ACHTUNG – AUFGRUND DER AKTUELLEN CORONA-SITUATION – FOLGENDER HINWEIS:

Präsenztermine in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe sind bis auf Widerruf NUR nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter der Rufnummer 0721-932840 möglich.

Bitte bei jedem Besuch Mund- und Nasenschutz mitbringen und tragen! Wir bitten um Verständnis, dass wir auf das Händeschütteln aus gegebenen Anlass derzeit generell verzichten.

Wir danken für Ihr Verständnis.

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BNN: Artur Ott wird Landesbester beim Wettbewerb des Handwerks / Oldtimer sind eine Herausforderung

Der König der Lackierer

Wie sehen Sieger aus? Strahlend natürlich. So wie Artur Ott. Er ist der landesbeste Fahrzeuglackierer. Den begehrten Titel holte er sich beim baden-württembergischen Landeswettbewerb im Handwerk „Profis leisten was“. An diesem größten Berufswettbewerb Europas dürfen alle teilnehmen, die bei der Gesellenprüfung mit der Note gut oder besser abgeschlossen haben. Das nächste Ziel des 27-Jährigen ist nun der Bundeswettbewerb im nächsten Jahr.

Sein Handwerk hat Artur Ott bei der Firma S&G in Karlsruhe gelernt. Wieso Fahrzeuglackierer? „Gestalten und umgestalten war schon immer mein Ding“, sagt er. „Die Arbeit macht mir großen Spaß.“ Dazu sei er von Fahrzeugen fasziniert. Für diesen Beruf hat Artur Ott seinen ersten Beruf, Eisenbahner im Betriebsdienst, an den Nagel gehängt. Den Beruf hat er bei der Bahn gelernt und zweieinhalb Jahre lang ausgeübt. „Dann stand eine Weiterbildungsmaßnahme an“, erzählt Artur Ott. „Mir wurde klar, dass ich kein Büromensch bin, dass ich lieber handwerklich arbeiten möchte. Abends sehen, was ich tagsüber geschafft habe, das hat was.“ Seine Eisenbahnerkollegen hätten es mutig gefunden, den sicheren Job aufzugeben. Was die Familie dazu gesagt hat? „Meine Eltern standen hinter mir, haben mich unterstützt“, sagt Artur Ott. Dafür ist er dankbar. „Jetzt bin ich zufrieden. Geld ist nicht alles“, betont er und verweist auf die Zuschläge, die er im Schichtdienst bei der Bahn verdient habe.

Nach der Gesellenprüfung stand ein Betriebswechsel an, weil bei S&G die Autolackierung wohl auslaufen werde. Bei der Firma Karosseriebau Biesinger in Ettlingen will Artur Ott nun Berufserfahrung sammeln. „Schneller und effektiver werden“, sagt er und lacht. Zwei bis drei Jahr plant er dafür ein, dann will er wieder die Schulbank drücken. Ob als Vorbereitung für die Meisterprüfung oder für die Prüfung zum Lacktechniker, da möchte sich der gebürtige Ettlinger noch nicht festlegen. „Man wird sehen“, sagt Artur Ott. Fest steht: Fahrzeuglackierung ist super. Ob Blech, Stahl, Aluminium oder Kunststoff – auch Holzarbeiten hat der Landessieger schon beschichtet.

Bei S&G waren es zumeist Mercedes der verschiedenen Klassen, denen Artur Ott eine frische Lackierung verpasst hat. Bei der Firma Biesinger sei das komplett anders. Die verschiedensten Fahrzeuge würden angeliefert. Da sei auch mal ein Oldtimer dabei. „Das ist eine riesige Herausforderung. Die Farben müssen stimmen“, berichtet Artur Ott. Dass er in Maske und Schutzkleidung arbeiten muss, ist kein Problem. Das gehört dazu.

In seiner Freizeit ist der junge Mann auch gerne kreativ – und zwar mit der Airbrushpistole. In Sachen kreative Lacktechniken findet Artur Ott bei seinem Chef Unterstützung. Denn klar, im Vorfeld zum Bundesentscheid muss viel trainiert werden und gute Ideen sind dabei das A und O. Im Moment beschreibt der vielseitige junge Mann seinen Alltag als gut gefüllt. Er wohnt bei seinen Eltern, im Haus gibt es immer etwas zu tun, dazu ist er ein frisch gebackener Onkel und auch davon hellauf begeistert. „Familie ist mir das Wichtigste“, unterstreicht er.

