweis "Ihr Innungsfachbetrieb" angefordert werden.

Hauptversammlung 2011 Hauptversammlung 2011 Hauptversammlung 2011 Hauptversammlung 2011 Hauptversammlung 2011

Veranstaltung des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" am 31.03.2011 - Museum Autovision - Die Technologie-Arena in Altlußheim

Am 31.03.2011 hat die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe im Jahr des Automobils zu einer Besichtigung mit Führung in das Museum "AUTOVISION - Die Technologie-Arena" in Altlußheim eingeladen. Dieses aktuelle Thema "Automobil" wird bei vielen Gelegenheiten im Jahr 2011 aufgegriffen, weil vor 125 Jahren im Jahr 1886 der Erfinder Carl Benz ein Dreirad mit Verbrennungsmotor patentieren ließ. Seine Frau Berta fuhr den Wagen durch Deutschland - die Geburtsstunde des modernen Autos.

Seitdem das Museum "AUTOVISION" im Jahre 2002 seine Pforten öffnete, ist neben den Erweiterungen der Lehrausstellung und der seit 2005 ständig wechselnden Sonderausstellungen die Sammlung der ausgestellten Zweiräder und Automobile ständig gewachsen. So können auf 3 Etagen inzwischen über 120 Fahrzeuge bestaunt werden. Beginnend bei dem Laufrad von Karl Drais aus dem Jahre 1816, den ersten Automobilen ab 1907 bis hin zu zukunftsorientierten, Wasserstoff betriebenen Konzeptfahrzeugen zeigt die AUTOVISION als europaweit einziges Museum durchgängig sowohl die Anfänge als auch die Aussichten der Automobilität unter einem Dach. Zudem beherbergt die AUTOVISION die weltweit einzige Wankel-Dauerausstellung mit seltenen Fahrzeugen und Motoren zu diesem Thema. In der "Technologie-Arena", welche in die Abteilung "Physik kompakt", "Einstein kompakt" und "Science Arena" unterteilt ist, soll besonders jungen Leuten bzw. Schulklassen Physik und Technik näher gebracht werden.


Hier wird das Credo des Museums-Erbauers Horst Schultz besonders deutlich. Das Museum AUTOVISION soll in der Hauptsache junge Menschen über das Faszinosum Automobil für Technik begeistern und dadurch bei der Berufswahl behilflich sein. Natürlich kommen die Enthusiasten historischer Fahrzeuge bei einem Besuch in der AUTOVISION trotzdem nicht zu kurz. Immerhin wurde hier eine der weltgrößten NSU-Sammlungen mit Zweirädern und Automobilien aus der Vor- und Nachkriegszeit aufgebaut.

Weitere Informationen über das Museum "AUTOVISION" können unter der Internetadresse http://www.museum-autovision.de abgerufen werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" wurden von dem Gründer und Inhaber des Museums, Herrn Horst Schultz, persönlich durch die Ausstellung und die verschiedenen Themengebiete geführt. Herr Schultz gab in seinen mit viel Herzblut vorgetragenen Ausführungen umfangreiche Einblicke in die einzelnen Themenwelten.

Alle beteiligten Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft" haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, anhand der Besichtigung und der Führung im Museum "AUTOVISION - Die Technologie-Arena" und den interessanten Ausführungen von Herrn Schultz die Visionen der Mobilität zu erfahren. Ein breites Feld nahmen dabei auch die Techniken der Zukunft einer automobilen Welt ohne Erdöl ein. Es wurden die Möglichkeiten und die Bedeutung von Wasserstofftechnologie und Brennstoffzellen und von alternativen Kraftstoffen und Antrieben erläutert.

Die Veranstaltung im Museum AUTOVISION wird durch eine weitere Veranstaltung im Automobiljahr 2011 am 22. September 2011 vom Autohaus Stoppanski in Ettlingen, in einem wie wir meinen "Vorzeigeunternehmen" des Handwerks, ergänzt und komplettiert.

Veranstaltung Museum Autovision Veranstaltung Museum Autovision Veranstaltung Museum Autovision Veranstaltung Museum Autovision

Gespräch der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe über "Fragen und Anregungen des Handwerks an die Stadt Bruchsal" mit Frau Oberbürger-meisterin Cornelia Petzold-Schick und den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bruchsal im Rathaus von Bruchsal

Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick von der Stadt Bruchsal hat die Vertreterinnen und Vertreter der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe am Mittwoch, den 30.03.2011 zu einem routinemäßigen Gespräch ins Rathaus nach Bruchsal eingeladen.


Bei diesem offenen Meinungsaustausch wurde über "Fragen und Anregungen des Handwerks an die Stadt Bruchsal" gesprochen.

Bei diesem routinemäßigen Meinungsaustausch wurde unter anderem über die Vergabe von Bauaufträgen, die beschränkte Ausschreibung und die freihändige Vergabe, über den Umfang und die Art der Arbeiten des Bauhofes in Bruchsal, über PPP - Public Private Partnership und über die Energieagentur im Landkreis Karlsruhe gesprochen. Außerdem wurden Fragen der energetischen Betreuung, der Gebäudesanierungen, des Programms "Wirtschaft macht Schule" und viele andere Themen und Berührungspunkte besprochen.

Die Vertreter der Stadt Bruchsal und des Handwerks waren sich darüber einig, dass das stattgefundene Gespräch nützlich und sinnvoll war. Es hat sich dabei auch gezeigt, dass ein regelmäßiger Meinungsaustausch (z.B. ca. alle 2 Jahre) zum Kennenlernen der gegenseitigen Ansichten und das daraus resultierende bessere Verständnis sinnvoll ist.

Fragen und Anregungen des Handwerks an die Stadt Bruchsal Fragen und Anregungen des Handwerks an die Stadt Bruchsal Fragen und Anregungen des Handwerks an die Stadt Bruchsal Fragen und Anregungen des Handwerks an die Stadt Bruchsal

Presse-Information 30.03.2011
Das Handwerk lockte Hunderte Schüler an
16 Innungen stellten beim Informationstag in vier Berufsschulen über 30 Berufe vor

Karlsruhe (mjo). Der Schulleiter der Heinrich-Hübsch-Schule, Hannes Ludwig, hatte schon im Vorfeld des Tags der Berufsinformation, den die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, seit Jahren veranstaltet, viel Trubel erwartet. Und in der Tat. Mehr als 1500 Schülerinnen und Schülern bevölkerten die Gänge und Werkstätten seines Hauses und durch die der Carl-Hofer-Schule.

An der Gewerbeschule Durlach, wo das Nahrungsmittelhandwerk unterrichtet wird, und an der Heinrich-Meidinger-Schule, die für das Sanitärhandwerk zuständig ist, waren weitere Schulklassen aus der Stadt und der Region mit ihren Lehrkräften auf Berufs-Info-Tour. Dort waren laut Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann insgesamt 350 Schüler angemeldet.

16 Handwerksinnungen zeigten sich von ihrer besten Seite und stellten 33 verschiedene Berufe vor. Wieder mit dabei war in der Heinrich-Hübsch-Schule die Elektroinnung Karlsruhe, die auch wieder freie Lehrstellen zu bieten hat, wie Peter Oesterlin und Stephan Schmiederer erklärten. Die Schüler durften bei ihnen mit der programmierbaren Gebäudetechnik spielen, Messtechnik ausprobieren und erste Erfahrungen mit Sicherheits- und Kommunikationstechnik machen. Und nicht nur die männlichen Schüler waren davon fasziniert. In den großen Werkstätten etwa von Dachdeckern, Bauhandwerk und bei den Schreinern war ebenfalls das "Handanlegen" angesagt.

Da versuchte auch schon mal eine Lehrerin, den Hobel richtig aufzusetzen, bei den Dachdeckern griffen auch Mädchen beherzt zum Schieferhammer und beim Bauhandwerk durften Fliesen verlegt und Mauern aufgerichtet werden. Dazu berichteten Lehrlinge von ihren Berufserfahrungen, gaben Tipps und beantworteten Fragen.

Die Achtklässlerinnen Lea, Anna und Lia allerdings zog es in die Friseur-, Kosmetik und Fotografenabteilung. Joachim Spatz, der neue Schulleiter an der Carl-Hofer-Schule, freute sich über den Andrang bei den kreativen Berufen, zu denen sich sehr viele Mädchen hingezogen fühlten.

An der Gewerbeschule Durlach war in der Metzgerei Sebastian, Lehrling im dritten Lehrjahr, umringt von Mädchen, die er wort- und gestenreich von den Vorzügen seines Berufes zu überzeugen suchte. Er sei über Praktika zu dem Beruf gelangt, erzählte er.

Lehrlinge zerlegten in der Metzgerei halbe Schweine und brutzelten appetitlich duftende Minutensteaks. Auch in der Bäckerei und Konditorei sowie in den Unterrichtsräumen der entsprechenden Fachverkäufer war der Andrang groß.

Tag der Berufsinformation des Handwerks 2011 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2011 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2011 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2011 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2011 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2011

Solide Finanzpolitik als Markenzeichen für Baden-Württemberg
Fachgespräch, Dialog und Gedankenaustausch der Kreishanderkerschaft Karlsruhe mit Herrn Willi Stächele, Finanzminister des Landes Baden-Württemberg am Montag, 21. März 2011, in der Badischen Bäckerfachschule in Karlsruhe

Baden-Württemberg ist auch wegen seiner gesunden mittelständischen Wirtschaft ein starkes Land. Ein ständiger Dialog zwischen Politik und den Fachleuten aus der Praxis ist dabei unerlässlich. Aus diesem Grund haben sich der Finanzminister Baden-Württembergs Willi Stächele und Vertreter aus der Kreishandwerkerschaft in Karlsruhe getroffen. Kreishandwerkermeister Friedrich Hoffman, Geschäfts-führer der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, Engelbert Wangler, stv. Kreishandwerkmeister und Obermeister der Bäckerinnung Karlsruhe, Karl-Heinz Jooß, Geschäftsführerin des Bäckerinnungsverbands Baden e. V., Ute Sagebiel-Hannich sowie weitere Unternehmer des Mittelstandes waren zugegen. Der Dialog im kleinen Kreis ermöglichte allen Beteiligten, ihre dringendsten Anliegen vorzutragen. Wichtige Themen dabei waren die Auftragsverteilung zwischen Generalunternehmen und kleineren, örtlichen Handwerkern, Bürokratieabbau, Ausbildungsmöglichkeiten und -voraussetzungen der Jugendlichen sowie Steuerreformen. Die Runde traf sich in der Badischen Bäckerfachschule und wurde von dieser auch kulinarisch verwöhnt.

Fachgespräch mit Finanzmininster Willi Stächele Fachgespräch mit Finanzmininster Willi Stächele Fachgespräch mit Finanzmininster Willi Stächele Fachgespräch mit Finanzmininster Willi Stächele

Presse-Information 22.03.2011
Goldene Meisterbriefe für 50 Jahre Meisterschaft vergeben
44 Handwerksmeister in Feierstunde gewürdigt / Ehrung auch für Hartmut Pleier

Karlsruhe (mjo). Vor 50 Jahren haben sie ihre Meisterprüfung abgelegt, am Dienstagabend wurden sie dafür mit dem goldenen Meisterbrief geehrt: 44 Handwerksmeister verschiedener Berufe, darunter drei Damen. "Sie hatten den Mut sich selbständig zu machen. Ihr Kapital war Einsatzfreude und gute Kondition im Wettbewerb", bemerkte Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil in der Feierstunde der Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe. Sie fandim Atrium der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen statt.

Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann begrüßte die Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung und dankte den Jubilaren für ihre Lebensleistung mit den Worten: "Sie haben dafür gesorgt, dass das Handwerk nach wie vor goldenen Boden hat." Auch Sparkassendirektor Ralph Ganz beglückwünschte die Damen und Herren zu ihrem Ehrentag. Das Handwerk sei das Rückgrad der Gesellschaft, betonte er.

Landrat Christoph Schnaudigel gratulierte den "goldenen Meistern zu 50 Jahren Meisterschaft in den bewegten Zeiten des Nachkriegswirtschaftswunders". Er verwies darauf, dass 70 Prozent aller Arbeitsplätze und 83 Prozent der Ausbildungsplätze im Handwerk und Mittelstand ihren Platz haben. Die Nähe zum Kunden sei wichtig, da man beispielsweise weder Bad noch Dach aus dem Internet herunterladen könne. Schnaudigel ging auch auf die Qualität der dualen Ausbildung ein. "Das Abitur an beruflichen Schulen wird zunehmend attraktiver", stellte er fest.

Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil, sein Vorgänger, Ehrenhandwerkskammerpräsident Harro Leverkus und Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann überreichten die gerahmten goldenen Meisterbriefe an die Jubilare aus der Region. Die Liste wurde von neun Bäckermeistern, sechs Metzgermeistern und fünf Malermeistern angeführt.

Noch eine weitere Ehrung gab es: Der ehemalige Chef der Karlsruher Agentur für Arbeit, Hartmut Pleier, wurde feierlich in den Ehrenrat der Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe aufgenommen. Damit wolle man sich bei Pleier für die langjährige, intensive Begleitung bedanken, unterstrich Hoffmann. Der Chef der Arbeitsagentur habe auf Innungsversammlungen über Neuerungen informiert und sehr viel für die Lehrlingswerbung getan. Pleier war nach 19 Jahre lang in Karlsruhe tätig.

Goldene Meisterbriefe 2010

Goldjubilare im Atrium der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen: Die Kreishandwerkerschaft verlieh goldene Meisterbriefe an 44 Handwerker, die vor 50 Jahren ihre Meisterprüfung gelegt haben. Foto: mjo/PF

Goldene Meisterbriefe 2011 Goldene Meisterbriefe 2011 Goldene Meisterbriefe 2011 Goldene Meisterbriefe 2011 Goldene Meisterbriefe 2011 Goldene Meisterbriefe 2011

Presse-Information 10.12.2010
Berufe rund ums Auto bleiben attraktiv
Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft / 321 neue Junggesellen geehrt

Bruchsal (mjo). Die Region ist um 321 qualifiziert ausgebildete Junghandwerker reicher geworden. Ihnen zu Ehren lud die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe am Freitagabend ins Gewerbliche Bildungszentrum Bruchsal zur Freisprechungsfeier. Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann freute sich, dass die Zahl der Gesellen in diesem Jahr um 72 höher liegt als im vergangenen Jahr. "Wir haben eine Rekordzahl", sagte er. Im Übrigen war auch die Zahl der Besucher mit über 800 rekordverdächtig.

Unter den 321 Junggesellen sind 237 Männer und 84 Frauen. Den größten Anteil bei den Frauen halten die Friseurinnen; es sind 57. Bei den jungen Männern dreht sich nach wie vor am liebsten alles um Auto. So ist der stärkste Beruf der des Kraftfahrzeugmechatronikers; 42 haben ihn gewählt. Mit 38 Junggesellen und drei Gesellinnen kam der Tischlerberuf auf Platz zwei der beliebtesten Berufe.

Welch hohen Stellenwert die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft in der Region genießt, ließ sich leicht an der hohen Zahl der Gäste aus Politik, Verwaltung, Schule und Wirtschaft ableiten. Landrat Christoph Schnaudigel, die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und auch der SPD-Landtagsabgeordnete Walter Heiler gratulierten den Junggesellinnen und Junggesellen herzlich zur bestandenen Gesellenprüfung. Gleichzeitig erinnerten sie daran, dass das Lernen jetzt keineswegs ein Ende hat, sondern erst richtig beginnt.

Wie man sein Leben anpacken kann, wenn man nur zielstrebig und mit Gottvertrauen rangeht, berichtete Bernd Gnann, Intendant des Karlsruher Kammertheaters und aus dem Fernsehen bekannter Schauspieler. Man hätte fast eine Stecknadel fallen hören, als er so einige Episoden aus seinem Leben erzählte.

Geehrt wurden am Ende schließlich 17 Jugendliche, die einen Spitzenplatz beim Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend erreicht hatten, sowie 26 Frauen und Männer, die bei der Gesellenprüfung mit besten Noten abgeschnitten haben. Einen Sonderpreis gab es für die drei Bestplazierten: Den Tischler Nico Beerbaum aus Karlsruhe, ausgebildet bei Neumayer und Feller in Ettlingen, den Tischler Manuel Kraus, aus Au am Rhein, ausgebildet im KIT Campus Süd, sowie die Maler- und Lackiererin Meike Nofer, ausgebildet von Volker Nofer in Bad Herrenalb. Die spritzige musikalische Umrahmung lag in Händen des "Showchor con Trast" unter der Leitung von Walter Seitz. Moderator des Abends war Thomas Brockmann.

Freisprechung 2010

Bild oben: DIE BESTEN von 321 neuen Gesellen im Handwerk präsentierten sich nach der Freisprechungsfeier im Gewerblichen Bildungszentrum Bruchsal zusammen mit dem stellvertretenden Kreishandwerkmeister Gerhard Feldmann (rechts).

Freisprechung 2010 Freisprechung 2010 Freisprechung 2010 Freisprechung 2010

Impressionen der Freisprechungsfeier 2010


Presse-Information 24.11.2010
Veranstaltung des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" am 23.11.2010 - Lackiererei Heiler GmbH, Waghäusel stellt den Beruf des Lackierers vor

In diesem Jahr hat sich mit der Lackiererei Heiler GmbH in Waghäusel wieder ein mittelständischer Handwerksbetrieb den Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft" geöffnet. Die Firma Heiler GmbH ist ein innovativer und moderner Betrieb im Bereich des Lackiererhandwerks. Die Firma Heiler GmbH hat zwei Betriebsstätten in Waghäusel und in Germersheim.

Die Firma Heiler hat seit 1949 über 60 männliche und weibliche Lehrlinge ausgebildet. Zur Zeit sind 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Firma Heiler beschäftigt. Die Firma Heiler ist ein "Top-Fachbetrieb" auf dem gesamten Gebiet der Lackierungen. So werden neben Fahrzeuglackierungen der klassischen Art, Sonderlackierungen an Autos, Flugzeugen, Motorrädern, die Lackierung und Aufarbeitung von Oldtimern, die Lackierung von Großfahrzeugen (z.B. LKWs) auf allen Gebieten, Lackierungen von Industrieteilen und Design-Lackierungen vorgenommen. Die Leistungen eines modernen Lackierbetriebes beginnen bereits vor der Reparatur der Fahrzeuge. Von der Schadenskalkulation des Fahrzeuges bis zur unsichtbaren Reparatur der Beschädigung werden alle notwendigen Schritte für den Kunden erledigt. Ein Hol- und Bring-Service ist selbstverständlich, ebenfalls die zur Verfügungstellung eines Ersatzfahrzeuges während der Dauer der Reparatur.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, hinter die Kulissen der modernen Lackiererei Heiler GmbH und seiner Arbeitsräume zu schauen. Herr Herbert Heiler, sein Bruder und sein Sohn haben eindrucksvoll den Beruf des Lackierers vorgestellt. Herr Heiler erläuterte dabei den Anwesenden, welche Eigenschaften und Vorbildung für diesen Beruf mitgebracht werden sollte.

Die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft" haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, einen Einblick in die Leistungsfähigkeit und Vielfalt des Unternehmens der Lackiererei Heiler GmbH zu erhalten.

Herr Kreishandwerksmeister Hoffmann hat bei seinem Dank an Herrn Herbert Heiler darauf abgehoben, dass es nach Auffassung der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe sehr wichtig ist, dass den Mitgliedern des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft" auch im Bereich des Handwerks Einblick in die Berufswelt und in die Chancen und Möglichkeiten des Handwerks gegeben wird. So haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in diesem Jahr bleibende Eindrücke über ein wie wir meinen "Vorzeigeunternehmen" des Handwerks mitnehmen dürfen.

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2010 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2010 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2010 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2010

Fotos: wa / khs


Presse-Information 25.11.2010
Lob für Kreishandwerk

Handwerker am Energieportal im Internet beteiligt
Karlsruhe (mjo) Gestaltungskraft, hohe Ausbildungsbereitschaft und Flexibilität bescheinigte Karlsruhes Bürgermeister Wolfram Jäger der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe bei deren Jahreshauptversammlung in den Räumen der AOK Mittlerer Oberrhein.

Der Landtagsabgeordnete Werner Raab (CDU) fordert die Handwerksmeister auf, die demografische Entwicklung zu beachten und weiter für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen.

Ingo Zenkner, der neue Chef der Agentur für Arbeit in Karlsruhe, bot an, das Handwerk mit Gesprächen und Strategien in die neue Zeit zu begleiten. "Die Krise ist vorbei", sagte er. Kreishandwerkmeister Friedrich Hoffmann unterstrich die Anstrengungen des Handwerks, mit dem Spagat zwischen traditioneller und moderner Technik zukunftsfähig zu sein. Die Kreishandwerkerschaft sei den dem Internetportal www.energieregion-karlsruhe.de beteiligt. Darin werde der Weg zu qualifizierten Beratern und Ansprechpartnern aufgezeigt. Breiter Raum wurde dem Vortrag von Michael von Prollius gegeben. Der Publizist stellte darin die Glaubwürdigkeit der Politik auf den Prüfstand.

Jahreshauptversammlung 2010 Jahreshauptversammlung 2010 Jahreshauptversammlung 2010 Jahreshauptversammlung 2010

Presse-Information vom 26. Oktober 2010
Großes Interesse bei einer Exkursion der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe zum Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe

Auf Einladung der EnBW - Energie Baden-Württemberg führte die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe am Freitag den 22. Oktober 2010 eine Exkursion zum Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe durch. Eingeladen waren dazu unter anderem die Vertreterinnen und Vertreter aller Innungen und die Umweltbeauftragten der einzelnen Innungen. Die Resonanz zu dieser angebotenen Besichtigung des Rheinhafen-Dampfkraftwerks war außerordentlich hoch, so dass nicht alle Interessierte an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten. Insgesamt 38 Personen nahmen an der sehr informativen und interessanten Exkursion teil. Die Vertreter der EnBW erläuterten zunächst anhand von einem Filmbeitrag die Einzelheiten zum Kraftwerkneubau. Einführung in die Kraftwerktechnik und die Umweltschutzeinrichtungen wurden am Modell zusätzlich erläutert. Bei der Besichtigung hatten die Teilnehmer die Gelegenheit das weitläufige Areal des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe zu begehen. Hierbei wurden auch die Funktionen der in Betrieb befindlichen Anlagen und deren Maschinen eindrucksvoll erläutert.

Den Abschluss bildete ein Besuch auf dem jetzt im Betrieb befindlichen Reaktorgebäude. In einer Höhe von ca. 100 m hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen sicherlich unvergesslichen Blick über Karlsruhe, die angrenzenden Gemeinden, den Schwarzwald und den Pfälzer Wald.

