Schulterschluss zwischen Handwerk, Handel und Gastgewerbe

 

 

 

 

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Unser Medienpartner "Wochenblatt" berichtet in der heutigen Ausgabe über unsere Verleihung der Diamantenen und Goldenen Meisterbriefe. ... Mehr...Weniger...

Unser Medienpartner Wochenblatt berichtet in der heutigen Ausgabe über unsere Verleihung der Diamantenen und Goldenen Meisterbriefe.

Hier ist unser youtube-Clip zum 1. craft.werk Business-Abend der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe. Vielen Dank, liebe Sophia, für die tolle Arbeit! Danke natürlich auch an die über 250 Gäste fürs Kommen!

youtu.be/hVgLmL6ikuwyoutube.com
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Aktuelle Presseinformation von unserem KH-Partner Creditreform Karlsruhe Bliss & Hagemann GmbH & Co. KG zur aktuellen Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand (Frühjahr 2018).

Geschäftserwartungen erreichen Rekordniveau

Der deutsche Mittelstand boomt. Das zeigt eine Untersuchung der Creditreform Wirtschaftsforschung. Danach bezeichneten die befragten mittelständischen Unternehmen mehrheitlich ihre Geschäftslage als sehr gut oder gut. Der Creditreform Geschäftsklimaindex (CGK), der die Lage und Erwartungen der Unternehmen zusammenfasst, erreicht mit plus 28,1 Punkten (Vorjahr: plus 21,8 Punkte) den höchsten Stand seit dem Jahr 2011. Die Geschäftserwartungen des Mittelstandes liegen gar auf Rekordniveau. Gut 1.100 Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten wurden befragt.

Noch einmal zugelegt haben die Auftragseingänge. Ein Drittel der Unternehmen (32,9 Prozent; Vorjahr: 30,2 Prozent) meldete einen Anstieg des Auftragsbestandes, 11,8 Prozent (Vorjahr: 17,3 Prozent) eine Verringerung. Entsprechend positiv entwickelten sich die Umsätze in den vergangenen sechs Monaten. Knapp jedes dritte Unternehmen (31,9 Prozent) verbuchte einen Umsatzanstieg. Einbußen gab es nur bei wenigen Unternehmen (15,2 Prozent). Die Umsatzlage wird von den Unternehmen des Mittelstandes damit nochmals besser bewertet als im Vorjahr (gestiegener Umsatz: 28,1 Prozent; gesunkener Umsatz: 19,9 Prozent) – das gilt vor allem für das Baugewerbe. Aufgrund der guten Auftragslage und knapper werdenden Kapazitäten haben auch die Angebotspreise weiter angezogen (gestiegene Angebotspreise: 34,8 Prozent; Vorjahr: 27,3 Prozent). Zudem hatten die Unternehmen höhere Kosten, beispielsweise für Personal.

Beste Umsatzprognose seit mehr als 20 Jahren

Eine konjunkturelle Eintrübung sehen die Mittelständler in den nächsten Monaten nicht. 41,3 Prozent der Befragten rechnen mit steigenden Aufträgen (Vorjahr: 38,4 Prozent). Pessimistisch sind in dieser Hinsicht lediglich 3,1 Prozent der Befragten (Vorjahr: 5,2 Prozent). Zurückhaltender als im Vorjahr äußerte sich aber das Baugewerbe (gestiegene Aufträge: 35,8 Prozent; Vorjahr: 43,6 Prozent). Sehr positiv sind auch die Umsatzerwartungen des Mittelstandes ausgefallen. Nahezu jedes zweite Unternehmen (45,1 Prozent; Vorjahr: 42,8 Prozent) rechnet mit einem Umsatzplus im weiteren Jahresverlauf. Das ist der höchste Wert seit Mitte der 90er Jahre. Dienstleistungsgewerbe und Verarbeitendes Gewerbe sind derzeit am optimistischsten. Die Kunden des Mittelstandes werden sich auf steigende Preise einstellen müssen.

Investitionen und Fachkräfte hoch im Kurs

Die Investitionsbereitschaft im Mittelstand ist auf ein 10-Jahres-Hoch gestiegen. 58,8 Prozent der Befragten planen ein Investitionsvorhaben (Vorjahr: 56,3 Prozent). Dabei stehen stärker als im Vorjahr Erweiterungsinvestitionen auf der Agenda (56,4 Prozent; Vorjahr: 54,5 Prozent). Investitionsfreudig zeigt sich insbesondere das Verarbeitende Gewerbe (65,5 Prozent).