BU: Mit Passion bei der Arbeit: Fahrzeuglackierer Artur Ott liebt die Herausforderungen in seinem Beruf. Foto: Artur Ott

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BNN: Artur Ott wird Landesbester beim Wettbewerb des Handwerks / Oldtimer sind eine Herausforderung

Der König der Lackierer

Wie sehen Sieger aus? Strahlend natürlich. So wie Artur Ott. Er ist der landesbeste Fahrzeuglackierer. Den begehrten Titel holte er sich beim baden-württembergischen Landeswettbewerb im Handwerk „Profis leisten was“. An diesem größten Berufswettbewerb Europas dürfen alle teilnehmen, die bei der Gesellenprüfung mit der Note gut oder besser abgeschlossen haben. Das nächste Ziel des 27-Jährigen ist nun der Bundeswettbewerb im nächsten Jahr.

Sein Handwerk hat Artur Ott bei der Firma S&G in Karlsruhe gelernt. Wieso Fahrzeuglackierer? „Gestalten und umgestalten war schon immer mein Ding“, sagt er. „Die Arbeit macht mir großen Spaß.“ Dazu sei er von Fahrzeugen fasziniert. Für diesen Beruf hat Artur Ott seinen ersten Beruf, Eisenbahner im Betriebsdienst, an den Nagel gehängt. Den Beruf hat er bei der Bahn gelernt und zweieinhalb Jahre lang ausgeübt. „Dann stand eine Weiterbildungsmaßnahme an“, erzählt Artur Ott. „Mir wurde klar, dass ich kein Büromensch bin, dass ich lieber handwerklich arbeiten möchte. Abends sehen, was ich tagsüber geschafft habe, das hat was.“ Seine Eisenbahnerkollegen hätten es mutig gefunden, den sicheren Job aufzugeben. Was die Familie dazu gesagt hat? „Meine Eltern standen hinter mir, haben mich unterstützt“, sagt Artur Ott. Dafür ist er dankbar. „Jetzt bin ich zufrieden. Geld ist nicht alles“, betont er und verweist auf die Zuschläge, die er im Schichtdienst bei der Bahn verdient habe.

Nach der Gesellenprüfung stand ein Betriebswechsel an, weil bei S&G die Autolackierung wohl auslaufen werde. Bei der Firma Karosseriebau Biesinger in Ettlingen will Artur Ott nun Berufserfahrung sammeln. „Schneller und effektiver werden“, sagt er und lacht. Zwei bis drei Jahr plant er dafür ein, dann will er wieder die Schulbank drücken. Ob als Vorbereitung für die Meisterprüfung oder für die Prüfung zum Lacktechniker, da möchte sich der gebürtige Ettlinger noch nicht festlegen. „Man wird sehen“, sagt Artur Ott. Fest steht: Fahrzeuglackierung ist super. Ob Blech, Stahl, Aluminium oder Kunststoff – auch Holzarbeiten hat der Landessieger schon beschichtet.

Bei S&G waren es zumeist Mercedes der verschiedenen Klassen, denen Artur Ott eine frische Lackierung verpasst hat. Bei der Firma Biesinger sei das komplett anders. Die verschiedensten Fahrzeuge würden angeliefert. Da sei auch mal ein Oldtimer dabei. „Das ist eine riesige Herausforderung. Die Farben müssen stimmen“, berichtet Artur Ott. Dass er in Maske und Schutzkleidung arbeiten muss, ist kein Problem. Das gehört dazu.

In seiner Freizeit ist der junge Mann auch gerne kreativ – und zwar mit der Airbrushpistole. In Sachen kreative Lacktechniken findet Artur Ott bei seinem Chef Unterstützung. Denn klar, im Vorfeld zum Bundesentscheid muss viel trainiert werden und gute Ideen sind dabei das A und O. Im Moment beschreibt der vielseitige junge Mann seinen Alltag als gut gefüllt. Er wohnt bei seinen Eltern, im Haus gibt es immer etwas zu tun, dazu ist er ein frisch gebackener Onkel und auch davon hellauf begeistert. „Familie ist mir das Wichtigste“, unterstreicht er.