Exkursion zum Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe Exkursion zum Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe Exkursion zum Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe

Presse-Information vom 16. September 2010
Informationsveranstaltung über die Chancen und Risiken der Kombilösung in Karlsruhe für das Handwerk

Unter dem Thema "Die Kombilösung … und das Handwerk" stand eine Informationsveranstaltung über die Chancen und Risiken der Großbaustelle "Kombilösung für die Handwerker". Die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, die Handwerkskammer und die KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft in Karlsruhe haben am Donnerstag, den 16.09.2010 um 18.00 Uhr diese Informationsveranstaltung speziell für die regionalen Handwerker im Info-Pavillon "K-Punkt" in Karlsruhe am Ettlinger Tor durchgeführt.

Nach der Begrüßung durch Herrn Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann hat Herr Dipl.-Ing. (FH) Uwe Konrath von der KASIG die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausführlich über die Kombilösung informiert. Es wurde das Bauvorhaben insgesamt, die einzelnen Bauabschnitte und der Zeitplan vorgestellt. Die Chancen und Risiken für das Handwerk bei der Auftragsvergabe, bei den eintretenden Verkehrsbeschränkungen und Sperrungen im öffentlichen Verkehrsraum, eventuellen Umsatzeinbußen und daraus resultierende Entschädigungen wurden ausführlich erläutert. Die Moderation dieser Veranstaltung wurde durch Herrn Joachim Walter von der Handwerkskammer Karlsruhe übernommen.

Im Anschluss an die sehr rege Diskussion bestand die Möglichkeit, den Info-Pavillon "K-Punkt" zu besichtigen. Hier stand Herr Mangold den Interessierten für ihre Fragen und für Erläuterungen zur Verfügung.

Informationsveranstaltung 2010 Informationsveranstaltung 2010 Informationsveranstaltung 2010 Informationsveranstaltung 2010

Presse-Information vom 19. Juli 2010
Handwerkerfrühschoppen der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe: Modellbrücke im Ausbildungszentrum Bauwirtschaft hält politischem Gewicht stand

Da staunten die Gäste des Handwerkerfrühschoppens im Ausbildungszentrum Bauwirtschaft Karlsruhe nicht schlecht: Eine Modellbrücke von Studenten und Auszubildenden hielt dem Gewicht von Baubürgermeister Michael Obert, Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil und einer ganzen Reihe von Führungskräften aus dem Handwerk stand.

Trotz der heißen Temperaturen gesellten sich viele Vertreter aus Handwerk, Wirtschaft, Politik und Schule zum ersten Handwerkerfrühschoppen der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe (KH) im Ausbildungszentrum. Bereits 2006 und 2008 hatte die Kreishandwerkerschaft die traditionsreiche Gesprächs- und Informationsrunde wieder ins Leben gerufen.

Namenhafte Gäste wie die Bundestagsabgeordneten Karin Binder (Die Linke) und Ingo Wellenreuther (CDU) ließen sich den Handwerkerfrühschoppen nicht entgehen. Im ungezwungenen Rahmen wurden Kontakte gepflegt und intensive Gespräche geführt. Für das leibliche Wohl sorgten die KH und das Ausbildungszentrum mit einem zünftigen Vesper sowie Kaffee und Kuchen.

Nach der Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann und KH-Geschäftsführer Engelbert Wangler hob Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer des Verbands Bauwirtschaft Nordbaden, in seiner Ansprache die Bedeutung der beiden Ausbildungszentren des Verbands in Karlsruhe und Mannheim hervor. "2010 haben wir hier in Karlsruhe einen 6-stelligen Betrag in neue Gerätschaften investiert", sagte Möller.

Mit einer Führung durch das Ausbildungszentrum gab Zentrumsleiter Jörg-Lutz Ruschke einen detaillierten Einblick in das Herzstück der Institution, die 160 Lehrlinge in 7 Berufen ausbildet. Fort- und Weiterbildungen werden dort ebenso angeboten. Kooperationen wie mit der Hochschule für Wirtschaft und Technik sorgen im Ausbildungszentrum derzeit für die ausgestellten Modellbrücken. "Studenten der 4. und 5. Semester und Auszubildende unseres Hauses haben 2010 sechs verschiedene Brückenmodelle konstruiert und angefertigt", erläuterte Ruschke.

Mit der Nebenius-Schule und der Grund- und Hauptschule in Linkenheim gebe es im Rahmen des landesweiten Projekts "Wirtschaft macht Schule" weitere Kooperationen. "In dieser Woche starten wir eine Zusammenarbeit mit dem KIT", kündigte Ruschke an.

Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, wertschätzte die Wiederaufnahme des Handwerkerfrühschoppens: "Mit dieser Veranstaltung werden die persönlichen Gespräche aufrechterhalten". In Zeiten des demographischen Wandels müsse die Jugend wieder für das Handwerk, "Rückgrat der deutschen Wirtschaft", motiviert werden. "Ob das Engagement von Handwerkern im Stadtrat oder die städtische Auftragsvergabe an das Handwerk in der Region - die Stadt und das Handwerk haben sehr viele Berührungspunkte", würdigte auch Bau-Dezernent Obert.

Handwerker-Frühschoppen 2010

Bild: Freuten sich darüber, dass die Modellbrücke im Ausbildungszentrum Bauwirtschaft Karlsruhe beim Handwerkerfrühschoppen den Statik-Test bestand (von links): Engelbert Wangler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer des Verbands Bauwirtschaft Nordbaden, Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Baubürgermeister Michael Obert und Zentrumsleiter Jörg-Lutz Ruschke.


Presse-Information vom 21.05.2010
Frühjahreshauptversammlung und Obermeistersitzung der KH

Bei der Frühjahreshauptversammlung / Obermeistersitzung der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe am Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 19.00 Uhr im Gesundheitszentrum der Innungskrankenkasse Karlsruhe standen neben den Regularien und zwei Vorträgen eine besondere Ehrung auf der Tagesordnung.

Herr Obermeister Wolfgang Schmitt von der Elektro-Innung Karlsruhe wird für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement als Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe und als Finanzvorstand gewürdigt. Herr Obermeister Schmitt erhält in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um das Handwerk, insbesondere als Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe eine Ehrenurkunde und wird in den Ehrenrat der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe aufgenommen. Dies wird von den anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsinnungen ausdrücklich begrüßt. Herr Hoffmann erläutert noch kurz die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Herrn Obermeister Schmitt für die Kreishandwerkerschaft.

Die beiden Vorträge werden von Herrn Peter Marggrander und Herrn Geschäftsführer Operativ Gerhard Volz gehalten.

Herr Peter Marggrander von der Company Care Consultants Gesellschaft zur Beratung des Mittelstands mbH gibt zu Beginn seiner Ausführungen Informationen über seine Person und seinen Werdegang. Er stellt dann die Frage "Gibt es eine Kreditklemme - ja oder nein?". In seinen weiteren Ausführungen erläutert Herr Marggrander vor allem die unterschiedliche Sichtweise von Seiten der Banken und der mittelständischen Betriebe.

Nach Angaben von Herrn Marggrander hat sich das Verhältnis der Banken zu ihren Kunden verändert. Dazu hat u.a. die Finanzmarktkrise, die Ausweitung des Ratings, Basel II usw. beigetragen. Er weist auch darauf hin, dass vor allem Unternehmen aus Risikobranchen Probleme haben, Kredite zu erhalten. Seine Handlungsempfehlung bei der Beantragung von Krediten ist, dass das Unternehmen transparent und offensiv die Verhandlungen mit den Banken führt. Die Umsatz- und Ertragsplanung muss detailliert dargestellt werden.

Als Resümee seiner Ausführungen weist Herrn Marggrander darauf hin, dass sich die Bankenlandschaft verändert hat. Formal besteht zwar nach seiner Auffassung keine Kreditklemme. Die Anforderungen an die Gewährung von Krediten wird jedoch restriktiver gehandhabt.

Herr Geschäftsführer Operativ Gerhard Volz von der Agentur für Arbeit Karlsruhe informiert die Anwesenden über das Thema "Arbeitsmarktentwicklung, Ausbildungsmarktentwicklung und Kurzarbeit". In seinen Ausführungen hob Herr Volz vor allem hervor, dass im letzten Jahr im Bezirk der Agentur für Arbeit Karlsruhe ein Rückgang der abgeschlossenen Lehrstellen im Handwerk festzustellen war. Er appellierte an die Anwesenden und an die Mitgliedsbetriebe der Innungen, jetzt noch auszubilden, da in den kommenden Jahren die Anzahl an Lehrlingen und damit an Facharbeitern zurückgehen wird. In diesem Zusammenhang wurde auch über die zur Zeit laufende Imagekampagne des Handwerks informiert.

Herr Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann ging neben den üblichen Regularien in einem ausführlichen Bericht stichpunktartig auf die vielfältigen Aktivitäten der Kreishandwerkerschaf Region Karlsruhe ein. Ein besonderes Thema seiner Ausführungen war in diesem Jahr der neu gegründete Arbeitskreis "Energie und Umwelt" der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe. In diesem Zusammenhang hob Herr Hoffmann die Zusammenarbeit mit den Energie- und Klimaschutzagenturen für die Stadt Karlsruhe und den Landkreis Karlsruhe besonders hervor.

Die an diesem Abend gebotenen Vorträge der Gastreferenten und die Ausführungen von Herrn Kreishandwerksmeister Hoffmann fanden bei den Anwesenden großen Anklang. Herr Hoffmann bat die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Innungen um Anregungen und Vorschläge für die weitere Arbeit und das Engagement der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe.

Jahreshauptversammlung Obermeistersitzung 2010 Jahreshauptversammlung Obermeistersitzung 2010 Jahreshauptversammlung Obermeistersitzung 2010 Jahreshauptversammlung Obermeistersitzung 2010

Presse-Information vom 19.03.2010
Handwerksberufe präsentiert
Fast 1.600 Schüler kamen zum Tag der Berufsinformation in die Bildungsakademie

Karlsruhe (mjo) Die Bildungsakademie des Handwerks in der Hertzstraße scheint aus allen Nähten zu platzen. Durch Gänge, Werkhallen, Unterrichtsräume und in die Kantine drängeln sich fast 1 600 Schülerinnen und Schülern aus rund 65 Schulen im Stadt- und Landkreis, die das Haus mit Stimmengewirr und quirligem Leben erfüllen. Es ist Tag der Berufsinformation im Handwerk, veranstaltet von der Kreishandwerkerschaft Karlsruhe zusammen mit der Handwerkskammer.
Die Jugendlichen, die fast alle in Begleitung ihrer Lehrer angereist sind, erhalten Einblick in 23 Berufsfelder. Von B wie Bäcker bis Z wie Zimmerer reicht der Bogen. Darunter befinden sich nicht nur Dachdecker, Elektroniker, Kraftfahrzeugmechatroniker und Schreiner, sondern auch das Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim mit den Wasserbauern. Letztere sind mit zwei Ansprechpartnern aus dem Außenbezirk Karlsruhe vertreten. Die 14 beteiligten Innungen entsandten nicht nur Ausbilder sondern auch Auszubildende "Unsere jugendlichen Ansprechpartner sollen den Schülern die Scheu nehmen, genauer nachzufragen", erklärt Engelbert Wangler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.
Barbara Stein, Klassenlehrerin der Neunten an der Pestalozzi-Schule in Durlach, ist angetan von der Veranstaltung. "Eine gute Sache. Sie vermittelt den Schülern einen Einblick außerhalb der Theorie." In der Abteilung der Konditoren bestaunt eine Gruppe Mädchen aus der Anne-Frank-Schule in Oberreut Pralinen, Kuchen und Kaffeegebäck. "Nein", für den Beruf interessieren sich jedoch nicht.
Silvia Müller, Klassenlehrerin der achten Klasse an der Riedschule in Rüppurr, bemängelt, dass an der Bildungsakademie fast nur sogenannte Männerberufe präsentiert werden. "Friseurin, was für viele Mädchen an oberster Stelle der Wünsche rangiert, ist ebenso wenig vertreten, wie die Schneiderei oder der Kosmetikbereich." In der üppig mit Stoffen, Sesseln und Nähgerät ausgestatteten Raumausstatterwerkstatt finden denn doch viele Mädchen einen reizvollen Ersatz. Anziehungspunkt Nummer eins für die Jungen ist die Kfz-Werkstatt.
Im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe waren im vergangenen Jahr 2 793 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen worden, das sind 183 weniger als 2008. In allen drei Lehrjahren wurden in 3 847 Betrieben 7 510 Jugendliche ausgebildet, darunter 23,5 Prozent Mädchen.

Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010

Bilder oben: 1) Dachdecker 2) Kfz-Mechatroniker 3) Konditoren 4) Zimmerer Fotos: PR/mjo:

Impressionen vom Tag des Handwerks:

Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010 Tag der Berufsinformation des Handwerks 2010



Presse-Information vom 11.03.2010
Empfang anlässlich des 60. Geburtstages von Herrn Geschäftsführer Engelbert Wangler

Die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe gab anlässlich des 60-jährigen Geburtstages von Herrn Geschäftsführer Engelbert Wangler einen Empfang im kleinen Kreis. Auf Wunsch von Herrn Wangler selbst wurde der Kreis der Eingeladenen auf den Vorstand der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, die Obermeister mit Geschäftsführung bei der Kreishandwerkerschaft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreishandwerkerschaft beschränkt. In einer kurzen Ansprache ging Herr Kreishandwerksmeister Hoffmann auf die Verdienste von Herrn Wangler für die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, die angeschlossenen Innungen und das Handwerk insgesamt ein. Mit launigen Worten gab Herr Wangler Informationen seiner Ansicht über das "Alter". Er bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen und die überbrachten Glückwünsche anlässlich seines Geburtstages.

60. Geburtstag: GF Engelbert Wangler 60. Geburtstag: GF Engelbert Wangler 60. Geburtstag: GF Engelbert Wangler

Fotos: khs


Presse-Information 15.03.2010
Goldene Meisterbriefe
36 Altmeister in einer Feier geehrt/ 14 Bäcker dabei


Karlsruhe (mjo). Für 36 Handwerksmeister aus Karlsruhe und der Umgebung war es ein ganz besonderes Fest: Die Übergabe der goldenen Meisterbriefe bei einer Feierstunde im neuen Gebäude der Volksbank Karlsruhe. Die Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe ehrt damit seit einigen Jahren ihre Goldjubilare für deren besondere Verdienste um das Handwerk.
Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann und Ehrenkreishandwerksmeister Harro Leverkus übergaben die gerahmten Urkunden. Angeführt wurde die Liste der Geehrte von 14 Bäckermeistern, die vor 50 Jahren ihre Meisterprüfung abgelegt haben. Es folgten acht Schreinermeister, zwei Dachdecker, zwei Friseure, zwei Maurer, zwei Zimmerer und je ein Blechner, Elektroinstallateur, Fleischer, Kürschner, Schlosser und Stakkateur.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Groh räumte in seiner Festrede ein, dass es der Regierung noch nicht gelungen sei, die Belastung durch die Bürokratie in den Betrieben spürbar zu verbessern. Besonders angetan zeigte er sich von der Ausbildungsleistung der Handwerker in der Region.
Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann wies auf die Aufgabe des Handwerks als Nahversorger hin, der nach dem Sturm "Xynthia" vor allem den sturmgeplagten Hausbesitzern sei nützlich sei. Harro Leverkus, Ehrenkreishandwerksmeister und Ehrenpräsident der Handwerkskammer, gratulierte den Altmeistern zu ihrer Lebensleistung und erinnerte an Tugenden wie Fleiß und Qualitätsbewusstsein. Einen kleinen Einblick in die Wunderwelt der modernen Gebäudetechnik gab Volksbankdirektor Hubert Meyer, "Geothermie und Photovoltaik zusammen ergeben eine Null-Energiebilanz", rechnete er vor. Ohne qualifiziertes Handwerk sei das alles nicht möglich, so Meyer.

Goldener Meisterbrief 2010

Foto: Goldjubilare in der neuen Volksbank: Die Kreishandwerkerschaft verlieh goldene Meisterbriefe an Handwerker, die vor 50 Jahren ihre Meisterprüfung gelegt haben. Foto: mjo


Rede von Herrn Manfred Groh zur Zentralen Feier der Verleihung der "Goldenen Meisterbriefe"

Sehr geehrter Herr Kreishandwerksmeister Hoffmann,
sehr geehrter Herr Geschäftsführer Wangler,
sehr geehrter Herr Ehrenbürger Prof. Dr. Gerhard Seiler,
sehr geehrter Herren Kollegen Bürgermeister Heiler und Hockenberger
sowie Ex–Landtagskollege Günter Fischer
sehr geehrte Meister,
meine sehr geehrte Damen und Herren,

es ist mir eine große Freude, dass ich heute bei der zentralen Feier der Verleihung der Goldenen Meisterbriefe der Kreishandwerkerschaft Karlsruhe teilnehmen kann und die Festrede halten darf.
Es ist das zweite Mal, dass ich zur Feierstunde zur Verleihung der Goldenen Meisterbriefe eingeladen wurde. Das erste Mal war es auch bei der Volksbank Karlsruhe, damals aber noch in der Schalterhalle am Marktplatz. Das Gebäude ist mittlerweile verkauft, wird derzeit umfangreich saniert und für andere Zwecke hergerichtet. Heute Abend treffen wir uns hier in der neuen Volksbank und wie ich glaube, an einem richtig gelungenen und repräsentativen Neubau. Ein würdiger Rahmen, den Sie sich gewissermaßen selbst geschaffen haben, denn der Bau lebt immer noch in sehr hohem Maße von der Handwerkskunst, von Ihrem Können liebe Meister.
Festtage wie dieser sind wie Lesezeichen im Kalender unseres Lebens: Sie heben Wichtiges hervor. Sie stellen besondere Ereignisse in einen größeren Zusammenhang, und natürlich nicht zuletzt: Sie sind ein Grund zur Freude. Einen Grund zur Freude haben vor allem Sie, liebe Handwerksmeister, Ihre Angehörigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Liebe Gäste, mit dem Wort Meister verbindet jeder etwas. Der eine denkt an die alten Meister im Museum, der nächste möglicherweise an den Fußballmeister oder ganz aktuell an den Olympiameister. Und wieder ein anderer vielleicht sogar an den Meisterdieb.
Eines haben alle Meister gemeinsam: Sie gehören zu den Besten vom Fach. Das gilt auch für Sie, liebe Handwerksmeister.Sie haben seit einem halben Jahrhundert bewiesen, dass Sie Ihre Handwerkskunst beherrschen und dass Sie Freude daran haben. Ihr Meisterbrief bescheinigt das. Ihre Meisterstücke bezeugen es. Darum zunächst einmal: Ganz herzlichen Glückwunsch dazu! Sie haben es verdient, sich heute einmal richtig feiern zu lassen. In den 50 hinter Ihnen liegenden Jahren haben Sie hart gearbeitet. Sie haben Ihr handwerkliches Können, das Sie als Lehrlinge erworben und als Gesellen vertieft haben, immer weiter verbessert und gesteigert. Und Sie haben jede Menge gerechnet, gelesen und gelernt, um auch die zweite Herausforderung eines Handwerksmeisters, die kaufmännische Seite, bestehen zu können.
Ich weiß wohl, dass eine solche Zeit nicht immer einfach war und ist. Da gibt es immer auch Momente, in denen man frustriert ist: über die Grenzen des eigenen Leistungsvermögens, die Größe der Herausforderung oder vielleicht auch einmal über die Kollegen. Sie haben mit Ausdauer, Fleiß und Leistungswillen durchgehalten.
Den Lohn dafür bekommen Sie heute. Und darauf können Sie stolz sein!
Mein Glückwunsch und Dankeschön geht auch an Sie, liebe Familienangehörige und Freunde. Sie haben über die gesamte Zeit hinweg immer wieder den Rücken gestärkt, Mut gemacht und wahrscheinlich oft auch einmal selber zurückgesteckt, Damit haben auch Sie einen wichtigen Beitrag zum heutigen Erfolg geleistet.
Meine Damen und Herren,
das Handwerk stellt 30 Prozent aller Ausbildungsplätze in Deutschland: Diese Ausbildungsleistung ist vorbildlich. Die Ausbildungsquote von 10 Prozent ist weit überdurchschnittlich. Sie wird erreicht, weil Handwerksbetriebe auch über den.eigenen Bedarf hinaus ausbilden. Ich hoffe liebe Vertreter des Handwerks, Sie werden diese Tradition fortsetzen. Geben Sie Ihr Wissen und Ihr Können weiter!
Geben Sie der nächsten Generation die gleichen Chancen, die andere Ihnen gegeben haben und bilden auch Sie in Zukunft aus!
Es stimmt mich besonders nachdenklich, wenn ich von den jüngsten Veröffentlichungen mit über 10.000 freien Ausbildungsplätzen im Handwerk höre. Dieser Situation müssen wir uns gemeinsam stellen, daran müssen wir gemeinsam etwas ändern, denn auch in unserer Region sind es ca. 200 Ausbildungsstellen. Soweit es an der Schulausbildung liegt, trifft uns Parlamentarier eine ganz große Verantwortung. Ich hoffe, mit der Werkrealschule einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan zu haben. Wir werden weiter an der Fortentwicklung und Verbesserung unseres Schulsystems arbeiten und die Entwicklungen ständig im Auge haben.
An die handwerklichen Ausbildungsbetriebe appelliere ich, sich den jungen Menschen wie bisher anzunehmen, dabei auch den erzieherischen Bereich nicht zu vernachlässigen. Ganz besonders muss das hohe Qualitätsniveau erhalten und ständig weiter ausgebaut werden. Fördern und Fordern sind auch in der Berufsausbildung immer noch angesagt.
Werben Sie dazu für Ihre Zunft. Sie alle arbeiten in einem vielfältigen Beruf, der auf wunderbare Weise Tradition erhält und gleichzeitig sehr innovativ Neues schafft. Das Handwerk hat wirklich viele spannende Berufe mit attraktiven, anspruchsvollen Arbeitsplätzen zu bieten.
Nehmen Sie zum Beispiel das Thema Klimaschutz, das in aller Munde ist. Klimaschutz beginnt im Kleinen – an der eigenen Haustüre. Er beginnt mit dem Energiecheck unserer Häuser und der elektronischen Diagnosetechnik an unseren Autos. Solarzellen werden von Handwerkern installiert. Der Klimaschutz reicht vom Einbau Wärme isolierender Fenster bis zur Wartung computergesteuerter Heizungsanlagen. All diese Leistungen und viele ähnliche mehr werden von Handwerksbetrieben erbracht, oft mit modernster Technik und neuesten Verfahren..Handwerk bietet auch Raum für Kreativität. In vielen Gewerken ist die Trennlinie zur Kunst kaum zu ziehen. Da gibt es den Goldschmied, der eine neue Kette oder einen Ring entwirft und fertigt, den Schreiner, der ein neues Möbelstück erschafft. Das sind nur wenige Beispiele – aber sie zeigen, Handwerk ist eine Kombination aus fachlichem Können und gestalterischer Kreativität. Auch das ist vielen Schulabgängern, die sich für einen Beruf entscheiden, nicht immer bewusst.
Die individuelle Fertigung von hoher Qualität ist die Stärke des Handwerks. Darin liegt auch weiter seine Zukunft. Denn Qualität ist die schärfste Konkurrenz derDiscountlösungen aller Art. Für die meisten Handwerker ist hohe Qualität eine Selbstverständlichkeit. Wer die Entstehung eines Produkts von Anfang bis Ende in den Händen hält, der identifiziert sich mit seiner Arbeit, will am Ende selbst zufrieden sein.
Das ist nicht zuletzt eine Frage der „Handwerkerehre“. Der im Handwerk immer noch zentrale Begriff der Ehrbarkeit umfasst aber mehr als die Qualität der eigenen Arbeit. Er spiegelt die zentralen Gedanken der sozialen Marktwirtschaft wider: Freiheit, Eigeninitiative und Leistung einerseits, aber eben auch gesellschaftliche Verantwortung und Solidarität andererseits. In keinem anderen Wirtschaftszweig wird das ehrenamtliche Engagement so hoch gehalten wie im Handwerk. Ohne diesen Einsatz, der die Verantwortung und die Leidenschaft der Handwerker für ihren Berufszweig zeigt, könnten die Innungen und Kammern ihre Aufgaben nicht erfüllen.
Ohne diesen Einsatz wäre die Ausbildungsleistung im Handwerk nicht möglich. Das bürgerschaftliche Engagement im Handwerk richtet sich aber nicht nur nach innen auf die Pflege und Aufrechterhaltung des eigenen Berufsstandes. Es wirkt weitdarüber hinaus. Ich treffe bei meiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter oder früher als Wirtschaftsbürgermeister oft auf Handwerker, die sich vor ihrer Haustür für die Gemeinschaft engagieren. Da schließen sich Handwerker zusammen und renovieren unentgeltlich eine Kindertagesstätte, andere unterstützen den örtlichen Fußballclub durch Sponsoring und Sachspenden. Alles das ist wichtig und gibt Ihrem Beruf auch weitergehende Erfüllung und Attraktivität.
Fragt man Handwerker, was sie am meisten belastet, so klagen sie vor allem anderen über die Bürokratie. Sie nimmt trotz aller politischen Bekundungen nicht wirklich ab. Sicher: manches muss geregelt sein und der Staat muss auch darauf.achten, dass Regeln eingehalten werden. Aber Überregulierungen vergeuden Zeit und Geld, und sie demotivieren. Wir brauchen in Deutschland das Gegenteil; wir müssen die Handlungsspielräume der Bürgerinnen und Bürger erweitern und damit die Bereitschaft zu Selbständigkeit und zu Existenzgründungen fördern. Sie sind die Saat für eine starke Unternehmerkultur. Das ist nicht nur Grundlage für eine dynamische und erfolgreiche Wirtschaft. Eine starke Unternehmerkultur, in der sich die Tugenden Mut, Selbstverantwortung, Eigeninitiative und Innovationsfähigkeit bündeln, ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft.
Einige Erfolg versprechende Ansätze, die Bürokratielast zu verringern, gibt es ja schon. Ich denke zum Beispiel in Karlsruhe das umfangreiche Angebot für Existenzgründer. Ich glaube, das ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung, und deshalb freue ich mich, dass dieser Ansatz bundesweit immer mehr Schule macht. Weiter hoffe ich, dass wir auch mit der Einführung des Einheitlichen Ansprechpartners den richtigen Weg für Existenzgründer beschritten haben.
Liebe Meister
zur Verleihung der Goldenen Meisterbriefe darf ich Sie nochmals herzlich beglückwünschen und Ihnen für Ihre berufliche Lebensleistung danken.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute, bleiben Sie gesund und genießen Sie den heutigen Abend.