Der Mittelstand hat sein Personal weiter aufgestockt. 27,2 Prozent der Unternehmen beschäftigen mehr Mitarbeiter als vor sechs Monaten (Vorjahr: 25,2 Prozent). Personalabbau gab es bei jedem zehnten Unternehmen (9,8 Prozent; Vorjahr: 10,3 Prozent). Auch in den kommenden Monaten planen die mittelständischen Firmen weitere Personalaufstockungen. Knapp jeder dritte Befragte (31,8 Prozent; Vorjahr: 29,5 Prozent) will die Zahl der Mitarbeiter erhöhen. Wie im Vorjahr planen nur 5,0 Prozent der Befragten Stellenstreichungen. Dabei dürften auf den Mittelstand höhere Anstrengungen und Kosten bei der Personalgewinnung zukommen.

Unterschiede bei den Eigenkapitalquoten

Die Eigenkapitalquoten im Mittelstand verbesserten sich zuletzt. Nunmehr weisen 30,6 Prozent der Befragten eine hohe Eigenkapitalquote von mehr als 30 Prozent auf (Vorjahr: 29,3 Prozent). Als eigenkapitalschwach (unter zehn Prozent Eigenkapitalquote) gelten 30,5 Prozent der Befragten. Aber auch das war ein höherer Anteil als im Vorjahr (29,8 Prozent). Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil eigenkapitalschwacher Unternehmen aber nach wie vor im Baugewerbe (39,3 Prozent).

Zahlungsausfälle bleiben ein Thema

Längere Forderungslaufzeiten als 30 Tage sind im Mittelstand kaum noch üblich. Allerdings erklärte weiterhin die Mehrzahl der befragten Unternehmen, von Zahlungsausfällen betroffen gewesen zu sein – nur 21,9 Prozent der Befragten hatten keinerlei Zahlungsausfälle (Vorjahr: 22,9 Prozent). Bei knapp einem Zehntel der Unternehmen (9,4 Prozent; Vorjahr: 8,7 Prozent) überstiegen die Forderungsausfälle 1,0 Prozent des Jahresumsatzes. Meist waren die Verluste aber geringer.

Eine Bilanzauswertung von rund 5.800 mittelständischen Unternehmen zeigt, dass Bankverbindlichkeiten im deutschen Mittelstand einen Großteil (52,7 Prozent) der gesamten Verbindlichkeiten ausmachen. 15,8 Prozent sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dabei hat die Bedeutung des Bankkredits als Finanzierungsquelle für den Mittelstand in den letzten Jahren aber abgenommen. Knapp ein Drittel (31,6 Prozent) sind sonstige Verbindlichkeiten – beispielsweise gegenüber Gesellschaftern. Anders als bei Großunternehmen hat sich die Schuldenhöhe im Mittelstand in den letzten Jahren vergleichsweise wenig erhöht.
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Aktuelle Presseinformation von unserem KH-Partner Creditreform Karlsruhe Bliss & Hagemann GmbH & Co. KG zur aktuellen Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand (Frühjahr 2018). 

Geschäftserwartungen erreichen Rekordniveau

Der deutsche Mittelstand boomt. Das zeigt eine Untersuchung der Creditreform Wirtschaftsforschung. Danach bezeichneten die befragten mittelständischen Unternehmen mehrheitlich ihre Geschäftslage als sehr gut oder gut. Der Creditreform Geschäftsklimaindex (CGK), der die Lage und Erwartungen der Unternehmen zusammenfasst, erreicht mit plus 28,1 Punkten (Vorjahr: plus 21,8 Punkte) den höchsten Stand seit dem Jahr 2011. Die Geschäftserwartungen des Mittelstandes liegen gar auf Rekordniveau. Gut 1.100 Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten wurden befragt.

Noch einmal zugelegt haben die Auftragseingänge. Ein Drittel der Unternehmen (32,9 Prozent; Vorjahr: 30,2 Prozent) meldete einen Anstieg des Auftragsbestandes, 11,8 Prozent (Vorjahr: 17,3 Prozent) eine Verringerung. Entsprechend positiv entwickelten sich die Umsätze in den vergangenen sechs Monaten. Knapp jedes dritte Unternehmen (31,9 Prozent) verbuchte einen Umsatzanstieg. Einbußen gab es nur bei wenigen Unternehmen (15,2 Prozent). Die Umsatzlage wird von den Unternehmen des Mittelstandes damit nochmals besser bewertet als im Vorjahr (gestiegener Umsatz: 28,1 Prozent; gesunkener Umsatz: 19,9 Prozent) – das gilt vor allem für das Baugewerbe. Aufgrund der guten Auftragslage und knapper werdenden Kapazitäten haben auch die Angebotspreise weiter angezogen (gestiegene Angebotspreise: 34,8 Prozent; Vorjahr: 27,3 Prozent). Zudem hatten die Unternehmen höhere Kosten, beispielsweise für Personal.