BU: Mit Passion bei der Arbeit: Fahrzeuglackierer Artur Ott liebt die Herausforderungen in seinem Beruf. Foto: Artur Ott

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Herzlichen Glückwunsch👏👏👏

Heute Abend KH-Online-Workshop „Online-Meetings meistern und in der virtuellen Welt sicher mitspielen“. Vielen Dank an Daniel Wensauer-Sieber von sieber | wensauer-sieber | partner für die klasse Schulung! Danke auch an alle Teilnehmer...einer sogar aus den USA... 👍#KreishandwerkerschaftRegionKarlsruhe #Zoom #OnlineMeetings #Handwerk ... Mehr...Weniger...

Heute Abend KH-Online-Workshop „Online-Meetings meistern und in der virtuellen Welt sicher mitspielen“. Vielen Dank an Daniel Wensauer-Sieber von sieber | wensauer-sieber | partner für die klasse Schulung! Danke auch an alle Teilnehmer...einer sogar aus den USA... 👍#KreishandwerkerschaftRegionKarlsruhe #Zoom #OnlineMeetings #HandwerkImage attachment

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Vielen Dank an die Kreishandwerkerschaft dem Referenten es war sehr Informativ.👏👏👏👏👏

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Dezember ist es endlich soweit: Die Weihnachtsausgabe des craft.-Magazin berichtet wieder aus der spannenden Welt des Handwerks und seiner Partner!

Über 4.000 Print-Exemplare werden wieder über den „Leserkreis Daheim“ in der gesamten Region Karlsruhe verbreitet. Allein über diesen Kommunikationsweg erreichen wir, laut unabhängiger Medienanalyse, über 200.000 Leserinnen und Leser! Besonders stolz sind wir darauf, dass wir in der Leserauswertung von „Leserkreis daheim“ in den Top 10 der beliebtesten Magazine aufgeführt sind!

Das craft.-Magazin wird darüber hinaus allen 1.600 Innungsbetrieben der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe per Post zugestellt. Neben diesen Unternehmern und Entscheidern aus dem Handwerk sind die weiteren Post-Adressaten über 2.000 Multiplikatoren und Honoratioren unserer Region aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Schule, Verbände und Gesellschaft. Ergänzend zur Printausgabe erreicht die digitale Version des craft.-Magazins, die zielgruppenorientiert über die Sozialen Medien kommuniziert wird, durchschnittlich weitere über 10.000 Leserinnen und Leser.

Alle bisher erschienenen Ausgaben des craft.-Magazins können Sie unter www.handwerk-region-karlsruhe.de/craft/ downloaden.

Die craft.-Mediadaten mit den aktuellen Anzeigenpreisen lassen wir Ihnen gerne bei Interesse zukommen. Anzeigenschluss ist Mittwoch, 2. Dezember 2020.

Über Ihren Anzeigenauftrag und der damit verbundenen Unterstützung des Handwerks in diesen herausfordernden Zeiten würden wir uns sehr freuen!

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Reifsteck
Geschäftsführer

Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe
Rüppurrer Straße 13
76137 Karlsruhe
Telefon 0721 – 932840
Telefax 0721 – 9328484
reifsteck@kh-karlsruhe.de
www.handwerk-region-karlsruhe.de
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Sehr geehrte Damen und Herren, 

im Dezember ist es endlich soweit: Die Weihnachtsausgabe des craft.-Magazin berichtet wieder aus der spannenden Welt des Handwerks und seiner Partner!

Über 4.000 Print-Exemplare werden wieder über den „Leserkreis Daheim“ in der gesamten Region Karlsruhe verbreitet. Allein über diesen Kommunikationsweg erreichen wir, laut unabhängiger Medienanalyse, über 200.000 Leserinnen und Leser! Besonders stolz sind wir darauf, dass wir in der Leserauswertung von „Leserkreis daheim“ in den Top 10 der beliebtesten Magazine aufgeführt sind! 
 