Presse-Information 30.11.2009
Mechatroniker und Friseurin
Freisprechungsfeier in Bruchsal mit 249 Absolventen
Klassiker sind bei der Berufswahl nach wie vor gefragt


Bruchsal (mjo). Zur Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft der Region Karlsruhe im Gewerblichen Bildungszentrum in Bruchsal finden sich traditionell alle ein, die rund ums Handwerk Rang und Namen haben. Neben hohen Repräsentanten des Handwerks wie Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil oder Ehrenkammerpräsident Harro Leverkus gratulierte in diesem Jahr auch der neugewählte KSC-Präsident und noch Oberbürgermeister von Bretten, Paul Metzger, den 249 Jung-Gesellen, darunter 43 jungen Frauen.

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann stellte in der Begrüßung erfreut fest, dass die Zahl der weiblichen Absolventen gegenüber dem vergangenen Jahr um 21 Prozent gestiegen ist. Zugleich teilte er mit, dass aktuell im Handwerk noch 280 Lehrstellen nicht besetzt sind.

Der beliebteste Beruf bei jungen Männern ist Kfz-Mechatroniker mit 31 "frisch gebackenen" Gesellen. Auf Platz zwei liegen die Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit 28 Absolventen. Platz drei der männlichen Berufsvorliebe teilen sich Metallbauer und Tischler mit je 25 Teilnehmern. Favorit bei den jungen Damen ist nach wie vor der Friseurberuf mit 17 Absolventinnen. Darauf folgen Tischlerinnen und Konditorinnen mit je acht Gesellinnen.

"Sie konnten keine bessere Berufswahl treffen", schrieb der Festredner, Bürgermeister von Waghäusel und Mitglied des Landtags, Walter Heiler, den jungen Leuten ins Stammbuch. Denn Handwerk werde immer gebraucht. Zugleich ermunterte er sie, sich in die Gesellschaft einzubringen und auch darin Befriedigung zu suchen. Grußworte sprachen auch Erster Landesbeamter Ralph Schlusche sowie der Bruchsaler Bürgermeister Ulli Hockenberger.

Eine besondere Ehrung gab es für die insgesamt 29 Kammer- und Landessieger des Praktischen Landeswettbewerb der Handwerksjugend 2009. Auf den ersten Platz kam Bäckereifachverkäuferin Sandra Fehrenbach als erste Landes- und Kammersiegerin. Ausgebildet wurde sie von der Bäckerei Brauss in Karlsruhe. Platz zwei eroberte sich Raumausstatterin Bianca Grassel als zweite Landes- und erste Kammersiegerin. Ausgebildet wurde sie von Daniela Wolf in Oberhausen.

Großes Lob und Geschenke bekamen auch die 16 Prüfungsbesten der Gesellenprüfung, an erster Stelle Tischler Christoph Tochtrop, ausgebildet von Martin Fuchs in Karlsruhe. Er zählt, wie die Bäckereifachverkäuferin Fehrenbach, zu den drei besten Prüflingen in der Region, der dritte im Bunde ist Zimmerer Michael Ratzel, ausgebildet von Herbert Leinweber in Karlsruhe. Die drei Besten hatten die Note 1,2 für sich verbucht.

Freisprechungsfeier Bruchsal 2009

Ein weiterer Schritt ins Arbeitsleben: Die Besten der 249 Jungegesellinnen und Junggesellen bei der Freisprechungsfeier in Bruchsal.


Freisprechungsfeier Bruchsal 2009 Freisprechungsfeier Bruchsal 2009 Freisprechungsfeier Bruchsal 2009 Freisprechungsfeier Bruchsal 2009 Freisprechungsfeier Bruchsal 2009       Fotos: mjo

Rede von MdL Walter Heiler zur Freisprechungsfeier:

Bevor ich meine eigentliche Festansprache halte -ich betrachte dies als große Ehre für mich- nehme ich natürlich gerne den Ball auf, den mir Herr Feldmann zugespielt hat. In der Fußballersprache sagt man Traumpass dazu. Herr Feldmann, ich gebe Ihnen recht. Und mich ärgert mindestens genauso wie Sie, dass man bald jeden Tag eine neue Baustelle in der Bildungspolitik aufmacht. Wir wissen vor Ort bald nicht mehr, welche neue Reform man gerade mal wieder über den Acker treibt. Werkrealschule neuen Typs heißt das neueste Zauberwort, und fast kein Mensch, der mit der Praxis zu tun hat, glaubt ernsthaft daran, dass dies zu einer Verbesserung der Bildungsqualität führen wird. Und deshalb ist es in der Tat richtig, dass man das Grundübel an der Wurzel packt: Es kann nicht sein, dass man Kinder nach der vierten Klasse in die Kategorie A,B und C trennt. Gscheit, halbgscheit und bissl gscheit. Gymnasium, Realschule, und diejenigen, die keine dieser Empfehlungen haben, in die Hauptschule. Es kann nicht sein, dass Kinder im Alter von 10 Jahren schon wesentlich vorgezeichnet bekommen, wohin der Ausbildungsweg führt. Und deshalb kann ich Ihre Forderung nur voll und ganz unterstützen, unsere Kinder länger gemeinsam lernen zu lassen. Sie auch voneinander lernen zu lassen. Die Entwicklung des einzelnen Kindes in diesem Alter ist nun mal unterschiedlich, dass kann sich aber sehr schnell schlagartig ändern. Und deshalb bin ich absolut überzeugt, dass am längeren gemeinsamen Lernen kein Weg vorbei führt und bin Ihnen, Herr Feldmann, für Ihre klaren Worte sehr dankbar.

Nun aber zum eigentlichen Anlass:
Ich darf Ihnen, liebe Junggesellinnen und Junggesellen, ganz herzlich zu Ihrem erfolgreichen Abschluss in Ihren jeweiligen Ausbildungsberufen gratulieren. Sie haben damit eine wichtige Etappe Ihres Lebensweges abgeschlossen und somit ein solides Fundament für Ihre persönliche Zukunft gelegt.
Gemeinsam mit Ihren Ausbildungsbetrieben haben Sie viel Zeit, Geduld und nicht zuletzt auch Phantasie investiert, um heute Ihre abgeschlossene Ausbildung zu feiern. Sie haben damit beherzigt, was im 18. Jahrhundert bereits der amerikanische Politiker Benjamin Franklin wusste: "Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen."

Sie haben heute - wie man so umgangssprachlich sagt - ausgelernt. Das heißt aber mit Sicherheit nicht, dass Sie mit dem heutigen Tag für den Rest Ihres Lebens alles Notwendige bereits wissen und können. In der Wissens- und Informationsgesellschaft muss man sich immer wieder mit neuen Erkenntnissen auseinandersetzen und auch bereit sein, sie für den eigenen Berufsalltag umzusetzen. Die Redensart vom "lebenslangen Lernen", die wir Politiker gelegentlich im Munde führen, mag da eher nach einer Verurteilung zu "lebenslänglich" klingen. Sie sollten diese Redensart aber eher als Aufmunterung für Ihre Zukunft verstehen. Mit einer soliden Ausbildung haben Sie sich beste Voraussetzungen dafür, auch die weiteren Herausforderungen in Ihrem beruflichen Werdegang zu bestehen.