Beste Umsatzprognose seit mehr als 20 Jahren

Eine konjunkturelle Eintrübung sehen die Mittelständler in den nächsten Monaten nicht. 41,3 Prozent der Befragten rechnen mit steigenden Aufträgen (Vorjahr: 38,4 Prozent). Pessimistisch sind in dieser Hinsicht lediglich 3,1 Prozent der Befragten (Vorjahr: 5,2 Prozent). Zurückhaltender als im Vorjahr äußerte sich aber das Baugewerbe (gestiegene Aufträge: 35,8 Prozent; Vorjahr: 43,6 Prozent). Sehr positiv sind auch die Umsatzerwartungen des Mittelstandes ausgefallen. Nahezu jedes zweite Unternehmen (45,1 Prozent; Vorjahr: 42,8 Prozent) rechnet mit einem Umsatzplus im weiteren Jahresverlauf. Das ist der höchste Wert seit Mitte der 90er Jahre. Dienstleistungsgewerbe und Verarbeitendes Gewerbe sind derzeit am optimistischsten. Die Kunden des Mittelstandes werden sich auf steigende Preise einstellen müssen.

Investitionen und Fachkräfte hoch im Kurs

Die Investitionsbereitschaft im Mittelstand ist auf ein 10-Jahres-Hoch gestiegen. 58,8 Prozent der Befragten planen ein Investitionsvorhaben (Vorjahr: 56,3 Prozent). Dabei stehen stärker als im Vorjahr Erweiterungsinvestitionen auf der Agenda (56,4 Prozent; Vorjahr: 54,5 Prozent). Investitionsfreudig zeigt sich insbesondere das Verarbeitende Gewerbe (65,5 Prozent).

Der Mittelstand hat sein Personal weiter aufgestockt. 27,2 Prozent der Unternehmen beschäftigen mehr Mitarbeiter als vor sechs Monaten (Vorjahr: 25,2 Prozent). Personalabbau gab es bei jedem zehnten Unternehmen (9,8 Prozent; Vorjahr: 10,3 Prozent). Auch in den kommenden Monaten planen die mittelständischen Firmen weitere Personalaufstockungen. Knapp jeder dritte Befragte (31,8 Prozent; Vorjahr: 29,5 Prozent) will die Zahl der Mitarbeiter erhöhen. Wie im Vorjahr planen nur 5,0 Prozent der Befragten Stellenstreichungen. Dabei dürften auf den Mittelstand höhere Anstrengungen und Kosten bei der Personalgewinnung zukommen. 

Unterschiede bei den Eigenkapitalquoten 

Die Eigenkapitalquoten im Mittelstand verbesserten sich zuletzt. Nunmehr weisen 30,6 Prozent der Befragten eine hohe Eigenkapitalquote von mehr als 30 Prozent auf (Vorjahr: 29,3 Prozent). Als eigenkapitalschwach (unter zehn Prozent Eigenkapitalquote) gelten 30,5 Prozent der Befragten. Aber auch das war ein höherer Anteil als im Vorjahr (29,8 Prozent). Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil eigenkapitalschwacher Unternehmen aber nach wie vor im Baugewerbe (39,3 Prozent). 

Zahlungsausfälle bleiben ein Thema

Längere Forderungslaufzeiten als 30 Tage sind im Mittelstand kaum noch üblich. Allerdings erklärte weiterhin die Mehrzahl der befragten Unternehmen, von Zahlungsausfällen betroffen gewesen zu sein – nur 21,9 Prozent der Befragten hatten keinerlei Zahlungsausfälle (Vorjahr: 22,9 Prozent). Bei knapp einem Zehntel der Unternehmen (9,4 Prozent; Vorjahr: 8,7 Prozent) überstiegen die Forderungsausfälle 1,0 Prozent des Jahresumsatzes. Meist waren die Verluste aber geringer. 

Eine Bilanzauswertung von rund 5.800 mittelständischen Unternehmen zeigt, dass Bankverbindlichkeiten im deutschen Mittelstand einen Großteil (52,7 Prozent) der gesamten Verbindlichkeiten ausmachen. 15,8 Prozent sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dabei hat die Bedeutung des Bankkredits als Finanzierungsquelle für den Mittelstand in den letzten Jahren aber abgenommen. Knapp ein Drittel (31,6 Prozent) sind sonstige Verbindlichkeiten – beispielsweise gegenüber Gesellschaftern. Anders als bei Großunternehmen hat sich die Schuldenhöhe im Mittelstand in den letzten Jahren vergleichsweise wenig erhöht.

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