Das craft.-Magazin wird darüber hinaus allen 1.600 Innungsbetrieben der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe per Post zugestellt. Neben diesen Unternehmern und Entscheidern aus dem Handwerk sind die weiteren Post-Adressaten über 2.000 Multiplikatoren und Honoratioren unserer Region aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Schule, Verbände und Gesellschaft. Ergänzend zur Printausgabe erreicht die digitale Version des craft.-Magazins, die zielgruppenorientiert über die Sozialen Medien kommuniziert wird, durchschnittlich weitere über 10.000 Leserinnen und Leser.

Alle bisher erschienenen Ausgaben des craft.-Magazins können Sie unter www.handwerk-region-karlsruhe.de/craft/ downloaden.    
 
Die craft.-Mediadaten mit den aktuellen Anzeigenpreisen lassen wir Ihnen gerne bei Interesse zukommen. Anzeigenschluss ist Mittwoch, 2. Dezember 2020. 
 
Über Ihren Anzeigenauftrag und der damit verbundenen Unterstützung des Handwerks in diesen herausfordernden Zeiten würden wir uns sehr freuen!

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Reifsteck
Geschäftsführer

Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe
Rüppurrer Straße 13
76137 Karlsruhe
Telefon 0721 – 932840
Telefax 0721 – 9328484
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www.handwerk-region-karlsruhe.de

Konjunktur: Erstmals seit 11 Jahren Umsatzrückgang im Handwerk erwartet

Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) geht für das Jahr 2020 von einem Umsatzrückgang von 4 Prozent auf knapp 101 Milliarden Euro aus – zuletzt gab es nach der Finanzkrise Ende 2009 ein Minus zu verzeichnen. Positiv: Die Beschäftigung bleibt voraussichtlich trotzdem stabil, etwa 797.000 Menschen werden Ende des Jahres im Handwerk arbeiten. Der Verband fordert, die staatlichen Corona-Hilfen so unbürokratisch zu gestalten, dass auch kleine Betriebe sie in Anspruch nehmen können.

„In diesem Jahr ging es für unsere Betriebe ständig Auf und Ab – von einer extrem guten Auslastung zum Jahreswechsel bis zu den teils dramatischen Umsatzeinbrüchen im Frühjahr. Im Vergleich zu anderen Branchen ist das Handwerk insgesamt bisher gut durch die Krise gekommen. Der Umsatzrückgang fällt zwar deutlich, aber nicht extrem aus. Allerdings gibt es auch Gewerke, die stark unter den Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie leiden, bis hin zu einem hundertprozentigen Umsatzausfall – beispielsweise im Messebau oder Catering. Die angekündigte November-Hilfen müssen daher schnell ausgezahlt werden; beim bürokratischen Aufwand für eine Beantragung muss noch nachgebessert werden“, sagt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold.

Darüber hinaus fordert das Handwerk, die befristete Senkung der Mehrwertsteuer bis mindestens zum 30. Juni 2021 zu verlängern. Auch wenn nur teilweise Aufträge direkt auf diese Maßnahme zurückzuführen sind – ein Auslaufen der Senkung zum Jahresende wäre in der aktuellen Situation das völlig falsche Signal, so Reichhold weiter. „Zurzeit stehen die Betriebe unter großem Druck, Aufträge in jedem Fall noch in diesem Jahr abschließen zu müssen, damit die Kunden von der Steuersenkung profitieren. Dazu kommt das Risiko, wegen der Erkrankung von Mitarbeitern oder Quarantäneanordnungen kurzfristig nicht weiterarbeiten und damit Aufträge nicht rechtzeitig fertigstellen zu können.“

Denn die Auftragslage bleibt weiter angespannt. Diese lag zwar im dritten Quartal über dem Vorjahresquartal. Allerdings ging dieser Aufholprozess alleine auf das Gesundheitshandwerk und das Ausbaugewerbe zurück. Zahlreiche Betriebe aus dem gewerblichen Bedarf, dem Dienstleistungs- und dem Gesundheitsgewerbe waren nur bis zu 60 Prozent ausgelastet, während vor allem Betriebe aus dem Bauhandwerk voll ausgelastet waren.