Neben Ihren beruflichen Herausforderungen möchte ich am heutigen Tag aber auch auf Ihre Rolle als junge Frauen und Männer in unserer Gesellschaft eingehen.
Im Jahr 2006 erschien eine Jugendstudie, die von einem großen Konzern in Auftrag gegeben wurde. Der eine oder andere hat vielleicht schon einmal etwas von der Shell-Studie gehört. Darin wurden Ihre Altersgenossen zu allem befragt, was sie persönlich bewegt, wie sie die gesellschaftliche Lage einschätzen und welche Werte ihnen wichtig sind. Darin habe ich manch Erfreuliches entdeckt, aber auch Dinge, über die wir nachdenken sollten.

Ich habe natürlich gelesen, dass Ihr Interesse an politischen Parteien und an der Politik noch stark ausbaufähig ist. Dafür habe ich Verständnis. Als ich so jung war wie Sie, hatte ich auch nicht den Berufswunsch, Politiker zu werden.
Aber es gibt sehr wichtige positive Erkenntnisse, die im allgemeinen Lamentieren über "die Jugend" teilweise untergehen. Für drei Viertel der Jugendlichen gehört es nämlich heute dazu, sich gesellschaftlich zu engagieren. Sei es in Sportvereinen, bei kirchlichen Organisationen oder im Umweltbereich. Diese Bereitschaft, sich in die Gesellschaft einzubringen, ist das Fundament für ein funktionierendes Gemeinwesen und Sie alle können dazu Ihren Beitrag leisten.

Der Blick in die Nachrichten zeigt fast täglich, dass gegenseitige Unterstützung, Einsatz für die Allgemeinheit und Rücksichtnahme auf unsere Mitmenschen allerdings keine reine Selbstverständlichkeit sind. Wobei ich schon darauf hinweisen möchte, dass die Medien ja vornehmlich von schlechten Nachrichten leben. Unsere Jugend ist wesentlich besser als das, was uns täglich im Fernsehen und in den Zeitungen vermittelt wird.
Aber: Was mangelnde Solidarität und Zivilcourage bedeuten können, hat ein sehr trauriges Ereignis vor etwas mehr als zwei Monaten gezeigt.
Dominik Brunner. Jeder von Ihnen kennt ihn als denjenigen, der sich auf einem Münchner S-Bahnhof schützend vor vier bedrohte Kinder stellte. Der 50-jährige Geschäftsführer wurde dabei von zwei Teenagern, 17 und 18 Jahre alt, zu Tode geprügelt. Weitere umstehende Personen haben sich, wie es aussieht, leider nicht rechtzeitig eingemischt, sondern sich auf Zusehen, oder eher auf das Wegsehen beschränkt.
Mit Sicherheit ist Dominik Brunner an diesem Morgen nicht mit dem festen Vorsatz aus dem Haus gegangen, dass er zum Helden werden will. Sondern er hat das getan, was in einer menschlichen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit sein sollte, es aber ganz offensichtlich bei weitem nicht ist: der Einsatz der Stärkeren für die Schwächeren! Hätte sich nicht nur Einer eingemischt, sondern Viele, wäre uns diese Tragödie vielleicht erspart geblieben. Eine Gesellschaft der Schaulustigen, ein reiner Rückzug auf das eigene Ich, eine Scheuklappen-Mentalität für das nächste Umfeld machen unser Zusammenleben ärmer.

Robert Enke. Ein erfolgreicher Sportler hat sich das Leben genommen. Was ist eigentlich der Grund, dass Millionen Menschen getrauert haben? Was ist der Grund, dass das Mitgefühl der Fußballfans und fast der ganzen Nation schier kein Ende nahm? Natürlich war er ein unheimlich sympathischer Sportler. Das kann aber nicht der alleinige Grund dafür sein, dass die Trauer und das Mitleid solche Dimensionen annahm. Ich glaube, in der Zeitschrift " Stern" war die richtige Antwort zu lesen. Es war unsere unausgesprochene Scham. Unsere Scham deshalb, weil wir uns vorstellen, was wäre eigentlich gewesen, wenn sich Robert Enke öffentlich zu seiner Krankheit bekannt hätte? Robert Enkes Karriere wäre zu Ende gewesen. Ich sehe die Überschriften, die in den Zeitungen gestanden hätten: "Wir brauchen keinen depressiven Torhüter bei der WM". In unserer leistungsorientierten Gesellschaft werden Schwächen oftmals nicht verziehen, ganz im Gegenteil.

Liebe Junggesellen und Junggesellinnen, Sie verstehen, was ich damit meine: Warum kracht denn ein gemauerter Torbogen nicht zusammen? Doch nur deshalb, weil die Steine sich gegenseitig stützen - und genauso muss es in unserer Gesellschaft sein. Jeder muss für den anderen da sein, sich stützen, zusammen halten. Seine Stärken auch dem anderen zugute kommen lassen und die Schwächen des anderen nicht ausnutzen, sondern helfen. Und Sie alle, die jungen Menschen, sind unsere Zukunft und nur wenn Sie das beherzigen, können wir auf eine gute Zukunft in einer gerechten und solidarischen Gesellschaft hoffen.

Ich will aber am heutigen Abend nicht nur den ermahnenden Zeigefinger heben, sondern vor allem auf positive Dinge verweisen. Die Kraft des gemeinsamen Engagements kann in manchen Situationen wahrlich Berge versetzen. Ein weiteres Beispiel außerordentlicher Zivilcourage - wenn auch völlig anders gelagert als das mit Dominik Brunner - hatte in diesen Tagen sein 20-jähriges Jubiläum, der Fall der Berliner Mauer.
Warum kam die kommunistische Diktatur zum Einsturz? Doch nur, weil viele Menschen sich zu den Montagsdemonstrationen in Leipzig, Ost-Berlin und anderswo einfanden. Die sich trotz Überwachungsstaat und Volkspolizei nicht mehr ihre abweichende Meinung verbieten lassen wollten. Freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit und Reisefreiheit hatten eine so große Anziehungskraft auf die Menschen, dass sie bereit waren, sich für eine bessere Zukunft zu engagieren. Für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung, das nicht vom Staat und der alleine beherrschenden Partei bestimmt wird. Wir stützen uns gegenseitig, und gemeinsam können wir was erreichen.
Niemand erwartet von uns und von Ihnen als Einzelnem, dass er sich sehenden Auges in Gefahrensituationen begibt. Es ergibt sich im Alltag auch sicher selten die Möglichkeit, einen ganzen Staat zum Einsturz zu bringen und den Lauf der Geschichte zu verändern.
Es gibt im Alltag aber viele Situationen, in denen man anderen helfen kann oder ein Projekt initiieren oder unterstützen kann. Oder in der man sich einmischen kann. Und in dem man andere Menschen verstehen kann, auch dessen Schwächen akzeptiert, ehe es zu spät ist.

Und dafür brauchen wir gerade Ihre Generation. Wir brauchen Sie als mündige Bürger. Das Bild unserer Jugend, ich habe es vorhin schon gesagt, wird oft verzerrt dargestellt. Natürlich gibt es Dummköpfe, die mit extremistischem Gedankengut pöbelnd durch unsere Straßen ziehen, zumeist aus der rechten Szene. Natürlich gibt es Gewaltbereitschaft und schlimme Ereignisse. Erpressungen auf Schulhöfen. Jugendliche Hooligans. Diese Betonköpfe dürfen aber nicht das Bild unserer Jugend prägen, denn sie sind absolut in der Minderheit. Deshalb ist übrigens eine Veranstaltung wie die heutige Freisprechungsfeier auch in der Außenwirkung sehr wichtig: Hier sitzt unsere Jugend, die etwas geleistet hat. Die auf ein Ziel hingearbeitet hat. Und die dieses Ziel erfolgreich erreicht hat.

Mit der Freisprechung stehen Ihnen nun künftig weitere Türen offen. Meisterausbildung oder eine sonstige Weiterbildung können Sie in Angriff nehmen. Hervorragend qualifizierte Facharbeiter werden auch dringend gebraucht. Darüber hinaus wissen Sie wahrscheinlich aus eigener Erfahrung, dass es gerade im Handwerksbereich zahlreiche Betriebe gibt, in denen der Meister einen Nachfolger sucht und vielleicht in der eigenen Familie nicht fündig wird. Ergreifen Sie Ihre Chancen!

Das Handwerk hat eine hervorragende Vergangenheit, und ich bin überzeugt, dass es auch eine positive Zukunft hat. Deshalb können Sie stolz sein auf das, was Sie bis jetzt geleistet haben. Und optimistisch können Sie dem entgegensehen, was Sie noch leisten werden. Ganz aktuell: In Spiegel-online erschien am 16, November 2009 ein Bericht, wonach in der Industrie -vor allem im Maschinenbau, Autoindustrie- viele Arbeitsplätze weggefallen sind. Und vielleicht auch noch wegfallen. "Deutsche Industrie baut massiv Stellen ab" hieß es da.
Die Handwerkskammer Karlsruhe hat über die Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen in einer Pressemitteilung vom 8.10.2009 ganz anders berichtet. Optimistischer, erwartungsvoller. "Binnennachfrage stabilisiert Handwerkskonjunktur. Kurve zeigt nach oben", lautete die Überschrift. Im Bezirk der Handwerkskammer Karlruhe erwarten 46,4 % der befragten Betrieb auch im 4. Quartal eine gute Geschäftslage, 41,6 % zumindest eine durchschnittliche Entwicklung und nur 12 % gehen von einer Verschlechterung aus. Und das in der angeblich größten Wirtschafts- und Finanzkrise, die Deutschland seit 60 Jahren erlebt.

Das Handwerk erweist sich wieder einmal als ein Fels in der Brandung. Ich behaupte daher: alle, die Sie heute Ihren Gesellenbrief erhalten, hätten gar keine bessere Berufswahl ergreifen können.
Wer es nicht glauben will: Handwerk wird immer gebraucht. Stellen Sie sich mitten in Ihre Stadt oder in Ihre Gemeinde, drehen Sie sich langsam um und was werden Sie sehen? Überall Handwerk. Von den Wasserleitungen unterm Boden, von den Bordsteinen über die Gebäude bis zur Solaranlage auf dem Dach. Überall Handwerk.
Wir brauchen unsere Handwerker. Wir brauchen bodenständige Unternehmer, die nicht um jeden Preis möglichst schnell Geld verdienen wollen und das auch noch auf Kosten anderer. Wir brauchen Unternehmer, die sich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst sind. Das sieht man auch daran, wie mit vorhandenen Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen umgegangen wird. Wirtschaft braucht soziale Verantwortung, und die Handwerksbetriebe waren und sind dafür ein Vorbild.
Die Finanzkrise zeigt, dass mit heißer Luft, dass mit Spekulationen mit irgendwelchen Shit-Papieren auf Dauer kein Geld verdient werden kann. Die schaffen höchstens Wohlstand für Einzelne - auf Kosten vieler Anderer. Das wollen wir nicht! Beim Handwerk ist das anders: In keinem anderen Wirtschaftszweig stehen Berufsethos und Berufsehre so hoch im Vordergrund wie im Handwerk. Das deutsche Handwerk genießt weltweit einen hervorragenden Ruf, völlig zurecht, auch und gerade immer wieder in Krisenzeiten.

Liebe Junggesellen und Junggesellinnen, Sie gehören dieser Zunft an, und das bedeutet auch, dass Sie Verantwortung tragen, dieses Bild vieler Handwerkergenerationen auch in Zukunft positiv zu beleben und zu besetzen.

Für Ihren weiteren Lebens- und Berufsweg wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute und viel Erfolg.


Presse-Information 13.10.2009
Veranstaltung des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" am 13.10.2009 - Metzgerei Heinz Kunzmann, Pfinztal-Berghausen stellt die Berufe des Fleischers und der Fachverkäufer/in im Nahrungsmittelhandwerk "Fleischerei" vor

In diesem Jahr hat sich mit der Metzgerei Heinz Kunzmann in Pfinztal-Berghausen wieder ein mittelständischer Handwerksbetrieb den Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft" geöffnet. Die Firma Kunzmann stellt nach handwerklicher Tradition hochwertige Qualitätswaren, z.B. hausmacher Wurstwaren, wie Griebenwurst, Leberwurst, Schwartenmagen, Wienerle, Bierwurst, Feinkostsalate usw. her. Der eingegliederte Partyservice und das Catering erfüllen kleine und große Wünsche.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft Karlsruhe" haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, hinter die Kulissen des modernen Fachbetriebes Heinz Kunzmann und seiner Produktionsräume zu schauen. Herr Obermeister Kunzmann hat eindrucksvoll die Berufe des Fleischers und der Fleischerfachverkäufer/in im Nahrungsmittelhandwerk - Fleischerei vorgestellt. Herr Kunzmann erläuterte dabei den Anwesenden, welche Eigenschaften und Vorbildung für diese Berufe mitgebracht werden sollten.

Aber nicht nur Theorie und Besichtigung, sondern auch Selbstmitmachen war angesagt. So hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit, bei der Wurstherstellung selbst mitzuwirken. Zum Abschluss konnte bei einem kleinen Vesper die gerade vorher hergestellte Wurst verköstigt werden.

Die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft" haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, einen Einblick in die Leistungsfähigkeit und Vielfalt des Unternehmens Heinz Kunzmann zu erhalten.

Herr Kreishandwerksmeister Hoffmann hat bei seinem Dank an Herrn Obermeister Kunzmann darauf abgehoben, dass es nach Auffassung der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe sehr wichtig ist, dass den Mitgliedern des Arbeitskreises "Schule/Wirtschaft" auch im Bereich des Handwerks Einblick in die Berufswelt und in die Chancen und Möglichkeiten des Handwerks gegeben wird. So haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in diesem Jahr bleibende Eindrücke über ein wie wir meinen "Vorzeigeunternehmen" des Handwerks mitnehmen dürfen.

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2009 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2009 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2009 Arbeitskreis Schule/Wirtschaft 2009

Fotos: wa / khs


Presse-Information 02.10.2009
Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe und die angeschlossenen Innungen spenden für die Stiftung "Hänsel + Gretel"

Am 04.07.2009 wurden auf dem Marktplatz in Karlsruhe die "Handwerkswelten" unter dem Thema "Lebensspender Energie - Fair, Modern, Verantwortungsvoll" durchgeführt. An dieser Veranstaltung waren die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe, die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, 13 Handwerksinnungen und die Handwerkskammer Karlsruhe beteiligt.

Bei der Nachbesprechung am Donnerstag, den 01.10.2009 wurde in den Räumen der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe eine Spende aus dieser Veranstaltung in Höhe von € 750,-- an die Stiftung "Hänsel + Gretel" übergeben. Der stellvertretende Kreishandwerksmeister und Stadtrat Karl-Heinz Jooß betonte bei seiner Eröffnung, dass alle an der Veranstaltung beteiligten Innungen und Organisationen bereits durch ihre Mitwirkung ihr großes Engagement gezeigt haben. Er erinnerte daran, dass z.B. die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Karlsruhe an mehrere Kindergärten Safety Car-Kids übergeben hat. Die Zimmerer-Innung Karlsruhe spendete 3 große Holzspielhäuser ebenfalls an verschiedene Kindergärten.

Herr Jerome Braun als Geschäftsführer der Stiftung "Hänsel + Gretel" gab einen kurzen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der Stiftung. Er bedankte sich bei der Kreishandwerkerschaft und den beteiligten Innungen dafür, dass auch bei dieser Veranstaltung an "Hänsel + Gretel" gedacht wurde.

Herr Geschäftsführer Wangler von der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe bedankte sich bei der Wirtschafsförderung der Stadt Karlsruhe für die breite Unterstützung anlässlich der 3. Auflage der Handwerkswelten auf dem Marktplatz der Stadt Karlsruhe.

Spende für Hänsel und Gretel Bild links (v.l.n.r.):
Herr Erich Geißler von der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe, Herr Jerome Braun von der Stiftung Hänsel + Gretel, Frau Sabine Sussmann - Vorsitzende des Arbeitskreises der Unternehmerfrauen im Handwerk und der stellvertretende Kreishandwerks-meister und Stadtrat Karl-Heinz Jooß

Spende für Hänsel und Gretel




Bild rechts(v.l.n.r.):
Herr Erich Geißler von der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe, Frau Eva Nirk vom Arbeitskreis der Unternehmer-frauen im Handwerk, und stellvertretender Kreishandwerks-meister und Stadtrat Karl-Heinz Jooß bei der Übergabe des Gutscheins für die bei den "Handwerkswelten" gewonnene Reise.

Spende für Hänsel und Gretel




Bild links:
Alle Beteiligten bei der Spendenübergabe des Handwerks zu Gunsten der Stiftung "Hänsel + Gretel.




Presse-Information 19.08.2009
Handwerkswelten im Herzen der City
Kreishandwerkerschaft präsentierte Kompetenz und Ideen auf dem Marktplatz

Handwerkswelten 2009"Handwerk gehört auf den Marktplatz", verkündete Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil bei der Eröffnung der "Handwerkswelten" auf dem Marktplatz. Die Veranstaltung findet statt "damit die Leute sehen, was Handwerk kann und Lust bekommen auf handwerkliche Leistung. Beispielsweise um ihr Haus zu verschönern."

Handwerkswelten 2009Die Präsentation von 13 verschiedenen Innungen unter der Federführung der Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe, war sehenswert, weil pfiffig aufgemacht, und interessant, weil Besucher umfassend über Tätigkeiten und Spezialgebiete informiert wurden. "Innungen sind kein Auslaufmodell, sondern eine aktive Gemeinschaft", unterstrich Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffman bei der Begrüßung.

Handwerkswelten 2009Der Meinung war auch Bürgermeisterin Margret Mergen. "Sie zeigen hier unter dem Motto "Lebensspender Energie" auf spielerische Art, was Handwerk kann, und dass sich Qualität immer wieder durchsetzt." So ließen sich durch clevere Sanierungskonzepte die Energiekosten senken, der Wert der Immobilie steigern und gleichzeitig Umwelt und Klima schonen. Beim Rundgang informierte sich die Bürgermeisterin ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten.

Am Stand der Dachdeckerinnung war eine Hebebühne geparkt, die neugierigen Besuchern in bis zu 30 Meter Höhe einen Blick über die Fächerstadt schenkte. Der Bürgermeisterin reichten ihr 17 Meter, um einen guten Überblick über das Rathaus zu erhalten.

Handwerkswelten 2009Die meisten Innungen hatten nicht nur in Sachen Stand Bemerkenswertes organisiert, sondern auch noch verschiedene Programmpunkte zu bieten. Die spektakulärsten Ideen hatten sich die Zimmererinnung und die Kfz-Innung einfallen lassen. Die Zimmerer hatten im Vorgeld einen Kindergarten-Wettbewerb organisiert. Die drei Gewinner, die katholischen Kindergärten Arche Kunterbunt, Oberreut, St Peter und Paul, Mühlburg, und St. Michael, Bruchhausen, erhielten als Preis je ein großes Holzspielhaus für ihr Freigelände.

Handwerkswelten 2009
Die Kfz-Innung hatte Bernd Mayländer, den bekannten Safety-Car-Fahrer der Formel I zu Gast . Sie überraschte die drei Kindergarten zusätzlich mit je einem Safety-Car für Kids mit Mini-Verkehrschildern und Kinder-Warnwesten für die Verkehrsfrüherziehung. Es gab ein großes Hallo, als die Kleinen mit ihren Erziehern die Bühne stürmten. "Das war jetzt wie Weihnachten", strahlte Erzieherin Isolde Haller aus Oberreut.

Handwerkswelten 2009
Riesigen Applaus erhielt auch die Samba-Show "I Panema" aus Salvador Bahia, die als "brasilianisches Feuerwerk" gefeiert wurden. Moderator war Peter Mackowiack.

Bildreihe unten (v.l.n.r.):
1) Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann zeigt Bürgermeisterin Margret Mergen das moderne Innere eines Fensterrahmens.

2) Pause auf der "schwebenden" Holzpyramide: Von links: Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Bürgermeisterin Margret Mergen, Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil und Erich Geißler von der Wirtschaftsförderung der Stadt.

3) Wie man ein heißes Eisen bearbeitet, probiert hier Bürgermeisterin Margret Mergen unter der Aufsicht von Handwerksmeistern aus.

Handwerkswelten 2009Handwerkswelten 2009Handwerkswelten 2009
Fotos: mjo

Presse-Information 03.08.2009
Bildung und Steuern sind zentrale Themen
Handwerker diskutierten mit Bundestagskandidaten


Karlsruhe (mjo). "Was hat das Handwerk von der Politik zu erwarten?" Antwort auf diese Frage erwarteten zahlreiche Handwerksmeister von sechs Kandidaten zur Bundestagswahl 2009. In einer von der Kreishandwerkerschaft für die Region Karlsruhe initiierten und von Matthias Kuld, dem Leiter der Redaktion Region der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) moderierten Veranstaltung im Bildungszentrum der Handwerkskammer standen Themen wie Steuern und Abgaben, Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen, Unternehmensfinanzierung, Liquiditätssicherung, Energie und Klimaschutz im Mittelpunkt.

Bildung und Ausbildung müssten für die Politik der Zukunft höchste Priorität haben, versicherten alle Bundestagskandidaten. Sylvia Kotting-Uhl, Bundestagsabgeordnete der Grünen in Karlsruhe, möchte vor diesem Hintergrund den Solidaritätszuschlag in einen "Bildungssoli" umwandeln. Außerdem sprach sie sich dafür aus, die Steuern und Sozialabgaben vor allem in den niedrigen Lohnbereichen bis 2000 Euro monatlich zu senken - "damit vom Brutto mehr Netto bleibt".

Ingo Juchler, Bundestagskandidat der SPD Karlsruhe-Land, befürwortet eine vereinfachte Steuerpolitik. Der Hochschulprofessor, der die Nachfolge von Jörg Tauss im Bundestag antreten möchte, ging vor allem auf die Ausbildungsfähigkeit ein. "Viele beherrschen elementare Kulturtechniken wie Rechnen und Schreiben nicht mehr", sagte er. Wichtig sei auch die Weiterbildung von Fach- und Führungskräften ein. Ihn störe, dass nur ein Prozent der Handwerksmeister den für sie offenen Hochschulzugang nützen, so Juchler. In der Schweiz seien es zehn Prozent. Nach seiner Auffassung könnte eine Anhebung des Meister-Bafögs Studierwilligen auf die Sprünge helfen.

Mit Anreizen, "damit sich Leistung wieder richtig lohnt", möchte der Bundestagsabgeordnete der CDU Karlsruhe, Ingo Wellenreuther, das Handwerk auf Wachstumskurs bringen. Mittelfristig seien zudem Steuersenkung und ein gerechteres Steuersystem notwendig. Stark macht er sich für eine Verbesserung der Kreditsituation. "Das Handwerk schafft Arbeitsplätze. Es soll nicht reglementiert und behindert werden, sondern alle Möglichkeiten haben, sich zu entfalten", unterstrich Wellenreuther, der auch die Vergabepraxis optimieren möchte.