Der Blick ins Jahr 2021 gestaltet sich schwierig. Im besten Fall geht der BWHT davon aus, dass der Umsatzrückgang vollständig aufgeholt werden kann. Dafür müssen allerdings die Bedingungen stimmen: Unbürokratische Hilfen für alle, auch nur teilweise oder mittelbar betroffenen Betriebe und Solo-Selbstständigen, arbeitsfähige Verwaltungen, kein Investitionsstopp der Kommunen und keine geschlossenen Grenzen. Reichhold: „Am wichtigsten ist, dass sich alle an die nötigen Abstands- und Hygieneregeln halten und so ihren Beitrag dazu leisten, dass die Pandemie eingedämmt wird. Denn das ist die beste Voraussetzung dafür, dass sich die Wirtschaft wieder erholen und Arbeitsplätze gesichert werden können.“
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Konjunktur: Erstmals seit 11 Jahren Umsatzrückgang im Handwerk erwartet

Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) geht für das Jahr 2020 von einem Umsatzrückgang von 4 Prozent auf knapp 101 Milliarden Euro aus – zuletzt gab es nach der Finanzkrise Ende 2009 ein Minus zu verzeichnen. Positiv: Die Beschäftigung bleibt voraussichtlich trotzdem stabil, etwa 797.000 Menschen werden Ende des Jahres im Handwerk arbeiten. Der Verband fordert, die staatlichen Corona-Hilfen so unbürokratisch zu gestalten, dass auch kleine Betriebe sie in Anspruch nehmen können. 

„In diesem Jahr ging es für unsere Betriebe ständig Auf und Ab – von einer extrem guten Auslastung zum Jahreswechsel bis zu den teils dramatischen Umsatzeinbrüchen im Frühjahr. Im Vergleich zu anderen Branchen ist das Handwerk insgesamt bisher gut durch die Krise gekommen. Der Umsatzrückgang fällt zwar deutlich, aber nicht extrem aus. Allerdings gibt es auch Gewerke, die stark unter den Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie leiden, bis hin zu einem hundertprozentigen Umsatzausfall – beispielsweise im Messebau oder Catering. Die angekündigte November-Hilfen müssen daher schnell ausgezahlt werden; beim bürokratischen Aufwand für eine Beantragung muss noch nachgebessert werden“, sagt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold. 

Darüber hinaus fordert das Handwerk, die befristete Senkung der Mehrwertsteuer bis mindestens zum 30. Juni 2021 zu verlängern. Auch wenn nur teilweise Aufträge direkt auf diese Maßnahme zurückzuführen sind – ein Auslaufen der Senkung zum Jahresende wäre in der aktuellen Situation das völlig falsche Signal, so Reichhold weiter. „Zurzeit stehen die Betriebe unter großem Druck, Aufträge in jedem Fall noch in diesem Jahr abschließen zu müssen, damit die Kunden von der Steuersenkung profitieren. Dazu kommt das Risiko, wegen der Erkrankung von Mitarbeitern oder Quarantäneanordnungen kurzfristig nicht weiterarbeiten und damit Aufträge nicht rechtzeitig fertigstellen zu können.“

Denn die Auftragslage bleibt weiter angespannt. Diese lag zwar im dritten Quartal über dem Vorjahresquartal. Allerdings ging dieser Aufholprozess alleine auf das Gesundheitshandwerk und das Ausbaugewerbe zurück. Zahlreiche Betriebe aus dem gewerblichen Bedarf, dem Dienstleistungs- und dem Gesundheitsgewerbe waren nur bis zu 60 Prozent ausgelastet, während vor allem Betriebe aus dem Bauhandwerk voll ausgelastet waren.

Der Blick ins Jahr 2021 gestaltet sich schwierig. Im besten Fall geht der BWHT davon aus, dass der Umsatzrückgang vollständig aufgeholt werden kann. Dafür müssen allerdings die Bedingungen stimmen: Unbürokratische Hilfen für alle, auch nur teilweise oder mittelbar betroffenen Betriebe und Solo-Selbstständigen, arbeitsfähige Verwaltungen, kein Investitionsstopp der Kommunen und keine geschlossenen Grenzen. Reichhold: „Am wichtigsten ist, dass sich alle an die nötigen Abstands- und Hygieneregeln halten und so ihren Beitrag dazu leisten, dass die Pandemie eingedämmt wird. Denn das ist die beste Voraussetzung dafür, dass sich die Wirtschaft wieder erholen und Arbeitsplätze gesichert werden können.“

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    am 24. November 2020 um 9:00

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