Bekämpfung der Schwarzarbeit - auch durch eine Steuerreform -, bessere Bildung und für die Abkehr von einer DAX-Hörigkeit will der Bundestagsabgeordnete der FDP für Mittelbaden, Patrick Meinhardt, erreichen. "Wir müssen die Mittelschicht stärken", betonte er. Nach Ansicht von Johannes Jung, Bundestagsabgeordneter der SPD Karlsruhe, ist Schwarzarbeit "nicht aus der Not geboren". Durch verbesserte Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen könne dem entgegengewirkt werden. Dies sei zugleich ein Anreiz für Renovierung und energetische Sanierung.

Jörg Rupp, Bundestagskandidat der Grünen Karlsruhe-Land, forderte eine bessere Betreuung von Jugendlichen mit schlechtem Schulabschluss. Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann forderte, Staatseinfluss abzubauen und vor allem Klein- und Mittelbetriebe zu entlasten. "Viele Fragen bleiben offen", kommentierte Matthias Kuld die Diskussion.

Handwerker diskutieren mit Bundestagskandidaten

Sechs Bundestagskandidaten aller Parteien standen den Handwerkern bei der Podiumsdiskussion der Kreishandwerkerschaft Rede und Antwort. Foto: mjo


Presse-Information 18.03.2009
Lebende Werkstätten begeisterten

Rund 2000 Schüler aus dem Stadt- und Landkreis interessierten sich beim 20. Tag der Berufsinformation für Handwerksberufe

Karlsruhe (mjo). Der Andrang an Acht- und Neuntklässlern an der Heinrich-Hübsch-Schule, der Carl-Hofer- und Heinrich-Meidinger-Schule sowie an der Gewerbeschule Durlach war gewaltig: Rund 2000 Schüler drängelten einen ganzen Vormittag zusammen mit ihren Lehrern und auch so manchen Elternteilen durch die Gänge der Schulen, von einer "lebenden Werkstätte" zur anderen. Denn das Besondere am Tag der Berufsinformation, den die Kreishandwerkerschaft (KH) Karlsruhe alljährlich organisiert, ist der praktische Bezug. Hier darf gehämmert, genagelt, gehobelt und gelötet werden. Man darf probieren, wie eine Kelle in der Hand liegt und was man alles mit einem Schieferhammer anfangen kann. Zum Beispiel Schieferherzen formen und diese dann mit nach Hause nehmen.
Auszubildende der jeweiligen Berufe gaben den Schülern nicht nur die Eindrücke von ihrem Alltag wider, sie zeigten auch, was wichtig ist, was man können muss und welches die Voraussetzungen für die Ausbildung sind. Dazu zählt, dass man in Deutsch und in Mathe ein brauchbare Note vorzeigen kann. Darüber wurde in der Schmiede gesprochen, bei den Schreinern, bei den Dachdeckern, den Elektrikern, den Konditoren, den Metzgern, den Friseuren, den Fotografen, und, und, und...
Die Schülerinnen und Schüler aus den Haupt-, Real- und Sonderschulen hatten Gelegenheit, sich insgesamt 30 verschiedene Berufe ganz aus der Nähe anzuschauen. Insgesamt hatten sich 14 Innungen am Tag der Berufsinformation beteiligt. Es gab auch bereits viele Anfragen für Praktika, berichtete KH-Geschäftsführer Engelbert Wangler.

Anlässlich des Jubiläums - 20 Jahre Tag der Berufsinformation - hatte die Kreishandwerkerschaft gleichzeitig zu einem kleinen Festakt in die Werkstätten der Heinrich-Hübsch-Schule geladen. Kultusminister Helmut Rau hatte seine Anwesenheit zugesagt, musste jedoch wegen des Amoklaufs in Winnenden seine Teilnahme absagen. Schulpräsident Werner Schnatterbeck lobte als sein Vertreter das Duale Schulsystem, dessen Vorbildcharakter in ganz Europa anerkannt sei. Dem Handwerk und den Schulen dankte er für ihr Engagement bei der Berufsinformation. Diese sei für die jungen Menschen eine große Hilfe beim Start ins Berufsleben.
Auch Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann hob vor zahlreichen Politikern und Vertretern von Handwerk, Wirtschaft und Verwaltung den Erfolg des Dualen Ausbildungssystems hervor. Der Info-Tag sei im Laufe der Jahre zu einer festen Institution geworden, betonte er. Wirtschaftbürgermeisterin Margret Mergen hoffte, dass sich viele junge Menschen für das Handwerk begeistern, nachdem sie in den "lebenden Werkstätten" einen ersten Eindruck davon bekommen haben, was auf sie zukommen könnte.

Berufsinformationstag 2009 Berufsinformationstag 2009 Berufsinformationstag 2009

Das Handwerk bietet den Jugendlichen viele Karrierechancen.
1) Schreiner
2) Metallbauer
3) Mediengestalter Fotos: mjo


Presse-Information 18.03.2009
Briefe in Gold für 49 Meister

Erwin Vetter: Handwerker schaffen Werte und übernehmen Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft

Karlsruhe (mjo). In einer Feierstunde der Karlsruher Kreishandwerkerschaft freuten sich 49 Handwerksmeister über ihren "Goldenen Meisterbrief." Erwin Vetter, ehemaliger baden-württembergische Sozialminister und Ehrenmeister der Karlsruher Kreishandwerkerschaft betonte in seiner Festrede im Atrium der Karlsruher Sparkasse: "Handwerk ist das Gegenmodell zu den Luftmodellen, die uns die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise beschert haben. Denn Handwerker schaffen Werte, Produkte und Dienstleistung, und sie übernehmen Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft."
Vor rund 200 Gästen aus Handwerk, Politik, Wirtschaft und Verwaltung überreichten Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil sowie Erwin Vetter die gerahmten "Goldene Meisterbriefe" an Handwerker, die vor 50 Jahren ihre Meisterprüfung abgelegt haben. Spitzenreiter war das Elektroinstallateur- und Elektromechanikerhandwerk mit 15 rüstigen Herren, die strahlend ihre Urkunde in Empfang nahmen. Auf Platz zwei dieser Jubiläumsliste kamen die Bäcker mit elf Meister. Zwei Herren durften sich über je zwei "Goldene Meisterbriefe" freuen: Friedrich Filsinger und Helmuth Leinweber, beide Blechner- und Installateurmeister.
Sparkassendirektor Ralph Ganz bezeichnete das Handwerk als "Motor der deutschen Wirtschaft". In den inhabergeführten Betrieben würden die Chefs ihr Schicksal eng mit dem des Betriebes verbinden. Zu Mitarbeitern und Kunden unterhielten sie ganz andere Beziehungen als Großbetriebe. Die Sparkasse sei gerne Finanzierungspartner des Handwerks.
Kammerpräsident Wohlfeil appellierte an die Betriebsinhaber, in die Ausbildung ihrer Lehrlinge zu investieren. Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann zeigte sich überzeugt, dass es im Handwerk trotz Wirtschaftskrise weitergehen werde.

Goldenener Meisterbrief 2009 Goldenener Meisterbrief 2009 Goldenener Meisterbrief 2009 Goldenener Meisterbrief 2009

1) Gruppenbild "Goldene Meister"
2) Gruppenbild Elektroinstallateur- und Elektromechanikermeister
3) Gruppenbild Bäckerhandwerksmeister
4) Gruppenbild Maler- und Lackierer mit Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann (l.) und
    Kammerpräsident Joachim Wohlfeil (2.v.r.). Fotos: mjo


Presse-Information 7.01.2009
"Noten der Absolventen sind besser geworden"
Freisprechungsfeier mit mehr als 300 Gesellen / Festredner war Weihbischof Paul Wehrle / Feinmechaniker beliebtester Beruf

Bruchsal (mjo) "Ihr Gesellenbrief ist nicht nur ein Freibrief, er ist zugleich ein Zeichen der Anerkennung. Denn es wird Ihnen positiv zugetraut, ihr eigenes Können in einem größeren Horizont zu sehen. Sie werden mit dem heutigen Tag zur eigenverantwortlichen Person in der Gesellschaft," erklärte der katholische Weihbischof Paul Wehrle aus Freiburg bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Karlsruhe in Bruchsal.

Den 300 frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen wünschte er, dass sie es schaffen mögen, ihre eigenen Fehler zu sehen, dafür um Entschuldigung zu bitten, und die Fehler anderer zu verzeihen. In seiner Festansprache, der das große Auditorium mucksmäuschenstill lauschte, sprach Wehrle auch davon, dass Freiheit und Verbindlichkeit sich nicht gegenseitig ausschließen. Freiheit sei vor allem die Möglichkeit, sich mit Verantwortung und Entschiedenheit für den eigenen Weg zu entscheiden.

Unter den 300 jungen Menschen, die das Ende ihrer Ausbildung feierten, waren 42 junge Frauen. Wie der stellvertretender Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann mitteilte, "ist die Zahl der Absolventen in diesem Jahr um 20 größer als im vergangenen Jahr". Auch der Notenschnitt habe sich gebessert, und zwar von 3,3 auf 3,13. Die Note "sehr gut" sei viermal vergeben worden. Viel Lob für die Leistung gab es auch von Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann.

Die Hitliste der Berufe wird von 59 Feinmechanikern (darunter drei Frauen) in drei Fachrichtungen angeführt. Es folgen 50 Tischler (darunter zwei Frauen), und auf Platz drei 39 Kraftfahrzeugmechatroniker (eine Frau). Bei den jungen Frauen ist der Friseurberuf (25) am beliebtesten.

Geehrt wurden 28 junge Gesellen, die beim Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend Trophäen geholt haben. An der Spitze war die Schuhmacherin Anna Meirer, die vom Badischen Staatstheater in Karlsruhe ausgebildet wurde, und es zur Bundes-, Landes- und Kammersiegerin ihres Faches geschafft hatte. Geehrt wurden außerdem die 27 Nachwuchskräfte mit den Prüfungsergebnissen bei der Gesellenprüfung. Die beste Note, 1,2, konnte der Maurer Tobias Merwald, ausgebildet von Schmid Bauunternehmen in Bretten-Gölshausen, verbuchen.

Der Bruchsaler Oberbürgermeister Bernd Doll würdigte am Ende die Leistung der vier besten Prüflinge des Jahres, darunter waren neben Anna Meirer und Tobias Merwald auch die Bürokauffrau Jennifer Zapp, ausgebildet von der Handwerkskammer Karlsruhe, sowie der Tischler Benjamin Müller, ausgebildet von Vortisch Innenausbauten in Pforzheim. Auch sie freuten sich über die Note 1,2. "Sie finden gute Arbeitsplätze und beste Fortbildungsmöglichkeiten hier im Landkreis", rief der Erste Landesbeamte Ralph Schlusche den jungen Leuten zu, und auch Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil ermunterte sie, ihr Kenntnis- und Fähigkeitsspektrum zu erweitern.

Freisprechungsfeier 2008 Freisprechungsfeier 2008

Bild links: Paul Wehrle ehrte bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft mit Kevin Bantz den besten Konditor.
Bild rechts: Rechts der stellv. Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann, 2.v.r.: Weihbischof Wehrle.

Freisprechungsfeier 2008 Freisprechungsfeier 2008

Bild links: Der Bruchsaler Oberbürgermeister Bernd Doll (Mitte) ehrte den Tischler Benjamin Müller(links) sowie den Maurer Tobias Merwald.
Bild rechts: Paul Wehrle ehrte bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft mit Janine Rittmann die beste Friseurin.
Fotos: mjo